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Ergebnis der AAP-Volltext-Katalogsuche nach Die Tödliche Doris, Medienart: alle Medien, Sortierung: ID, absteigend.

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Steeves David
Die Über-Doris
Berlin (Deutschland): Die tödliche Doris, 1984
(Musik-Kassette, MC)
Techn. Angaben Musikkassette, Audio-Tape, gesprochen von David Steeves
ZusatzInformation Dass Doris tödlich ist, ist ihr selbst gar nicht so klar. Denn sie liebt eigentlich alle Menschen. Sie war sozusagen auf einem humanistischen Gymnasium, wo sie natürlich auch Musikunterricht hatte. Musik mag sie sehr gerne, wie alles. Ob sie jetzt gar kein Instrument oder alle beherrscht, ist egal, sie findet es toll, wenn Menschen Musik machen. Eigentlich sollte jeder ein bißchen musizieren. Doris versteht sich nicht direkt als Musikerin, das würde sie als eine Einschränkung für sich sehen. Zum Glück gibt es so viele, die das Musikmachen für sie erledigen. Doris singt ganz gerne, ihre Lieblingsinstrumente sind Sirenen.
Text von der Webseite
Stichwort 1980er
TitelNummer
004743000 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Blumenschein Tabea / Kruse Käthe / Müller Wolfgang / Utermöhlen Wolfgang
Foto-Dokumentar-Archiv (FDA) Ser. 50 Nr. 3 Grup. b.
Berlin (Deutschland): Die tödliche Doris, 1985
(Grafik, Einzelblatt) 1 S., 42x29,7 cm, Auflage: Unikat, signiert,
Techn. Angaben gelber Karton mit aufgeklebtem Schwarz-Weiß-Foto (evtl. Käthe Kruse) und einem schreibmaschinengeschriebenen Textblatt, Ergänzungen mit Bleistift, sig. von Müller
ZusatzInformation ... Ebenso widmete sie (Die Tödliche Doris) dem Bilder-Müll anonymer Berliner Bürger Aufmerksamkeit und organisierte ihn im sogenannten Foto-Dokumentar-Archiv. Wichtiger Baustein des Archivs sind zerrissene Passfotos, die neben den "Fotomaton"-Bildautomaten in Berliner U-Bahnhöfen gefunden wurden. Doris säuberte diese Bildreste, fügte sie wieder zusammen und legte sie mit einem Kommentar im Archiv ab. ...
Aus Die Welt vom 26.08.2000
Erhalten anläßlich einer Ausstellung im 2. Stock des Verlages Kretschmer & Großmann, ab 21.06.1986 in der Sandbergstraße 53 in Darmstadt
Namen Die Tödliche Doris
Geschenk von Wolfgang Müller
Stichwort 1980er / Dokumentation / Künstlerarchiv / Musik / Sammlung / Schwarz-Weiß-Fotografie / Unikat
TitelNummer
023277K11 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

clemens-die-toedliche-doris
clemens-die-toedliche-doris
clemens-die-toedliche-doris

Clemens Werner, Hrsg.: Die Tödliche Doris - Katalog 09 - Herbst 2016, 2016

Clemens Werner, Hrsg.
Die Tödliche Doris - Katalog 09 - Herbst 2016
Brühl (Deutschland): Antiquariat Werner Clemens, 2016
(Lieferverzeichnis) 21x14,8 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, bebildertes Lieferverzeichnis
ZusatzInformation Die Tödliche Doris war eine Berliner Künstlergruppe, die 1980 von den Kunststudenten Wolfgang Müller und Nikolaus Utermöhlen als Musikband gegründet wurde. Ihnen schloss sich drei Monate später die Kunststudentin Chris Dreier an. Die Gruppe wurde im Verlauf ihrer bis zur Auflösung 1987 währenden Geschichte auch in Kunst, Fotografie, Filmkunst, Video, Performance und Literatur aktiv. Das Werk der Tödlichen Doris (1980-1987) entstand in der Zeit des Post-Punk und bildete sich zunächst vornehmlich über Performances, Klang und Musik.
Text aus dem Heft.
Mit einem Text von Wolfgang Müller
Namen Chris Dreier / Nikolaus Utermöhlen / Wolfgang Müller
Stichwort 1980er / Künstlergruppe / NDW
WEB www.buch-und-kunst.de
TitelNummer
016722610 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Müller Wolfgang
Die Tödliche Doris - Performance
Berlin (Deutschland): Hybriden-Verlag, 2017
(PostKarte) 10,5x14,8 cm,
Techn. Angaben Werbepostkarte zu einer Edition
ZusatzInformation Zum Buch mit DVDs sowie einer Originalzeichnung von Wolfgang Müller.
Abbildung: Dagmar Dimitroff im Perückenhaarbikini, 1982 aus dem Archiv Die Tödliche Doris
Namen Dagmar Dimitroff / Die Tödliche Doris
Sprache Deutsch
Geschenk von Hartmut Andryczuk
Stichwort Bikini / Performance
WEB www.hybriden-verlag.de
TitelNummer
024484610 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Blumenschein Tabea / Kruse Käthe / Müller Wolfgang / Utermöhlen Wolfgang
Tabea und Doris dürfen doch wohl noch Apache tanzen
Berlin (Deutschland): Die tödliche Doris, 1981
(Musik-Kassette, MC)
Techn. Angaben Musikkassette, Audio-Tape
ZusatzInformation Exklusive Partygeschichten mit Tabea Blumenschein: Bewegen Sie sich nicht – es wird scharf geschossen!
Stichwort 1980er
WEB www.die-toedliche-doris.de
TitelNummer
000903000 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Müller Wolfgang
mimas atlas Nr. 16 - Die tödliche Doris - Interviews
Berlin (Deutschland): Hybriden-Verlag, 2014
(Buch mit Schallplatte o. CD) 21,3x16,4 cm, Auflage: 100, signiert,
Techn. Angaben Schwarz-Weiß-Laserdrucke, Fadenheftung, mit eingelegter CD, Originalzeichnung und CD handschriftlich betitelt von Wolfgang Müller, Hartpappeeinband mit Collage und Prägungen
ZusatzInformation Seltene Materialien aus der Gründungszeit der Berliner Kultgruppe in den 1980er Jahren. Mit Texten von Dagmar Dimitroff, Wolfgang Müller und Fotos von Anno Dittmer.
CD-Titel: „Die Tödliche Doris bewirbt sich um einen Sitz im Berliner Senat“, „Doris diskutiert“ u.v.a.m.
Text von der Webseite
Namen Anno Dittmer / Dagmar Dimitroff
Stichwort Dokument / Interview / Musik
WEB www.hybriden-verlag.de
TitelNummer
011726421 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Lloyd Ginny
Blitzkunst - or have you ever done anything illegal in order to survive as an artist ?
Frankfurt am Main (Deutschland): Verlag Kretschmer & Großmann, 1983
(Buch) 120 unpag. S., 20,2x20 cm, Auflage: 500, ISBN/ISSN 978-3-923205-34-9
Techn. Angaben Broschur, Chromolux-Umschlag. Interviews mit 54 internationalen MailArt-Künstlern. Fotografien und Fragebogen
ZusatzInformation Mit Texten von Carl Loeffler, Judith A. Hoffberg und Hal Fischer.
BLITZKUNST, Have you ever done anything illegal in order to survive as an artist ?
Ginny Lloyd porträtiert und befragt 54 internationale MailArt-Künstler.
BLITZKUNST, ein von Ginny Lloyd herausgegebener Fotoband, ist eine außergewöhnliche Auseinandersetzung mit den kreativen Pionieren unserer Gegenwart. Kern des Buches ist die Dokumentation zeitgenössischer Künstler, deren Arbeitsweise sich von dem unterscheidet, was gemeinhin als etablierte Kunst betrachtet wird. Diese internationale Dokumentation hat die Form manipulierter Portraits experimenteller Künstler der Gegenwart und enthält zugleich einen soziologisch orientierten Fragebogen, der darauf abzielt, die persönliche, innerlich-instinktive Erfahrung zeitgenössischen Kunstschaffens zu untersuchen. Die meisten der porträtierten Künstler bemühen sich einerseits darum, mit neuen Materialien zu experimentieren, andererseits sind sie von dem Wunsch bestimmt, die Funktion der Kunst in der Gesellschaft zu untersuchen. Solche Künstler arbeiten am äußersten Rand der Kunstszene, indem Sie Medien benutzen, die normalerweise nicht der bildenden Kunst zugeordnet werden. Es handelt sich unter anderem um Mail-Art, Künstlerbriefmarken, Stempel, Publikationen, Kopierkunst, Performance, Video- und Audiokunst, um Archiv- und Museumsprojekte sowie um Projekte der Selbsthistorifikation.
Ginny Lloyds Arbeit ist die Reaktion auf die umfassenden Veränderungen, die die Gesellschaft international während der kommenden Jahrzehnte erleben wird - Veränderungen hervorgerufen durch neue Technologien, globale Interaktion und die Neuorientierung der Arbeiter in der folge des unvermeidlichen Niedergangs des Industrialismus im Westen. Innerhalb dieses Veränderungsprozesses werden neue Rollen und Materialien dem Künstler verfügbar werden und zu neuen Definitionen und Anwendungen der kreativen Haltung führen. (Carl Loeffler)
Ginny Lloyd zeigt hier in diesem Buch erstmals Künstler, die sich selbst kaum persönlich getroffen haben. Sie agieren weltweit durch postalische Medien und halten sich mit ihrer Person weitgehend im Hintergrund, in einigen Ländern auch im Untergrund. Ginny Lloyd hat sie besucht und auf ihre besondere Art fotografisch porträtiert und gewährt uns so einen seltenen Einblick in eine bis dahin ziemlich unbekannte Seite der aktuellen Kunst.
Namen Abdada Leclair / Al Agius-Sinerco / Andrew Phillip Hayes / Banana Anna / Barbara Wyeth / Baroni Vittore / Bernhard Maurer / Cantsin Monte / Carrion Ulises / Christian van der Borght / Cleveland Buster / Colby Sas / Dean Nat / Deborah Freedman / Dogmatic Irene / Doris Doris Berman / Dreva Jerry / E.F. Higgins III / Eva Lake / F. Stop Fitzgerald / Gaglione Bill / Gajewski Henryk / Guglielmo Achille Cavellini / Hal Fischer / Harley Frances / Helen Holt / Hermann Hess / Hoffberg Judith A. / Joe Lewis / Johann van Geluwe / John J. Rosser / Kazunobu Yanagi / Kwok Mang Ho / Leavenworth Jackson / Linda Frye Burnham / Lloyd Ginny / Loeffler Carl / Mark Rennie / Mollett Michael / Nancy Frank / Nouriman Manouchehri / Olbrich Jürgen O. / P-Porridge Genesis / Petasz Pawel / Rehfeldt Robert / Richard Hambleton / Rocola Robert / Sando Counts / Schloss Arleen / Schmidt Aangelika / Scott Michael / Sigfried / Spiegelman Lon / Stefan Eins / Summers Rod / Van Barneveld Aart / Wolf-Rehfeldt Ruth
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1970er / 1980er / Fotografie / Mail Art
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/blitzkunst.htm
TitelNummer
002588002 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Jordan Dörthe / Schyma Frauke / Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
Künstlerbücher für Alles - Artists' Books for Everything
Bremen (Deutschland): Weserburg / Zentrum für Künstlerpublikationen, 2017
(PostKarte) 2 S., 16x11,5 cm,
Techn. Angaben Einladungskarte zur Ausstellungseröffnung, beidseitig bedruckt
ZusatzInformation Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am 02.06.2017.
Ausstellung des Zentrums für Künstlerpublikationen 03.06.2017-06.08.2017
Die Ausstellung möchte erstmals einen Überblick über die aktuelle Entwicklung und Verbreitung des Künstlerbuches geben und die Vielfältigkeit dieses Genres aufzeigen. Es werden Künstlerbücher gezeigt, die ca. in den letzten fünf Jahren international entstanden sind. Dazu lädt das Zentrum für Künstlerpublikationen mit einen "Call for Artists‘ Books" Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt ein, sich mit einem Werk an der Ausstellung zum internationalen Künstlerbuch zu beteiligen. Unter dem Motto "Künstlerbücher für Alles - Artists‘ Books for Everything - Livre d'artiste pour tout" können bis Ende April 2017 Künstlerbücher eingereicht werden, die in einer größeren Auflage, also nicht als Unikate oder in Kleinstauflage, entstanden sind und über den Buchhandel oder Galerien bzw. die Künstlerinnen und Künstler selbst vertrieben werden. ...
Der Titel oder das Motto "Künstlerbücher für Alles" oder "Artists Books for Everything" bezieht sich auf den deutsch-schweizerischen Künstler Dieter Roth und seine "Zeitschrift für Alles", für die er ebenso Künstlerinnen und Künstler eingeladen hatte, sich mit künstlerischen Beiträge zu beteiligen.
Text von der Webseite
Namen (Tim) / Aalrust Endre / Adt Reinhold / Agosta Marco / Almeida Cristina de / Alonso Diana Mercedes / Altmann Paul / Amore Johnny / Anastasio Laura / Andras Butak / Andreasen Søren / André Sassenroth / Andy & Cloud / Appelt Julia / Arend Henning / Armani Rozbeh / Avramidou Lina / Back Seung Woo / Bahlsen Clara / Balamuc / Baracchi Tiziana / Beckmann Matthias / Belinchón Sergio / Below Peter / Bennett Jennifer / Berthold Matthias / Bessarabova Anastasia / Beutler Philip / Bielmeier Felix / Bigland Guy / Bizzoni Jessica / Blaskovic Nikola / Blast / BLEK / Blue Simon / Bodman Sarah / Bonke Regine / Borgsen Anne Doris / Bory Jean-Francois / Boschan Madeleine / Boué Peter / Brandis Birgit / Brandsma Martin / Brandstifter / Bredahl Vibe / Breuer Lars / Breuer Marcia / Brinkmann Thorsten / Bürner Susanne / Cador Armin Brito / Chabalala Nonkululeko / Choi-ahoi Kyun-hwa / Christoffel Claudia / Claudia Piepenbrock / Clement Angela B. / Coneja Marisa / Conrads Martin / Conrady Matthias / Contini Leone / Cremers Sebastian / Cremer Till / Csaba Pál / Cuppens Noelle / D'Agata Antoine / Dadanautik / Dahms Irmgard / Dannecker Maks / Danner Michael / Dansa Salmo / Danysz Inga / Debenedetti Bruno Chiarlone / de la Fuente Gutierrez Nieves / Dellafiora David / Delpino Gianinna / Del Vecchio Naomi / Demuth Karin / Dencker Klaus Peter / Dieckwisch Liza / Dietmann Anja / Diotavelli Marcello / Dobers Veronika / Dornan Linda Rae / Doubrawa Reinhard / Drange Chris / Dreesen Felix / Dworsky Alexis / Ebner Jorn / Eichelmann Volker / Eimermacher Sibylle / Einhoff Friedrich / Einszehn Iven / Eklund Petter / Endrejat Birte / Erbelding Jan / Erikson Carl Johan / Espíndola Mauro / Esswein Andrea / Everaers Johan / Exotikdot / Fabis Jeannette / Fabricius Jesper / Fahima Alexander / Falkenhagen Harald / Faruqee Anoka / Feder Melanie / Feldmann Jenny / Fenner Mariska / Fernandez Sabrina / Fervenza Helio / Feyrer Gundi / Fierens Luc / Fiola Johannes / Foken Gesa / Frei Moritz / Fricker H.R. / Fritsch Sabrina / Froelich Dieter / Fuchs Nora / Förster Manfred / Gabriel Martin / Galeano Andrés / Geiger Thomas / Geister Gilbert / Gil Flood Patricio / Gilje Johanna / Gille Anna / Glas Mathias / Gloria Glitzer / Goosse Bruno / Grahnert Henriette / Grasser Angela / Grath Anna / Green Malcolm / Grigorescu Ion / Grohmann Uli / Groschup Sabine / Gruppo Sinestetico / Gräf Dieter M. / Gufler Philipp / Gunnesch Stefan / Géraud Yann / Göbel Philipp Donald / Hacker Karl-Friedrich / Haenni Michèle / Haffke Tilman / Halbritter Roland / Hamann Matthias / Hehmann Kerstin / Hehn Tanja / Heinemann Ellen / Heinze Manfred / Hempel Simon / Herfeldt Lisa / Hildebrand Sarah / Hilf Almut / Hinze Timo / Hoeft Jan / Hoffmann Anna / Hoffmann Kornelia / Holm Hansen Marianne / Holtfrerich Manfred / Holtmann Christian / Hombach Thomas / Huh Sookyoung / Hönig Nikolas / Ibrahim Bassel / Immigration Office / Jaxy Constantin / Jochum Michael / Jordan Dörthe / Jungesblut Yuki / Jóhannsson Sveinn Fannar / Jørgensen Åse Eg / Kalmus Lucas Jaspar / Kampka Marina / Kampmeier Theresa / Kamrau Katrin / Karo Blau / Karpushina Maria / Kelly Déirdre / Kenschner Gudrun / Kiewert Hartmut / Kiss Ilona / KLANK. MusikAktionEnsemble / Kleimann Anneke / Klein Lennart / Klein Stefan / Klose Franziska / Knaack Monika / Knotek Anatol / Koch Simona / Krauss Ingar / Kreiser Constanze / Kuhlendahl Kilian / Kuppel Edmund / Kwan Lorraine / Küster Sabine / Laidler Paul / Lange Carolin / Lange Gesa / Larsson Björn / Lemke Helmut / Lente Jelte van / Le Ruez Simon / Liefmann Jürgen / Lindau Margarete / Litzenberger Pia / Lloyd Ginny / Lohmann Imke / Loock Isolde / Lothschütz Leon / Lowry Sean / Loytved Axel / Lulay Lilly / Lupu Alina / Löffelholz Jue / Löser Ricarda / Lück Malte / Lühmann Andrea / Mackillop Sara / Maele Francis van / Maggi Ruggero / Mahlknecht Brigitte / Malsy Victor / Maltzan Gudrun von / March Sandra / Margulis & Sagan / Maris Benna G. / Marx Stefan / Masuku Siya / Mattes Hanna / Matysik Reiner Maria / May Eva / Mazières Damien / McLaren Sara / McTernan Elizabeth / Meinert Patrizia / Meinzer Dirk / Meyer Nanne / Middel Almut / Mier Hammann von / Miller Peter / Miralda / Missmahl Steffen / Mitkov Mitko / Miéville Paula / Mohr Beate / Morarescu Patrick / Moulène Jean-Luc / Myong-Hee KI / Möschel Ulrike / Müller Peter / Müller Ute / Nalbantidou Lia / Nast Franziska / Nausikaä Antoinette / Navarrete Carlos / Navarroza Wawi / Neacsu Irina / Neubauer Sebastian / Nixdorff Tabea / Norkeit Lätitia / Nuovia Eva Claudia / Núñez Barez Elia / Oberthaler Nick / Obst Heinrich / Oehmann Felix / Oertel Lucas / Offermann Eva-Maria / Ohlen Ahlrich von / Okazaki Ghaku / Opel Franziska / Palotai Gabor / Pam-Grant Sue / Paul Ulrike / Payer Micha / Paz Maria / Pedraza Paula Andrea / Pellacini Fion / Pellet Christian / Pelling Kate / Persy Daniel Ramon / Peschel Tilman / Peschel Tilman / Petit Rodolphe / Petri Jörg / Petri Nina / Pfahl Jirka / Pfister Burkhard / Pfohl Heidi / Pichler Michalis / Piekarski Thomas / Piller Peter / Pinheiro de Sousa Patricia / Platen Eva von / Plogsties Jochen / Pohl Holger / Premper Tobias / Prill Tania / Pál Csaba / Pötter Jan / Rabascall Joan / Ramaseder Josef / Rath Hannah / Rehnen Antonia / Reinecke Tim / Rein Lisa / Remy Penard / Renner Volker / Renninger Ann Carolin / Reusch Theresa / Rhys Sarah / Ricciardi Angelo / Riechardt Jörg / Rietzschel Tina / Rohde Michael H. / Romine Aaron / Rosenblith Edo / Rosengarth Barbara / Rupp Anna Rosa / Ruthenberg Matthias / Sauter Fritz / Scala Roberto / Schall Martina / Schamp Matthias / Schaper Antje / Schattauer Nora / Scheller Maxi / Schlamann Anja / Schloen Uwe / Schlöpke Anne / Schmid Doris / Schmitz Claudia / Schmuki Salome / Schoen Kim / Schul Natalia / Schulze-Wollgast Petra / Schulze Ani / Schulze Max / Schwalbe Anne / Schäfer Jenny / Sebert Vera / Seck Martin / Seedler Anija / Seidel Elfie / Seitz Maria / Shishkin Dasha / Sierra Gabriel / Sieverding Nina / Simnikiwe Buhlungu / Sinn Angelika / Specker Heidi / Spector Buzz / Sprenger Diana / Spurrier Stephen / Stahl Julius / Stegat Christiane / Steinhauser Gabi / Stiegler Angela / Stigmark Karl-Johan / Stolkin Maxwell / Strau Josef / Streng Ana / Strüver Lisan / Su Bo / Summers Rod / Survival Kit / Systermans Marvin / Søe-Pedersen Myne / Takkides Stephan / Teixeira Amanda / Tekaat Ralf / Terbuyken Tillmann / Terfloth Beate / Teske Anja / Theilkäs Hans-Ulrich / Thierback Stephan / Til Jan van der / Tiller Barbro Maria / Tomicek Timotheus / Torre Claudia de la / Trantel Piet / Tucholski Barbara Camilla / Vagt Anne / Vergnon-d'Alancon Aymeric / Vieceli Alberto / Vincent Frederic / Voigt Julius / Voit Konstantin / Vordermayr Marianne / Weber Eva / Wedel Heidemarie von / Weisser Michael / Welch Corinne / Wenzel Käthe / Wermers Nicole / Westermann Thilo / Wetzel Antonia / Wetzig Janika Naja / Wiersbinski Paul / Wilke Johannes / Williams Euan / Wlodarczak Gosia / Wolf-Rehfeldt Ruth / Yersel Seçil / Zellerhoff Martin / Ziegenbalg Mario / Zoller Rahel / Zombik Maren / Zuber Benjamin / Šalamoun Barbara / Éts. Decoux / Öchsele Tobias
WEB http://www.weserburg.de/index.php?id=933
TitelNummer
023620701 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Zmijewski Artur, Hrsg.
ArtWiki:Manifesto - Open Data for the Arts
Berlin (Deutschland): Berlin Biennale, 2012
(Text) 2 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Ausdrucke von der Webseite
ZusatzInformation Offener Zugang zur Kunst
Nahezu 5.000 Künstlerinnen und Künstler, die einem Open Call folgten, nehmen anlässlich der 7. Berlin Biennale an einem einzigartigen Projekt teil: ArtWiki. Unter diesem Namen figuriert eine Plattform, auf der neben dem eigentlichen Inhalt, den digitalen Abbildungen von Kunstwerken, Biographisches und Aussagen zum künstlerischen und/oder politischen Selbstverständnis zugänglich sein werden. Die künstlerischen Curricula werden auf diese Weise zu einer netzbasierten Datenbank für die zeitgenössische Kunstproduktion und offerieren damit zugleich ein allen im weitesten Sinne Kunstinteressierten zugängliches Rechercheinstrument. Somit überträgt ArtWiki die Prinzipien des offenen Internets auf die Kunstwelt, wobei allein die Künstler bestimmen, was von und über sie der Öffentlichkeit zugänglich sein soll. Die Nutzung von ArtWiki ist kostenfrei.
Jedes künstlerische Curriculum zeichnet sich durch eine Vielzahl von Personen, Orten und Projekten aus, die als Begegnungen, Stationen und Tätigkeiten Verknüpfungspunkte zu den anderen Curricula ergeben, die diese mit jenem gemeinsam haben. Das somit entstehende Netz von Verbindungen generiert nach einem differenzierten Regelwerk eine künstlerische Reputation, die sich sowohl durch qualitative Attribute wie auch statistisch-quantifizierend abbilden lässt. Auf diese Weise wirken biographische Data und Aussagen zum künstlerischen Selbstverständnis in Form textueller Prosa zurück auf den Künstler und sein Werk, was dem Ansatz von Linked Data entspricht. Eine solche Rückkopplung mit seiner verstärkenden Wirkung auf die Rezeption von Kunst referenziert die Werke, ohne dabei die zentrale Funktion des Kunstwerks zu unterlaufen, sondern vielmehr dessen Diskursivierung zu intensivieren. Die so stattfindende Verlängerung des künstlerischen Prozesses steuern die Künstler ausschließlich selbst, und sie sind es auch, denen in dieser Internetbibliothek jederzeit die uneingeschränkte Kontrolle über die darin enthaltenen Dokumente obliegt. Aus den technischen Möglichkeiten, auf denen die offene Kunstwerk-KünstlerInnen-Datenbank basiert, erwächst für die Künstlerinnen und Künstlern ein Organon, das zu Quelle und Medium von Wissen über sie und ihre wie generell die Kunstproduktion ihrer Zeit avanciert: ArtWiki ist ein einfacher wie auch demokratischer Zugang zu zeitgenössischer Kunst.
Galerien und andere Einrichtungen des Kunstmarktes regeln bis heute den Zugang zum Kunstwerk in seiner physischen Materialität. Als Torwächter eines quasi-geschlossenen Systems, innerhalb dessen Kunstwerke zirkulieren, steuern Jurys und Vorselektoren mittels gewisser Mechanismen Institutionen bzw. Organisationen, um den so als offen dargestellten Kunstmarkt kontrollieren zu können. Die öffentlich verfügbaren Informationen über Kunst, wie sie teilweise im Internet zu finden sind, sind meistens dürftig und oberflächlich. Lokal privilegierten Sammlern und Besuchern von Ausstellungseröffnungen, Kunstmessen etc. bleibt es vorbehalten, sich auf dem Laufenden zu halten. Das freie Zirkulieren digitaler Darstellungen und Beschreibungen von Originalwerken und deren Urhebern hingegen, wie es durch ArtWiki im Netz statthaben wird, ergänzt das konventionelle Angebot der Institutionen und belebt jenseits von ihnen nachhaltig den Kunstmarkt.
Darüber hinaus wirkt ArtWiki revolutionär auf die kuratorische Praxis: Entscheidungen finden und, wie nötig auch immer, sie zu legitimieren, war bisher ein höchst umstrittenes Verfahren. Mit ArtWiki steht jetzt online das Material aller Künstler, die unserem Open Call gefolgt sind, als Referenz zur Verfügung, wodurch Nachvollzug und Validierung gewährleistet ist. Damit wird ArtWiki nicht nur zur Entscheidungshilfe, sondern ebenso Werkzeug, das etwaige Zensurbestrebungen zu umgehen und diskursive Macht zu unterhöhlen vermag. Gleichfalls ermöglicht sie auch andere Sicht- und Betrachtungsweisen, die zu einer neuen Narrativität von Kunst führen und damit Einfluss auf akademische Gelehrsamkeit sowie Forschung nehmen. Nicht zuletzt – und wie bereits in anderen Fällen – werden somit die Pfade des Plagiierens und der künstlerischen Innovation für alle nachvollziehbar. ArtWiki – in seiner Konstituierung durch KünstlerInnen sowie sein Wirken auf Experten und Kunstfreunde, das wiederum äußerst komplex auf die KünstlerInnen und ArtWiki zurückwirkt – wird damit in seiner äußersten Konsequenz zum aktuellsten Kapitel in der Geschichte zeitgenössischer Kunst, das sich einer digitalen Historiographie verdankt, die zugleich konsequent kollaborativ ist
Sprache Deutsch / Englisch
WEB www.artwiki.org/ArtWiki
TitelNummer
008899304 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Blumenschein Tabea / Kruse Käthe / Müller Wolfgang / Utermöhlen Wolfgang
Der siebenköpfige Informator
Berlin (Deutschland): Die tödliche Doris, 1980
(Musik-Kassette, MC)
Techn. Angaben Musikkassette
ZusatzInformation Der siebenköpfige Informator beschreibt eine amorphe Gestalt mit sieben Köpfen. Schlägt man einen der sieben Köpfe der Gestalt ab, dann wachsen an dieser Stelle weitere nach: Die Informationen sind gegeben und verselbständigen sich.
Text von der Webseite
Stichwort 1980er
WEB www.die-toedliche-doris.de
TitelNummer
000902000 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

ausstellung-toedliche-doris-darmstadt-1986
ausstellung-toedliche-doris-darmstadt-1986
ausstellung-toedliche-doris-darmstadt-1986

Kretschmer Hubert: Ausstellung Foto-Dokumentar-Archiv Berlin/W, 1986

Kretschmer Hubert
Ausstellung Foto-Dokumentar-Archiv Berlin/W
Darmstadt (Deutschland): Die tödliche Doris, 1986
(Fotografie) 1 S., 17,7x24 cm, Auflage: Unikat, signiert,
Techn. Angaben Schwarz-Weiß-Fotografie
ZusatzInformation Blick in die Ausstellung im 2. Stock des Verlages Kretschmer & Großmann, 19.-30.06.1986 in der Sandbergstraße 53 in Darmstadt
Namen Blumenschein Tabea / Die Tödliche Doris / Kruse Käthe / Müller Wolfgang / Utermöhlen Wolfgang
Stichwort 1980er / Dokumentation / Künstlerarchiv / Sammlung / Schwarz-Weiß-Fotografie
TitelNummer
024032665 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Blumenschein Tabea / Kruse Käthe / Müller Wolfgang / Utermöhlen Wolfgang
Die tödliche Doris - Nahrungszubereitung für den Hungernden
Berlin (Deutschland): Die tödliche Doris, 1985
(Heft) 28 unpag. S., 20.5x15 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Drahtheftung, Mit Nachtrag-Zettel von 1985
ZusatzInformation mit Texten, Fotos, Zeichnungen und einem Pressespiegel zu allen Veröffentlichungen, Konzerten und Performances bis 1984
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Joachim Schmid
Stichwort 1980er
TitelNummer
000899460 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Blumenschein Tabea / Kruse Käthe / Müller Wolfgang / Utermöhlen Wolfgang
Die Tödliche Doris Live im SO 36
Berlin (Deutschland): Die tödliche Doris, 1983
(Musik-Kassette, MC)
Techn. Angaben Musikkassette, Audio-Tape
ZusatzInformation Auf dieser Liveaufnahme aus dem legendären Kreuzberger Club So 36 tritt als Special Guest - mit eigenem Mikrophon und Spot - ein Wasserkessel auf einer Herdplatte in Erscheinung. Eingeschaltet auf Stufe drei beginnt er zu Beginn des Titels Sieben tödliche Unfälle im Haushalt allmählich an zu pfeifen.
Text von der Webseite
Stichwort 1980er / musik
TitelNummer
000900000 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Müller Wolfgang, Hrsg.
Wassermusik
Berlin (Deutschland): Hybriden-Verlag, 2014
(Buch mit Schallplatte o. CD) 16 S., 20,6x14,5 cm, Auflage: 75, signiert,
Techn. Angaben Laserdrucke, Fadenheftung, mit eingelegter DVD, innen handgestempeltes Fischmotiv, Cover geprägt
ZusatzInformation Dokument einer Performance von Mitgliedern der Gruppen Die Tödliche Doris und Einstürzende Neubauten vom 29.05.1982 im Risiko, Westberlin.
Aus der Reihe Elektronikengel
Namen Die Tödliche Doris / Einstürzende Neubauten
Stichwort Musik / Performance
WEB www.hybriden-verlag.de
TitelNummer
012212421 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Sabine Wild, Hrsg.
12 + 12
Berlin (Deutschland): ep.contemporary, 2019
(PostKarte) 10,5x21 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Einladungskarte
ZusatzInformation In der Gruppenausstellung „12 +12“ laden 12 Künstler*innen der Galerie ep.contemporary zum zweiten Mal 12 Gastkünstler*innen ein, Arbeiten im Kunstduett zu präsentieren. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Dialoge zwischen einer Künstler*in der Galerie und ihrer eingeladenen Gastkünstler*in, die auch räumlich als Zwiegespräch in den Ausstellungsräumen erfahrbar sind. Die beteiligten Künstler*innen sind: Ophelia Beckmann + Joerg Waehner | Angela Bröhan + André Baschlakow | Matthias Hagemann + Concha Argüeso | georgia Krawiec + Albert Coers | Uschi Krempel + Lisa Ballmann | Celia Mehnert + Antonia Bisig | Béatrice Nicolas + Marianne Stoll | Martina Reichelt + Rémy Mouton | Jens Schünemann + Bodo Rott | Dorothea Schutsch + Ellinor Euler | Regine Spangenthal + Doris Ehrbacher | Sabine Wild + Torsten Schumann
(Text von der Webseite)
Namen Albert Coers / André Baschlakow / Angela Bröhan / Antonia Bisig / Béatrice Nicolas / Bodo Rott / Dorothea Schutsch / Celia Mehnert / Concha Argüeso / Doris Ehrbacher / Ellinor Euler / georgia Krawiec / Jens Schünemann / Joerg Waehner / Lisa Ballmann / Marianne Stoll / Martina Reichelt / Matthias Hagemann / Ophelia Beckmann / Regine Spangenthal / Rémy Mouton / Sabine Wild / Torsten Schumann / Uschi Krempel
Sprache Deutsch
Geschenk von Albert Coers
Stichwort Ausstellung / Berlin / Einladungskarte / Fotografie / Konzept / Malerei / Objekt / Zeichnung
WEB https://www.ep-contemporary.de/
TitelNummer
027837772 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Engelbach Barbara / Halwani Miriam, Hrsg.
Doing the Document - Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart - Die Schenkung Bartenbach - Ausstellungsbegleiter - Exhibition guide
Köln (Deutschland): Museum Ludwig, 2018
(Heft) 21x10,5 cm,
Techn. Angaben Heft A5 mit aufgeheftetem monochromen kleineren Karton (A6) als Cover. Innenteil mattes ungestrichenes Papier, Schwarz-Weiß, Cover glänzend, oliv
ZusatzInformation Ausstellungsbegleiter zur Ausstellung 31.08 2018–06.01.2019. Diane Ar­bus, Boris Beck­er, Karl Bloss­feldt, Walk­er Evans, Lee Fried­lan­der, Can­di­da Höfer, Gabriele und Hel­mut Noth­helfer, Ta­ta Ronkholz, Al­bert Renger-Patzsch, Au­gust San­der, Hu­go und Karl Hu­go Sch­mölz, Gar­ry Wino­grand, Pi­et Zwart – gen­er­a­tion­süber­greifend eint all diese Fo­to­graf*in­nen eine Ar­beitsweise, näm­lich über Jahrzeh­nte hin­weg kont­inuier­lich The­men zu ver­fol­gen. Bei San­der kön­nen solche Rei­hen ei­nen At­las der Men­schen des 20. Jahrhun­derts bil­den, bei Höfer ein Archiv von öf­fentlichen Räu­men und deren Codes der Repräsen­ta­tion, oder bei Bloss­feldt ein solch­es der For­men­viel­falt von Fau­na und Flo­ra. In der „di­rek­ten Fo­to­gra­fie" vereinigt sich die wech­selvolle Rezep­tion der Fo­to­gra­fie als kün­st­lerische und doku­men­tarische auf be­son­dere Weise. In der Zusam­men­schau lässt sich zu­gleich der wech­sel­seitige Ein­fluss deutsch­er und amerikanisch­er Po­si­tio­nen in der verdichteten Kul­tur­land­schaft des Rhein­lan­des der 1960er bis 1990er Jahre nachvol­lzie­hen. Hi­er waren in den 1970er Jahren die er­sten Ga­le­rien für Fo­to­gra­fie zu fin­d­en, die sich für Au­gust San­der, Flo­rence Hen­ri, Pi­et Zwart, Karl Bloss­feldt, aber auch für die amerikanischen Po­si­tio­nen der 1960er Jahre wie Walk­er Evans, Diane Ar­bus, Lee Fried­lan­der, Gar­ry Wino­grand begeis­terten und durch kont­inuier­liche Ver­mittlungsar­beit bekan­nt macht­en. Zu­gleich übten Bernd und Hil­la Bech­er mit ihr­er Lehre an der Kun­s­takademie Düs­sel­dorf großen Ein­fluss aus. Und nicht zulet­zt prägten be­deu­tende mono­gra­fische Ausstel­lun­gen sowie Grup­pe­nausstel­lun­gen nach­haltig die Rezep­tion. L. Fritz Gru­ber zeigte bere­its in den 1950er Jahren Au­gust San­der in den Pho­tok­i­na Bilder­schauen. Die Kun­sthalle Düs­sel­dorf stellte 1976 Fo­to­gra­fien von Walk­er Evans aus, und Klaus Hon­nef ku­ratierte zeit­gleich wichtige Grup­pe­nausstel­lun­gen doku­men­tarisch­er Fo­to­gra­fie im Rheinischen Lan­des­mu­se­um, Bonn. Dies­er doku­men­tarisch-kün­st­lerische An­satz wird mit Do­ing the Doc­u­ment vorgestellt und zu­gleich be­fragt. Walk­er Evans bezeich­nete seine Fo­to­gra­fien nicht als doku­men­tarisch, son­dern sprach von einem „doku­men­tarischen Stil“. 1967 zeigt das Mu­se­um of Mod­ern Art in New York, Werke von Ar­bus, Fried­lan­der und Wino­grand, alle auch hi­er vertreten, un­ter dem Ti­tel New Doc­u­ments. Wo en­det das Doku­ment und wo be­gin­nt die kün­st­lerische Geste? Dies ist eine Frage, die in der Geschichte der Fo­to­gra­fie im­mer zur Diskus­sion stand und auch heute, in post­fak­tischen Zeit­en und der zuneh­men­den Äs­thetisierung von Archiv- und Doku­men­ta­tions­ma­te­rial in der zeit­genös­sischen Kunst wied­er neu zu ver­han­deln ist. Der Ausstel­lungsti­tel Do­ing the Doc­u­ment löst be­wusst die vermeintlichen Ge­gen­sätze von „her­stellen (do­ing)“ und „doku­men­tieren“ auf, um die im­mer wied­er besch­worene „Krise der Repräsen­ta­tion“ im Werk von zwanzig Fo­to­graf*in­nen und deren Rezep­tion auszu­loten.
Zu ver­danken ist diese Ausstel­lung ein­er Schenkung von über zwei­hun­dert Werken deutsch­er und amerikanisch­er Fo­to­graf*in­nen durch die Köl­n­er Fam­i­lie Barten­bach, die die Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig kür­zlich sub­s­tanziell er­weit­ert hat. Ergänzend zu den reichen Bild­kon­vo­luten vom Be­ginn des 20. Jahrhun­derts bis in die Ge­gen­wart, bein­hal­tet die Samm­lung Barten­bach auch Quel­len­ma­te­rial, das im Zuge der Ausstel­lung er­st­mals wis­sen­schaftlich er­schlossen wird. Neben der fo­to­his­torischen Au­far­bei­tung der Samm­lung wer­den auch die Stifter*in­nen gewürdigt. Das En­gage­ment der Samm­ler*in­nen zeich­net sich insbe­son­dere da­durch aus, dass sie nicht auf Einzel­bilder fokussiert aus­gewählt, son­dern reiche und viel­seitige Bestände einzel­n­er, in­ter­na­tio­n­al bekan­n­ter Kün­stler*in­nen zusam­menge­tra­gen haben. Ihr In­teresse am Werk aus­gewähl­ter Fo­tokün­stler*in­nen spiegelt sich in um­fan­greichen Werk­se­rien, die breite Facet­ten einzel­n­er Kün­stler*in­nen aufzei­gen. Die Schenkung ergänzt die Samm­lung Fo­to­gra­fie im Mu­se­um Lud­wig her­vor­ra­gend, da sie Lück­en füllt, sowie beste­hende Sch­w­er­punkte ver­tieft und er­weit­ert. In der deutsch-en­glischen Pub­lika­tion wird dies um­fassend vorgestellt wer­den, während die Ausstel­lung sich ganz auf die Schenkung fokussiert.
Text von der Webseite
Namen Al­bert Renger-Patzsch / Au­gust San­der / Barbara Engelbach (Text) / Bernd und Hil­la Bech­er / Boris Beck­er / Can­di­da Höfer / David Hock­ney / Diane Ar­bus / Flo­rence Hen­ri / Frie­drich Sei­den­stück­er / Fritz Gruber / Gabriele und Hel­mut Noth­helfer / Gar­ry Wino­grand / Hu­go und Karl Hu­go Sch­mölz / Karl Bloss­feldt / Klaus Honnef / Lee Fried­lan­der / Mathias Beyer (Gestaltung) / Max Re­gen­berg / Miriam Halwani (Text) / Pi­et Zwart / Ta­ta Ronkholz / Walk­er Evans / Wolf­gang Till­mans
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1960er / 1970er / 1980er / Amerika / Direkte Fotografie / Dokument / dokumentarische Fotografie / Fotografie / Fotokünstler / Schenkung / Schwarz-Weiß-Fotografie
Sponsoren Russmedia
WEB https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/doing-the-document.html
TitelNummer
026183665 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Hochherz Olaf
Pets EP
Berlin (Deutschland): naivsuper, 2007
(CD, DVD) 13x13 cm, Auflage: 200,
Techn. Angaben naivsuper Nr 009, Musik-CD mit 6 Blättern aus Transparentpapier in transparenter Kunststoffhülle, cover art: Olaf Hochherzd
ZusatzInformation recorded in 2004 - 2007.
Pets EP is the first record by Olaf Hochherz. Four extraordinary and rich compositions and one spoken word piece.
Sculpted with self-coded computer programs and lots of love for detail.
2004 wurde Olaf von einer Hochschule für Musik vor die Tür gesetzt: Die Ansichten der Lehrenden wirkten seinen Vorstellungen von dem was elektroakustische Musik sein könnte ungut entgegen. Just am gleichen Tag traf er einen Teamangehörigen von naivsuper, und man beschloss dass er seine Musik dort veröffentlichen sollte, da sich hier Ideen von elektroakustischer Musik produktiv begegneten.
"Pets sind 5 Stücke einer CD oder der Versuch eine geräuschbasierte Lebensform zu beschreiben. Eine die sich in die Nische zwischen Natur und Kultur zu klemmen scheint. pets sind die akustischen Bewohner von ´nature-culture´, haarige Staubknäul, die erst ohne Grund hin und her eilen und sich dann ganz plötzlich tot stellen. Überlebende also. Überlebende die angeschoben werden, sich aber manchmal selbst bewegen, mal schnell mal langsam, die unerwartet sprechen und unsanft verstummen. Es sind Klangkreaturen aus der Welt der Kleinstrobotik, die uns ihre akustischen Zustände und ihre kommunikationslose Sprache überbringen, durch Lautsprecher und Sprecher, letztlich nur um doch ihre Vergänglichkeit willkommen zu heissen.
Die Klänge enstehen mit Hilfe eines selbstgeschriebenen Programms, welches eine technische Analyse des Ausgangsmaterials (Sprechen, Geklapper und Geschmatze) durchführt. Diese computergestützte Analyse findet aber in einem andern Verständnis von dem was wesentlich an den Klängen sei, statt: Nicht dass, was man hört ist für den Computer entscheidend, sondern die Struktur, die von ihm erzeugt wird. Es kommt also zu einer Verschiebung zwischen dem Ausgangsmaterial und seiner Darstellung durch den Computer. Dennoch bleicht ein gebrochener Bezug zum Ausgangsmaterial erfahrbar. Die Bearbeitung fÜhrt so zu Ergebnissen die willkürlich erscheinen, die aber bisweilen Regelmässigkeiten aufweisen, welche Verständnis vermitteln.
Entscheidend ist, dass aus dieser Methode der Klangerzeugung, Klänge und Sequenzen entstehen, die ihre eigenen Regeln mitbringen. Dies ist auch der Schnittpunkt zwischen den elektronischen Kompositionen und dem Stück, welches den Klang der Sprache herausstellt. Hier zeigt sich Sprache als Klangereigniss losgelösst von Grammatik und Inhalt. Die Grammatik die die klangliche Bewegung in eine Struktur zwängt wird ausgeschaltet und übrig bleibt der Spass einer klanglichen "Willkür".
Anders formuliert ist pets eine Antwort auf die Frage, was die Dinge und Gegenstände unseres Lebensraums, nach der Emanzipation von ihrer Funktionalität für Geräusche und Klänge von sich geben würden
Stichwort Nullerjahre
WEB www.naivsuper.de
TitelNummer
008569267 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden


Mayer Katharina
Sister
Köln (Deutschland): Wienand Verlag, 2001
(Buch mit Schallplatte o. CD) 88 S., 25,5x26,5 cm, Auflage: 1000, ISBN/ISSN 3-87909-767-4
Techn. Angaben Hardcover, rückseitig eingelegte Audio-CD
ZusatzInformation Zur Ausstellung in der Galerie Kraushaar, Düsseldorf vom 24.08.-13.10.2001
Texte von Doris Krystof, Hubertus von Amelunxen u. a
Namen Doris Krystof / Hubertus von Amelunxen
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer
012094426 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Flath Beate / Götterer Anita / Hofecker Franz-Otto / Ingrisch Doris, Hrsg.
to be related - gender culture management - Eine inter- und transdisziplinäre Tagung
Wien (Österreich): Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 2015
(Flyer, Prospekt) 2 S., 29,7x21 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Einzelblatt, zweimal gefaltet und beidseitig bedruckt
ZusatzInformation Werbeflyer mit Programmankündigung anlässlich der Tagung am 21. und 22.09.2015. Organisiert von Doris Ingrisch, Franz-Otto Hofecker, Beate Flath und Anita Götterer, am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
TitelNummer
013769501 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Conrads Doris / Korth Marianne Timander / Soltau Annegret
Foto Eingriffe
Darmstadt (Deutschland): Galerie im Louvre, 1982
(Flyer, Prospekt) 8 S., 10,5x21 cm,
Techn. Angaben Mehrfach gefalteter Flyer
ZusatzInformation Anlässlich der gleichnamigen Ausstellung in der Galerie im Louvre, Darmstadt, 12.September bis 9.10.1982. Mit Doris Conrads, Annegret Soltau und Marianne Timander Korth
Geschenk von Annegret Soltau
Stichwort 1980er / Frauenkunst
WEB http://www.annegret-soltau.de
TitelNummer
014105512 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Lloyd Ginny, Hrsg.
Blitzkunst - or have you ever done anything illegal in order to survive as an artist ?
Frankfurt am Main (Deutschland): Verlag Kretschmer & Großmann, 1983
(Buch) 120 unpag. S., 20,2x20 cm, Auflage: 500, 2 Stück. ISBN/ISSN 978-3-923205-33-2
Techn. Angaben Hardcover. Leinen, Titel Goldprägung.
ZusatzInformation Schwarz-Weiß-Fotografien und Fragebogen. Ginny Lloyd porträtiert und befragt 54 internationale MailArt-Künstler. Mit Texten von Carl Loeffler, Judith A. Hoffberg und Hal Fischer.
Namen Abdada Leclair / Al Agius-Sinerco / Andrew Phillip Hayes / Banana Anna / Barbara Wyeth / Baroni Vittore / Bernhard Maurer / Cantsin Monte / Carrion Ulises / Christian van der Borght / Cleveland Buster / Colby Sas / Dean Nat / Deborah Freedman / Dogmatic Irene / Doris Doris Berman / Dreva Jerry / E.F. Higgins III / Eva Lake / F. Stop Fitzgerald / Gaglione Bill / Gajewski Henryk / Guglielmo Achille Cavellini / Hal Fischer / Harley Frances / Helen Holt / Hermann Hess / Hoffberg Judith A. / Joe Lewis / Johann van Geluwe / John J. Rosser / Kazunobu Yanagi / Kwok Mang Ho / Leavenworth Jackson / Linda Frye Burnham / Lloyd Ginny / Loeffler Carl / Mark Rennie / Mollett Michael / Nancy Frank / Nouriman Manouchehri / Olbrich Jürgen O. / P-Porridge Genesis / Petasz Pawel / Rehfeldt Robert / Richard Hambleton / Rocola Robert / Sando Counts / Schloss Arleen / Schmidt Aangelika / Scott Michael / Sigfried / Spiegelman Lon / Stefan Eins / Summers Rod / Van Barneveld Aart / Wolf-Rehfeldt Ruth
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1970er / 1980er / Fotografie / Mail Art / Schwarz-Weiß / Umfrage
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/blitzkunst.htm
TitelNummer
016556605 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Tillmans Wolfgang
6 Poster zur Bundestagswahl
Berlin (Deutschland): Wolfgang Tillmans Studio, 2017
(Plakat) 1 S., 59,4x42 cm, 6 Teile.
Techn. Angaben Originalplakate auf Affichenpapier, gerollt in Versandkarton
ZusatzInformation Liebe Freunde und Kollegen,
es besteht die reale Gefahr, dass viele Menschen am 24. September zu Hause bleiben, weil sie glauben, das Wahlergebnis bereits zu kennen. Die Mitte der Gesellschaft wähnt sich in Sicherheit, während die AfD für die letzten Tage des Wahlkampfes eine massive Internetkampagne plant. Dabei nutzt sie die Dienste der amerikanischen Agentur Harris Media, die bereits im vergangenen Jahr geholfen hat Brexit und Trump durchzusetzen. Sie wird eine für Deutschland bisher ungekannte Polemik einsetzen.
Ihre Werbemittel appellieren an nationalistische Ressentiments und sie hoffen 15% der Stimmen zu bekommen. Damit könnte es sein, dass sie die stärkste Oppositionsfraktion werden und in jeder Bundestagssitzung als erste nach der Regierung sprechen. Dann hätten sie die Möglichkeit, wie schon in den Landtagen bewiesen, scheibchenweise Tabubrüche vorzunehmen und rechtsradikales Gedankengut zu normalisieren.
Es gibt keinen Grund entspannt zu sein und zu glauben, die neuen rechtsnationalistischen Bewegungen würden an Deutschland vorüberziehen. Die AfD ist nicht harmlos. Nach außen ist sie bestrebt, ein nicht-radikales Bild abzugeben, doch kann ich in dem Plakatmotiv des schwangeren Bauches einer weißen Frau mit dem Spruch ‘Neue Deutsche machen wir selbst’ nur eine Vorstufe der Lebensborn-Initiative sehen. Das wahre Gedankengut der AfD-Politiker kommt immer wieder in öffentlichen Entgleisungen und Leaks zum Vorschein. Sind sie erstmal stark im Bundestag vertreten, können sie sich dort über Jahre festsetzen und die Mittel der Demokratie nutzen und missbrauchen, um unser Gemeinwesen zu vergiften. Wir brauchen keine Partei, die aktiv und destruktiv die Spaltung der Bevölkerung vorantreibt.
Nach den Erfahrungen von Brexit, Trump und den 30% Front National in Frankreich empfinde ich das dringende Bedürfnis, das mir Mögliche zu tun, damit Rechtspopulismus in Deutschland in kleinen Grenzen bleibt. Die AfD-Wähler/innen werden wir vielleicht nicht umstimmen können. Daher ist das Einzige, was hilft: eine hohe Wahlbeteiligung und Stimmen für die anderen Parteien, damit der prozentuale Anteil der AfD klein bleibt.
Dafür habe ich mit meinem Team Poster entworfen, die an zehntausend Adressen im ganzen Land verschickt werden. Sie sind ebenfalls als A3 / A4 Formate zum Selberdrucken und im Social-Media-Format auf dieser Website herunterladbar.
Bitte vermittelt möglichst vielen Menschen, Bekannten und Familie die Dringlichkeit der Situation. Jede Stimme zählt. Druckt die Poster aus und fragt in Kneipe, Bäckerei, Arbeitsplatz, ob ihr eins aufhängen könnt. Oder postet sie online.
Mit besten Grüßen
Wolfgang Tillmans
Text von der Webseite
Sprache Deutsch
Geschenk von Stephan Janitzky
Stichwort AfD / Brexit / Bürger / Engagement / Kampagne / Politik / Rechts / Wahl / Werbung
WEB http://tillmans.co.uk/zur-bundestagswahl-2017
TitelNummer
024330082 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Mathieu Marc-Antoine
Gott höchstselbst
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 128 S., 24,5x17,3 cm, ISBN/ISSN 978-3-86497-002-3
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 03, Hardcover mit Bändchen
ZusatzInformation Wer von Gott erzählen will, sollte ihn Fleisch werden lassen. Der französische Comic-Zeichner Marc-Antoine Mathieu vertraut auf diese Regel, nicht anders wie sich in spätantiker Zeit die Autoren des Neuen Testaments mit dem bekannt nachhaltigen Erfolg auf eine Inkarnation des höchsten Wesens verlassen haben. Die ersten Schwarz-Weiß-Bilder von „Gott höchstselbst“ zeigen eine Warteschlange modern gekleideter Menschen, Teilnehmer einer großen, wahrscheinlich weltweiten Volkszählung. Unter denen, die geduldig anstehen und schließlich vor den Schreibtisch eines bebrillten Bürokraten treten, ist einer, der sich mit Vor- und Nachnamen „Gott“ nennt und außer seinem Körper keinen Nachweis seiner weltlichen Existenz erbringen kann.
Eine Bilderzählung zehrt von den Gesichtern, die sie in ihre Schaukästchen, in ihre Panels, bannt. Und in einem Umkehrschluss kann man sagen, dass die Verweigerung eines Gesichts eine besondere Spannung, einen Sog der Bilderwartung, erzeugt. Über fünfzig Seiten, fast 300 Einzelbilder lang, wird das Antlitz Gottes nicht zu sehen sein. Wir erkennen nur die Rückseite eines kleinen, leicht gebeugten Mannes, dessen langes, volles Haar durch einen Mittelscheitel geteilt ist.
Geradezu exzessiv werden dagegen die Gesichter derjenigen in Szene gesetzt, denen Gott in die Hände fällt: Funktionsträger, Machthaber, kleine und große Händler der medialen Waren. Mathieu versteht sich darauf, die Verwandlung eines individuellen Gesichts zur funktionalen Visage in der Schwebe zu halten. Wie hier Beamte, Ärzte, Physiker oder Journalisten dem in die Welt gekommenen Gott, den fast immer anwesenden Kameras und dem Leser entgegenblicken, möchte eigentlich niemand aus der Wäsche gucken. Aber weil diese Gesichter nie völlig in die beruhigende Simplizität der Karikatur umkippen, entsteht der quälende Verdacht, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis das ganz normale Leben jedem von uns ein derartiges Lemurenantlitz verpasst hätte.
Wer von Gott erzählen will, muss ihn zu Wort kommen lassen. Und zu den großen Stärken dieser Graphic Novel gehört, dass sie einen an die Sätze ihrer Gottgestalt glauben macht. Was Gott einer gottgierigen Welt, die zweifellos die unsere ist, mitteilt, geschieht in Wechselrede. Lakonisch bündig und himmlisch einfallsreich antwortet der Allerhöchste auf die Jargons der Wissenschaften, die Herrschaftsrede von Politik und Wirtschaft und die Pseudofragen der Medienvertreter. Eine kleine Kostprobe? Gott definiert: „Der Zufall, das ist Gott, wenn er inkognito spielt.“ Das stammt eigentlich von Albert Einstein, klingt aber, im rechten Moment gesagt, göttlich gewitzt!
GEORG KLEIN nga
Sprache Deutsch
TitelNummer
008835054 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Lorch Catrin
1999 verharrte Marina Abramovic sechs Stunden lang nackt in dieser Pose. Hunderte sahen zu. Dennoch gab es kein einziges Foto. Bis jetzt. Das Bild einer Provokation
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2018
(Presse, Artikel) 2 S., 57,2x39,6 cm,
Techn. Angaben Zeitungsartikel in der SZ vom vom 11./12.08.2018 im Ressort Grossformat, Seite 22
ZusatzInformation Erschienen in der Wochenendeausgabe der Süddeutschen Zeitung.
Dieses Bild ist eine Zumutung für den Betrachter, aber es ist auch ein kunsthistorischer Glücksfall. Es stammt aus der Zeit, als noch nicht jeder ein Smartphone in der Tasche hatte, eine Ära, die einem manchmal so fern erscheint wie die Epoche vor der Erfindung der Schrift. Zum Beispiel, wenn man erfährt, dass von einem Auftritt von Marina Abramović., heute weltweit eine der bekanntesten Künstlerinnen, keine einzige Aufnahme existiert, obwohl an jenem Abend im Jahr 1999 wohl Hunderte Besucher durch die Hallen der Berliner Kunst-Werke streiften. Es war einer dieser Momente, in denen sich in der Kunst vieles entscheidet, und er war so schwer auszuhalten für die Künstlerin wie verstörend für die Zuschauer: Mehr als sechs Stunden verbrachte Abramović. in vielen Metern Höhe an einer Wand, die Füße auf schmalen Stützen, das Gesäß auf einem Fahrradsattel.
Es blieb für die Künstlerin ein verlorener Moment. Kein einziges Foto, so schien es viele Jahre lang, dokumentierte ihre Performance mit dem Titel „Im Stand an der Wand“. „Klaus Biesenbach, der Kurator, war so wahnsinnig beschäftigt mit der Vorbereitung. Offensichtlich hatte niemand daran gedacht, einen professionellen Fotografen zu bestellen“, erinnerte sich Abramović. im Frühjahr in einem Interview mit der SZ anlässlich der Eröffnung ihrer Werkschau „The Cleaner“ in der Bundeskunsthalle. „Es war so unendlich anstrengend und schmerzhaft, und ich stand hinterher da und hatte nichts.“ Eine Passage des Gesprächs klang wie eine Suchanzeige: „Noch immer bin ich sehr verwundert, warum mich damals niemand fotografiert hat, sechs Stunden Auftritt, kein einziges Bild. Ich suche seit Jahren verzweifelt nach einer Aufnahme, es gibt keine.“
Doch, sagte ein SZ-Leser, der nach der Veröffentlichung anrief. Otto Bennewitz hatte im Winter ein Foto in der Berliner Galerie Michael Schulz gesehen. Aufgenommen hat es die Künstlerin Angelika Platen. Die Fotografin ist berühmt für ihre Porträts, vor allem von Künstlern. Zurzeit widmet ihr die Berlinische Galerie eine Ausstellung (bis 7. Oktober). Dort wird auch dieses Foto gezeigt, das die Schonungslosigkeit der Performance deutlich darstellt.
Dass sie mit ihrer Kamera das einzige Zeugnis dieses Abends gemacht habe, war Platen nicht bewusst. Sie sagt, sie sei damals vor allem von Abramović.s Bewegungslosigkeit fasziniert gewesen. Erst auf den Kontaktabzügen, die sie jetzt in ihrem Archiv wiederfand, ist zu erkennen, wie Abramović. verschiedene Posen einnimmt, mal die Arme weit ausbreitet, sie sinken lässt und wieder anhebt.
Nachdem Platen ihre Aufnahmen an das Studio von Abramović. in New York geschickt hatte, wünschte sich die Performerin ein Gespräch, vor allem um sich zu bedanken: „Ich bin so glücklich, dass es die Aufnahmen gibt.“ Bringen sie Erinnerungen an diesen Abend zurück? „Durchaus“, sagt sie, „aber ich hatte natürlich eine andere Perspektive als alle, die zu mir aufschauten. Ich blickte hinunter.“
Text aus dem Artikel
Namen Angelika Platen (Fotografie) / Klaus Biesenbach (Kurator) / Marina Abramovic
Sprache Deutsch
Stichwort 1990er / 2010er / Akt / Aktion / Body Art / Dokumentation / Fotografie / Fund / Kunstgeschichte / Kunstwerke Berlin / KW Berlin / nackt / Performance / Schwarz-Weiß-Fotografie
WEB https://www.sueddeutsche.de/kultur/grossformat-gegen-die-wand-1.4088619
TitelNummer
025836711 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Hirschhorn Thomas / Roland Wenninger
Never Give Up The Spot - Eintritt frei !! - Alle sind willkommen !!
München (Deutschland): Museum Villa Stuck, 2018
(Flyer, Prospekt) [2] S., 42x29,7 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Flyer, mehrfach gefaltet
ZusatzInformation Zur Ausstellung Never give up the Spot in der Villa Stuck 19.10.2018-03.02.2019.
Ruinenlandschaft
Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums zeigt das Museum VILLA STUCK eine groß angelegte Ausstellung des Schweizer Bildhauers Thomas Hirschhorn mit dem Titel »Never Give Up The Spot«. Thomas Hirschhorn formt eine riesige Ruinenlandschaft, die sich über alle drei Stockwerke des neuen Atelierbaus der VILLA STUCK erstreckt und diese zu einem Raum verbindet.
Der Titel der neuen Arbeit ist gleichzeitig Programm: »Never Give Up The Spot« bedeutet für Thomas Hirschhorn: »Die Position halten, den Standort halten, nie den Standort aufgeben, nie die Position verlassen«, oder, in anderen Worten, »vor Ort sein und am Ort durchhalten«. Die Ruine »Never Give Up The Spot« geht über die Ästhetik der Zerstörung hinaus. Sie ist universell und zeitlos, reine Form – ein autonomes Kunstwerk. Gleichzeitig vermittelt sie eine Erfahrung des Prekären, der Instabilität und des Abgründigen. Thomas Hirschhorn vergleicht die Ästhetik der Ruine im Museum VILLA STUCK mit einem ›Potemkinschen Dorf‹: »Es ist ein umgedrehtes Potemkinsches Dorf. Die Räume werden demnach nicht besser dargestellt als sie sind, sondern der Zustand der Räume wird ›schlechter‹ dargestellt als er in Wirklichkeit ist.«
Zerstörung und Kreation
»Never Give Up The Spot« ist ein Kunstwerk, eine Skulptur und eine Ruine. Gleichzeitig steht »Never Give Up The Spot« für das Experiment, Zerstörung und Kreation miteinander zu verbinden. Deshalb gibt es in der Skulptur zwei Unterstände, in denen gearbeitet und etwas kreiert werden kann. Die gleichen Materialien, aus denen die Ruine geformt wurde, stehen zur Nutzung für die Besucher/innen bereit. Es gibt Werkzeuge, Sitzgelegenheiten, Computer, Drucker, Fotokopierer, Bücher und Zeichenmaterial.
In einem der Unterstände liegt ein von Thomas Hirschhorn gestaltetes Künstler/innenbuch aus, das dem Thema »Ruine« gewidmet ist. Das Buch trägt den Titel »“Destruction is difficult. Indeed it is as difficult as Creation.“ (Antonio Gramsci) Thomas Hirschhorn Künstler/innenbuch« Der Titel bezieht sich auf ein Zitat aus den Gefängnis-Tagebüchern des italienischen Philosophen und Kommunisten Antonio Gramsci. Laut Thomas Hirschhorn soll die Publikation daran erinnern, »wie schwierig es ist, herrschende Gewohnheiten, ungerechte Hierarchien, ungleichende Traditionen, ausschließende Bräuche und unsinnige Verhältnisse umzustoßen oder abzuschaffen. Und wie schwierig es ist, an ihrer Stelle etwas Neues, etwas Gerechtes, etwas Positives, etwas Einschließendes zu schaffen.«
Hinein in die Welt
»Never Give Up The Spot« ist eine Skulptur, die zum Diskurs einlädt, Raum gibt und alle willkommen heißt. Vor und während der Ausstellung bietet der Hashtag #NeverGiveUpTheSpot in den sozialen Netzwerken die Möglichkeit, über eigene Standpunkte und Überzeugungen zu diskutieren oder sich für ein gemeinsames Treffen in der Ruine zu verabreden. In der Ruine stehen u.a. ein Mikrofon, ein E-Bass, Lautsprecher und Beamer zur Nutzung bereit – die Ruine soll ein offener Ort des Austauschs sein. Ein eigens von Thomas Hirschhorn gestalteter Flyer wird in München verteilt. »Never Give Up The Spot« geht auch in den Untergrund: Für die U-Bahn-Gänge am Odeonsplatz entwirft der Künstler großflächige Bilder.
Eintritt frei!!
»Never Give Up The Spot« ist ein Ort, an dem es nichts zu kaufen gibt. Der Eintritt ist frei. Materialien, Werkzeuge und Computer stehen zur freien Verfügung. Das Künstler/innenbuch gibt es unentgeltlich und ausschließlich in der Ruine. Auf diese Weise entsteht ein hierarchiefreier Ort für ein nicht-exklusives Publikum. Thomas Hirschhorn appelliert an ein neues Verständnis von Kunst in der Institution 'Museum', das sich der Öffentlichkeit öffnet und frei von Hierarchien ist. Im Kräftefeld zwischen Destruktion und Kreation, zwischen Utopie und Konkretem entstehen neue Energien für individuelle und gesellschaftliche Transformationen. Die Skulptur »Never Give Up The Spot« macht darauf aufmerksam, wie wichtig es ist – jetzt und in Zukunft – einen Standpunkt zu beziehen, diesen zu vertreten und sich dafür zu riskieren. Es ist ein Ort, der alle Menschen willkommen heißt!
Text von der Webseite
Aufbau der Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Klasse für Bühnebild und -kostüm, Prof. Katrin Brack, Akademie der Bildenden Künste München
Namen Katrin Brack / Roland Wenninger (Kurator)
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort Aktion / Architektur / Bühnenbild / Collage / Destruktion / Eingriff / Found Footage / Höhle / Installation / Intertvention / Kooperation / Kreativität / Landschaft / Malerei / Mitmachen / Müll / Raum / Ruine
Sponsoren Münchner Volkshochschule / Pro Helvetia / Richard Stury Stiftung / Verein zur Förderung der Stiftung Villa Stuck e.V
WEB https://www.villastuck.de/ausstellungen/2018/hirschhorn/index.htm /
TitelNummer
026249721 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

de Vries Janneke / Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
So wie wir sind 1.0 - Erik Steinbrecher Zur Kasse bitte
Bremen (Deutschland): Studienzentrum für Künstlerpublikationen / Weserburg Museum für moderne Kunst, 2019
(Flyer, Prospekt) [10] S., 21x10 cm, 2 Teile.
Techn. Angaben 2 Flyer mehrfach gefaltet
ZusatzInformation Ausstellung 30.03.2019-05.01.2020 im Museum Weserburg.
Die Sammlungspräsentation So wie wir sind 1.0 nimmt ab Ende März 2019 zwei Ebenen und damit über die Hälfte der gesamten Ausstellungsfläche der Weserburg ein. Die Ausstellung speist sich aus einer Vielzahl von privaten Sammlungen, von denen mehrere bereits seit Langem mit dem Haus verbunden sind und andere neu hinzukommen, sowie aus den eigenen Beständen und aus Leihgaben von Künstler*innen, die zum ersten Mal in der Weserburg gezeigt werden. So wie wir sind 1.0 stellt mehr als 140 Arbeiten und 80 Künstler*innen aus unterschiedlichen Kontexten und Zeiten unter inhaltlichen und formalen Fragestellungen zusammen. Das Ergebnis ist eine Abfolge von Räumen, die den verbindenden Faden von Kunstwerken seit den 1960er Jahren bis heute über alle Medien hinweg herausarbeiten und sich ihren Themen aus unterschiedlichen Perspektiven annähern. Dort wird z.B. (Abb)Bildern der Natur oder dem Besonderen im Alltäglichen nachgespürt, werden Körper, Zeit oder Erinnerung thematisiert, urbane Räume oder Aspekte von Sprache in den Blick genommen und grundlegende Positionen malerischer Abstraktion oder minimaler Formensprache gezeigt.
Text von der Webseite
Steinbrecher im Studienzentrum für Künstlerpublikationen 30.03.-13.10.2019
Namen Achim Manz / Adriana Lara / Agnieszka Polska / Ane Mette Hol / Anetta Mona Chisa / Arman / Barthélémy Toguo / Berta Fischer / Carl Andre / Ceal Floyer / Charlotte Posenenske / Chiharu Shiota / Chris Curreri / Christian Boltanski / Christian Marclay / Christo / Corinne Wasmuht / Daniel Rossi / Daniel Spoerri / Dani Gal / Dieter Roth / Die Tödliche Doris / Donald Judd / Elina Brotherus / Ellsworth Kelly / Emese Kazár / Erik Bünger / Erik Steinbrecher / Etel Adnan / Fiete Stolte / Florian Slotawa / FORT / George Brecht / Giulio Paolini / Giuseppe Penone / Hans Haacke / Henrik Eiben / Henrike Naumann / Hermann Nitsch / Hiroshi Sugito / Horst Müller / Isa Genzken / James Reineking / Jan Timme / Jean Tinguely / John McCracken / Jorinde Voigt / Judith Hopf / Karin Sander / Katharina Grosse / Kathrin Sonntag / Kitty Kraus / Klara Lidén / Larry Poons / Leiko Ikemura / Liam Gillick / Louise Bourgeois / Lucia Tkacova / Margaret Loy Pula / Mariana Vassileva / Marianna Uutinen / Myong-Hee Ki / Olafur Eliasson / Peggy Buth / Peter Doig / Peter Piller / Raymond Hains / Rebecca Horn / Reiner Ruthenbeck / Richard Long / Robert Barry / Robert Filliou / Ross Bleckner / Sergej Jensen / Takako Saito / Thomas Lehnerer / Till Krause / Tracey Moffatt / Ulla von Brandenburg / Urs Fischer / Viktoria Binschtok / Wade Guyton / Willi Kopf / Wolfgang Tillmans / Šejla Kamerić.
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1960er / 1970er / 1980er / 1990er / 2000er / Fotografie / Installation / Künstlerbuch / Malerei / Privatsammlung / Skulptur
Sponsoren Museumsfreunde Weserburg / Senator für Kultur
WEB http://www.weserburg.de/index.php?id=984
TitelNummer
026795801 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Lukatsch Wilma / Schmit Tomas
Dreizehn Montagsgespräche
Berlin (Deutschland): Wiens Verlag, 2008
(Buch) 408 S., 27x21,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-9811288-1-9
Techn. Angaben Klappumschlag
ZusatzInformation Die Dreizehn Montagsgespräche fanden von Juni bis Dezember 2005 in Berlin statt. Mit erfrischendem Sprachwitz, gleichzeitig ernst und unterhaltsam, wird man in die biographischen Daten und künstlerischen Fragen und Prinzipien von Tomas Schmit eingeführt. Dazu zählen vor allem „Zurücknahme“, „Spiel“ und „sachen m a c h e n “. Das Neue an der Kunst der 60er Jahre (die Beschäftigung mit Indeterminismus, Chaos und Ordnung, aleatorischem Prinzip), die Aktionszeit und die besondere Form des Schreibens und Zeichnens, für die sich Tomas Schmit entschieden hatte, werden genauso besprochen wie Literaten, Musiker oder Wissenschaftler, die für ihn von Bedeutung waren. Dazu gehörten Gertrude Stein, Franz Kafka, Robert Walser, Karl Valentin, John Cage, Morton Feldman, Georg Christoph Lichtenberg und William Hogarth. Im Anhang finden sich Texte von Tomas Schmit, die in den Gesprächen eine besondere Rolle spielen und die entweder schwer zugänglich sind oder bisher unveröffentlicht waren. Die 288 farbigen Abbildungen dokumentieren die meisten der besprochenen Werke.
Tomas Schmit gehörte zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung in den frühen 60er Jahren. Er hat die radikale Infragestellung der bürgerlichen Kunst und die Ansätze zu einer neuen Ästhetik wesentlich mitgeprägt. Sein Briefwechsel mit George Maciunas führte dazu, daß eine theoretische Auseinandersetzung mit den politischen und ästhetischen Vorstellungen der Fluxuszeit möglich geworden ist. Er hat an Fluxusevents teilgenommen, die heute als Meilensteine der Kunst der 60er Jahre gelten. Als Veranstalter organisierte er das Event „20. Juli TU Aachen“ 1964. Sein Text „über f.“ (1982) ist eine der wenigen profunden Einschätzungen der Fluxusideen.
Tomas Schmit hat sich früh von der Fluxusaktion zurückgezogen – er war gegen die Verwässerung des radikalen Potentials. In diesem Potential gründete sein wohl wichtigstes Arbeitsprinzip: „was ich, neben vielem anderen, von f. gelernt habe: was man mit einer plastik bewältigen kann, braucht man nicht als gebäude zu errichten. was man in einem bild bringen kann, braucht man nicht als plastik zu machen. was man mit ner zeichnung erledigen kann, braucht man nicht als bild zu bringen. was man auf nem zettel klären kann, braucht keine zeichnung zu werden. und was man im kopf abwickeln kann, braucht nichtmal einen zettel!“ Freunde und Kollegen, wie Nam June Paik, George Brecht, Arthur Köpcke, Ludwig Gosewitz, Emmett Williams und Dieter Roth haben ihn besonders für diese konsequente künstlerische Haltung geschätzt.
Seit Anfang der 70er Jahre entwickelte er ein Werk, das mehrere tausend Zeichnungen umfaßt, veröffentlichte Editionen und Bücher, in denen er sich mit Sprache, Logik, Paradoxie, Biologie, Verhaltensforschung, Wahrnehmung und anderem beschäftigte. Dabei ist er immer von konkreten Beobachtungen ausgegangen und hat sich mit Neugier und Lust widersprüchlichen oder unerklärlichen Phänomenen gestellt. Er nannte es „Scharren am Zaun“. Mit seinem Buch „erster entwurf (einer zentralen ästhetik)“ (1989) hat er eine in der Wissenschaft anerkannte Einführung in die Gehirnforschung geliefert
Namen Arthur Köpcke / Dieter Roth / Emmett Williams / Franz Kafka / Georg Christoph Lichtenberg / George Brecht / George Maciunas / Gertrude Stein / John Cage / Karl Valentin / Ludwig Gosewitz / Morton Feldman / Nam June Paik / Robert Walser / William Hogarth
Stichwort 1960er / 1970er / Aktionskunst / Fluxus / Nullerjahre
TitelNummer
008532264 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Reinhardt Helmut, Hrsg.
Die Weltbühne - Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft - 87. Jahrgang / Heft 01+02
Berlin (Deutschland): Verlag der Weltbühne, 1992
(Zeitschrift, Magazin) 32 S., 20,6x15 cm, ISBN/ISSN 0043-2598
Techn. Angaben Drahtheftung, oranger Umschlag,
ZusatzInformation Die Weltbühne war eine deutsche Wochenzeitschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft. Sie wurde von Siegfried Jacobsohn in Berlin unter dem Namen ‚Die Schaubühne‘ als reine Theaterzeitschrift gegründet und erschien am 7.09.1905 zum ersten Mal. Am 4.04.1918 wurde die Schaubühne, die sich seit 1913 für wirtschaftliche und politische Themen geöffnet hatte, in Die Weltbühne umbenannt. Nach dem Tode Jacobsohns im Dezember 1926 übernahm Kurt Tucholsky die Leitung des Blattes, die er im Mai 1927 an Carl von Ossietzky weitergab. Die Nationalsozialisten verboten nach dem Reichstagsbrand die Weltbühne, die am 7.03.1933 zum letzten Mal erscheinen konnte. Im Exil wurde die Zeitschrift bis 1939 unter dem Titel Die neue Weltbühne fortgeführt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erschien die Weltbühne unter ihrem ursprünglichen Namen wieder in Ost-Berlin, wo sie bis 1993 Bestand hatte. 1997 haben sich die Zeitschriften Ossietzky und Das Blättchen in die Tradition des berühmten Vorbilds gestellt.
Text von Website
Sprache Deutsch
Geschenk von Klaus Groh
Stichwort europäische Geschichte / Kunst / Literatur / Politik / Volkswirtschaft
TitelNummer
017190627 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Riechers Achim, Hrsg.
Richas Digest #09 Edition
Köln (Deutschland): Richas Digest, 2017
(Zeitschrift, Magazin / Fotografie) [64] S., 31x21 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, eingeklebtes Heft, drahtgeheftet, Originalfoto, Karton in Schutzhülle
ZusatzInformation Das Bild der Frau ist überpräsent. Die Publikation zeigt
dem entsprechend viele chromogene Frauenbildnisse, nur wenige Beispiele, die Männer abbilden. Meistenteils Werbeaufträge für die Kosmetik- und Textilproduktion in der DDR, der Fotograf: Jürgen Rach, Bildjournalist und Bildautor für Werbung in der DDR mit staatlicher Zulassung, versteht sich. Rach war wohnhaft in Dresden und verantwortlich für die Fotografien in „Dresden“, Führer in Fotos, VEB F.A. Brockhaus Verlag Leipzig, DDR, 1974.
Auf der 3. Pressekonferenz des Zentralkomitees der SED Mitte April 1959 hatte das Politbüro per Beschluss die Abkehr von „starren und gestellten Fotos“ gefordert. Pressefotografien hätten „das pulsierende Leben darzustellen und den Menschen zu zeigen, der die sozialistische Gesellschaft gestaltet“ habe. Ein gutes Pressefoto, heißt es weiter, müsse „Bewegung atmen und die für das Ganze gültigen Details überzeugend ausdrücken“. Die große Schwäche waren die Bilder aus Politik und Alltag. Diese Worte bezogen sich auch auf die zu diesem Zeitpunkt laufende 1. Pressefotoschau der DDR. Hier fehlte, so das Protokoll, „fast völlig die Darstellung unseres breiten demokratischen Lebens, an dem jeder Bürger irgendwie teilhat.
Dem Anspruch hinkte die journalistische Bildproduktion bis 1989 hinterher. Das Bild blieb zumeist Illustration eines primär zu vermittelnden Textes. Primitive Schemata gerieten im nachhinein zur Karikatur.
So verhält es sich auch bisweilen in den Bildreportagen von J. Rach.
Doch anders bei den Werbebildern. Hier herrscht eine Art von Schemata vor, die macht schon eher Sinn. „Lessons in Posing Subjects“ würde Robert Heineken das nennen. Dazu kommt eine Qualität des Ausdrucks in den Gesichtern dieser Models, die man heute vermissen mag. Es schlich sich unbemerkt eine Indifferenz in die Bilder, wenn die Ideologie der Politagitation nicht vorherrschend an der Bildproduktion beteiligt war.
Text von der Webseite
Namen Jürgen Rach (Fotografie)
Sprache Deutsch
Geschenk von Achim Riechers
Stichwort DDR / Fotografie / Frau / Werbung
WEB www.richasdigest.de
TitelNummer
024894675 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Farenholtz Alexander / Völckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2011
(Zeitschrift, Magazin) 40 S., 42x29,7 cm, Auflage: 26.000,
Techn. Angaben Blätter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Schwerpunkt des Heftes ist die Frage nach der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit unseres Denken und Handelns. Was können wir für das Überleben auf unserem Planeten tun und wie bewahren wir menschenwürdige Verhältnisse? Dieser Frage geht auch das Programm Über Lebenskunst der Kulturstifung des Bundes nach, in dessen Rahmen vom 17.-21.08.2011 das Über Lebenskunst.Festival im Haus der Kulturen der Welt in Berlin stattfindet. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits seit vergangenem Jahr. ein zentraler Gedanke dabei ist eine nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln: Die Künsterinnengruppe myvillages.org hat eine Vorratskammer für Lebensmittel angelegt, mit der die vielen Besucher des Festivals bewirtet werden sollen.
Antje Schiffers, eine der Gründerinnen der Initiative myvillages.org hat die Bildstrecke dieses Heftes gestaltet. Sie beschäftigt sich mit dem Dorf als Ort kultureller Produktion und bereiste unter anderem Chile, wo zahlreiche der abgedruckten Zeichnungen entstanden.
Das Thema Vorratskammer bestimmt auch einen Großteil der Artikel im Heft. Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft wurden befragt, auf welches Wissen sie später zurückgreifen wollen. In kleinen Geschichten, Essays und Reflexionen beschreiben sie den Inhalt ihrer persönlichen mentalen Vorratskammer.
Die drei längeren Texte handeln von den Widrigkeiten und Glücksbedingungen des Überlebens:
Der französische Philosoph Michel Serres fragt, wie unser Planet überlebensfähig gemacht werden kann und baut gedankliche Rettungsboote. Sein Beitrag ist ein Vorabdruck aus der Anthologie "Über Lebenskunst. Initiative für Kultur und Nachhaltigkeit", hrsg. von Susanne Stemmler und Katharina Nabutovic, die im Suhrkamp Verlag erscheinen wird.
Der österreichische Autor Raoul Schrott macht sich in einem mehrjährigen Projekt auf die Suche nach den bedeutsamen Stationen der Welt- und Menschheitsgeschichte. Die auf seinen Reisen zu Fundstellen oder Grabungsorten gemachten Erfahrungen und Entdeckungen sind die Grundlage für das über drei Bücher geplante Epos "Die Erste Erde". Vorab drucken wir seinen Bericht von einer Reise in den kanadischen Norden zu den ältesten Gesteinsschichten der Erde ab.
Die Filmemacherin Jutta Brückner schreibt über ihre an Demenz erkrankte Mutter, die sich in eine eigene Welt hinübergerettet hat. Mit den Folgen der modernen Apparatemedizin und den Fortschritten der Life Sciences beschäftigt sich auch das Projekt "Die Untoten", das die Kulturstiftung im Mai 2011 auf Kampnagel in Hamburg veranstaltet
Namen Antje Schiffers / Jutta Brückner (Filmemacherin) / Michel Serres / Raoul Schrott
Stichwort Demenz / Geschichte / Kultur / Lenenskunst / Nachhaltigkeit / Überleben
WEB www.kulturstiftung-bund.de
WEB www.myvillages.org
TitelNummer
007699045 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Farenholtz Alexander / Völckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2011
(Zeitschrift, Magazin) 44 S., 42x29,7 cm, Auflage: 26.000,
Techn. Angaben Blätter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Im Juni 2012 veranstaltet die Kulturstiftung die mehrtägige interdisziplinäre Tagung Kulturen des Bruchs. Dort werden sich Experten aus Wissenschaft und Kunst mit der Frage nach den "Grenzen des Wachstums" in der Kultur beschäftigen und darüber diskutieren, wie stark unsere Kultur von der Macht der Vergangenheit und einer forcierten Erinnerungskultur geprägt ist. Inwieweit kann und darf sich unsere kulturelle Praxis zugunsten unserer Zukunftsfähigkeit von der Verpflichtung auf die Tradierung lösen? Lässt sich dem Bruch mit Traditionen auch etwas Positives abgewinnen, lassen sich Kulturen des Bruchs denken und demokratisch legitimieren? In Interviews haben sich der Althistoriker Christian Meier und der Autor und Filmemacher Alexander Kluge diesem Fragenkomplex gestellt. Ein Essay des Historikers Per Leo und ein literarischer Beitrag der Schriftstellerin Kathrin Röggla runden den Themenschwerpunkt ab.
Zwei ungewöhnliche Perspektiven auf die bundesrepublikanische Geschichte nehmen die Beiträge von Gerd Koenen und Wolfgang Kraushaar ein. Anlässlich der Ausstellung BILD Dir Dein Volk – Axel Springer und die Juden im Frankfurter Jüdischen Museum beleuchtet der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar die Reaktion der Linken auf Axel Springers pro-israelisches Engagement in den 1960er und 70er Jahren. Der Publizist Gerd Koenen widmet sich der immer noch wenig untersuchten Rezeptionsgeschichte der sowjetischen Gulags. Die Kulturstiftung des Bundes fördert eine Wanderausstellung, die den Spuren des Gulags 1929–1956 folgt.
Gegen Ende des Kleist-Jahres 2011 und aus Anlass des 200. Todestages Heinrich von Kleists am 21.11.2011 findet im Maxim Gorki Theater Berlin ein großes, von der Kulturstiftung gefördertes Theaterfestival statt, bei dem unter anderem alle Dramen Kleists zur Aufführung kommen. Der international renommierte ungarische Schriftsteller und Kleist-Experte László F. Földényi würdigt den Dichter als Komet der Literatur.
Artur Zmijewski, Kurator der 7. Berlin Biennale, die von der Kulturstiftung als "kultureller Leuchtturm" gefördert wird, erklärt, was er unter politischer Kunst versteht.
Der britische Wachstumskritiker Tim Jackson hat mit seinem Buch "Wohlstand ohne Wachstum – Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt" große Aufmerksamkeit in Deutschland erlangt. Das Interview mit ihm entstand im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes "Werden wir die Erde retten? – Gespräche über die Zukunft von Technologie und Planet". Die siebenteilige Veranstaltungsreihe findet von Dezember 2011 bis Juni 2012 statt und gehört zum Themenschwerpunkt "Nachhaltigkeit", zu dem die Kulturstiftung unter anderem im August 2011 das Festival Über Lebenskunst im Berliner Haus der Kulturen der Welt veranstaltet hat. Die Bilder des Fotojournalisten Sebastian Bolesch geben einen atmosphärischen Eindruck von diesem Festival wieder, dessen große Resonanz beim Publikum und in den Medien optimistisch stimmt
WEB www.kulturstiftung-bund.de
TitelNummer
008257050 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Harmsen Lars, Hrsg.
Slanted Special Issue – Marrakech
Karlsruhe (Deutschland): Slanted Publishers, 2016
(Zeitschrift, Magazin) 64 S., 24x16 cm, ISBN/ISSN 1867-6510
Techn. Angaben Klappbroschur, Klebebindung
ZusatzInformation Marrakech ist im Wandel. Obwohl sich Marokkaner nach Modernität sehnen, hemmt doch die traditionelle Kunst die Souks. Dies veränderte erst Vanessa Branson, Schwester von Richard Branson, als sie die Marrakech Biennale im Jahr 2004 ins Leben rief und die Stadt somit künstlerisch bereicherte. Das Ereignis ermutigte den Dialog und die Vielfalt entlang internationalen und lokalen Kunstgemeinschaften, mit Veranstaltungsorten in der Altstadt als auch in der Ville Nouvelle.
Die Moderne hat Medina berührt – verwandelt historische Riads in hippe Cafés, Hot Spots und soziale Treffpunkte der immer größer werdenden Kunstszene. Da ist zum einem Laila Hida, die Le 18 Derb el Ferrane geschaffen hat, einen philanthropischen neuen Studioplatz, der als eine leere Leinwand für Künstler und Fotografen, Dichter und Schriftsteller, Tänzern und Musikern dient, um zu arbeiten, auszustellen und zu performen. Hanas Queen of Medina Priscilla verfolgt das selbe Konzept, wenn auch in einer sehr freakigen und alternativen Weise. Artsi Ifrach, bekannt als Art/C, ist ein Modedesigner, der marokkanische Vintage-Textilien in Haute Couture verwandelt. Im Staub und Nebel der Vorstadt findet man Modern-Art-Galerien wie die Galerien 127 und die Voice Gallery, die die junge und schnellwachsende Population anlocken – bisher sind das mehr als 1,8 Millionen Bewohner.
Es ist sind die äußeren Einflüsse, die helfen zu inspirieren, zu bilden und alles in den richtigen Kontext zu bringen – und zudem eine eigene Antriebskraft haben. All diese Menschen bilden zusammen einen Teil der kreativen Revolution, die hinter den alten Mauern der Stadt geradezu sprudelnd hervorkommt. Die marokkanische Kunst- und Designszene strebt danach ihre Bestimmung zu erfüllen, doch nicht ohne Verbindung zu den eigenen Wurzeln. Es scheint, als sei es eine unglaublich hoffnungsvolle Zeit ist, um dort zu leben.
Text von der Webseite
Namen Adil Roufi / Ali Chraibi / ART/C / Daido Moriyama / Dirk Gebhardt / Eric van Hove / Florence Rober-Vissy / Hanane Ourath / Hana Tefrati / Hicham Gardaf / Laila Hida / M'barek Bouhchichi / Mohamed Arejdal / Moulay Youssef Elkhafaï / Mustapha Diop / Natalie Locatelli / Rocco Orlacchio / Simon Baker / Yvon Langué / Zineb Benjelloun
Sprache Englisch
Geschenk von Lars Harmsen
Stichwort Fotografie / Friseur / Inszenierung / Marrakesch / Porträt / Stadt / Zeichnung
WEB www.slanted.de
TitelNummer
026093537 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Weber Stephanie, Hrsg.
Stephan Dillemuth - Regular 10 Euros, Reduced 5
München (Deutschland): Städtische Galerie im Lenbachhaus, 2018
(Buch) [54] S., 17x13 cm, ISBN/ISSN 978-3-88645-193-7
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Zur Ausstellung 17.04.-09.09.2018
Stephan Dillemuth (*1954) schlüpft in unterschiedliche Rollen: er ist der Maler, der rauchend der Inspiration harrt. Der Fernsehmoderator, der ein Video von Stephan Dillemuth ankündigt. Er ist Friedrich Nietzsche, der gegen Richard Wagner ätzt und – in seiner beständigsten Rolle – der Professor für Kunstpädagogik an der Münchener Akademie der Bildenden Künste.
Die Rollen, die Künstler und Künstlerinnen in der Gesellschaft und im Kunstsystem übernehmen, sind Dreh- und Angelpunkt für den in München und Bad Wiessee lebenden Künstler. Unter Verwendung einer ergebnisoffenen und häufig kollektiven Forschungsmethode, die er als „bohemistisch“ bezeichnet, nimmt er verschiedene Formen künstlerischer Lebensweisen wie die Lebensreformbewegung, die Münchner Boheme der vorletzten Jahrhundertwende oder die Kunstakademie unter die Lupe, auch um sie auf Sinn und Zweck für die heutige Situation abzuklopfen.
Als Kunststudent an der Akademie in Düsseldorf wählte Dillemuth als Vorlage seiner Malereien regional spezifischen Kitsch wie Postkartenmotive von Paaren und Kindern in Tracht. Auch die Schönheitengalerie im Schloss Nymphenburg – bestehend aus über dreißig Porträts „schöner“ Frauen, die Joseph Karl Stieler im Auftrag König Ludwigs I. schuf – machte der junge Dillemuth sich zu eigen: Vorstellungen darüber, was schön oder hässlich sei, wurden damals unter den Vorzeichen des Punk auf den Kopf gestellt. Mit diesen Kategorien jonglierend malte Dillemuth 1985 für seine Schönheitsgalerie sämtliche Nymphenburger Porträts neu und spürte so dem ästhetischen Umbruch nach. Zugleich unterlief er mit seiner Motivwahl das Pathos männlicher Identität, mit dem gerade die deutsche neoexpressionistische Malerei quasi gleichbedeutend geworden war.
Bayern, als biografische wie historische Reibungsfläche, tritt bei Dillemuth wiederholt in Erscheinung. Lion Feuchtwangers Roman Erfolg von 1930 inspirierte Dillemuths gleichnamige Installation aus dem Jahr 2007. Feuchtwanger skizzierte in seinem Buch am Beispiel Münchens jenes Räderwerk aus scheinbar nebensächlichen politischen Entscheidungen und persönlichen Befindlichkeiten, das den Nationalsozialisten den Weg bereitete. Das Zahnrad als unverändert aktuelle Metapher für ein System, dessen Teile auf dem Weg in die falsche Richtung perfekt ineinander greifen, findet mit Erfolg Eingang in Dillemuths Formenrepertoire. Kreaturen aus Zahnrädern und Körperabgüssen bevölkern auch seine aktuellen Installationen, deren glänzende Oberflächen, in Anlehnung an die Prachtkabinette des Barock und Rokoko, Werke und Betrachter in ein narzisstisches Spiel unendlicher Spiegelung verwickeln. Für Dillemuth sind diese Räume auch im übertragenen Sinne Spiegelungen eines gesellschaftlichen Istzustandes, den er als „Corporate Rokoko“ bezeichnet – als ebenso unhaltbares wie allumfassendes Moment eines kapitalistischen Exzesses. Wie Kunstwerk und Kunstschaffende sich auf der rutschigen Bühne des Corporate Rokoko verhalten können, ist die konstruktiv offene Frage, die in Dillemuths Arbeit bald humorvoll, bald bissig darauf drängt, immer wieder neu verhandelt zu werden.
Text von der Webseite.
Namen Joseph Karl Stieler / König Ludwig / Lion Feuchtwanger / Martin Schmidl (Graphic Design) / Richard Wagner / Simone Gaensheimer (Fotografie) / Stephan Dillemuth / Stephanie Weber (Kurator)
Sprache Englisch
Geschenk von Xenia Fumbarev
Stichwort Bildende Kunst / Installation / Kitsch / kollektiv / Rokoko / Schönheit
WEB http://www.societyofcontrol.com
WEB http://www.societyofcontrol.com
WEB https://www.lenbachhaus.de/ausstellungen/2018/dillemuth/
TitelNummer
026479748 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Brockhoff Volker / Hubbertz Hans
Arm sein ist geil - Bei uns werden jetzt Arbeitlose noch billiger
Recklinghausen (Deutschland): Evangelischer Kirchenkreis, 2004
(Flyer, Prospekt) [4] S., Auflage: 20000,
Techn. Angaben 1 Bogen Zeitungspapier mehrfach gefaltet
ZusatzInformation Erschienen im Januar 2004
... Wir haben eine Idee gesucht, wie man auf witzige, bissige Art dem Zeitgeist in unserem Land den Spiegel vorhalten kann", erzählt Brockhoff gegenüber manager-magazin.de. Für ihren Kreuzzug gegen die Ungerechtigkeit setzten sie sich an ihre Computer und entwarfen Flyer. Rund 20.000 Satire-Broschüren, die in Layout und Typografie stark an den Elektronikfachmarkt Saturn erinnern, verschickten sie per Post und im Internet. Unterschiedliche Slogans zierten die Seiten der Broschüre, alle angelehnt an die Werbekampagne von Saturn, aber inhaltlich bezogen auf die Sozialkürzungen.
Die engagierten Kirchenmänner wettern auf ihre Weise gegen das Reformpaket der Bundesregierung. "Wenn die Agenda 2010 wirklich durchgesetzt wird, werden die Sozialleistungsempfänger, die sich selbst als Schnäppchenjäger verstehen, zu Schnäppchen des Sozialstaats", sagt Hubbertz. Doch damit stießen sie nicht nur auf Verständnis. ...
Text von der Webseite des manager magazin
Stellungnahme des Kirchenkreises
... Wir freuen uns über die große Resonanz, die das Anliegen unserer Aktion gehabt hat. Es hat sich gezeigt, wie wenig Akzeptanz die sogenannten Reformpläne der Agenda 2010 in großen Teilen der Bevölkerung haben. Wir werden weiter an dem Thema arbeiten und dabei kreativ und sozialkritisch unser Anliegen vermitteln.
Wir bedauern sehr, dass unsere bundesweit sehr erfolgreiche Kampagne gegen den Sozialabbau nun zu Ende gehen musste. Als kleiner Kirchenkreis mit begrenzten finanziellen und personellen Mitteln sehen wir uns außer Stande, eine unproduktive juristische Auseinandersetzung zu führen. Darüber hinaus hätten wir auch kein Interesse gehabt, eine Auseinandersetzung auf einem Nebenschauplatz führen müssen. Wir bitten alle, die unsere Kampagne unterstützt haben, dafür um Verständnis. Im Übrigen ist die Kampagne mit dem Slogan "Geiz ist geil" (Zitat) von Hansa Saturn bereits zuvor von anderer Stelle vielfach kritisiert worden. Auch die Haltung des Konzerns gegenüber unserer Kampagne ist ebenfalls vielfach kritisch hinterfragt worden. ...
Namen Gerhard Schröder / Klaus-Dieter Klossow / Wolfgang Wiegard
Sprache Deutsch
Geschenk von Alfred Kerger
Stichwort Agende 2010 / Arbeit / Arbeitslos / Armut / Ausbeutung / billig / Geiz / Gesundheit / Krankheit / Kritik / Lohn / Prekariat / Rendite / Satire / Sozialhilfe / Ungleichheit / Wirtschaftsweise
WEB https://www.ariva.de/forum/arm-sein-ist-geil-185161
WEB https://www.manager-magazin.de/digitales/it/a-281122.html
TitelNummer
027221760 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Aumüller Franz / Feicht Thomas / Kretschmer Hubert / Nitsch James, Hrsg.: Instant Nr. 16 Media, 1986

Instant 16 Media
Instant 16 Media
Instant 16 Media

Aumüller Franz / Feicht Thomas / Kretschmer Hubert / Nitsch James, Hrsg.: Instant Nr. 16 Media, 1986

Aumüller Franz / Feicht Thomas / Kretschmer Hubert / Nitsch James, Hrsg.
Instant Nr. 16 Media
Frankfurt am Main (Deutschland): Trust, 1986
(Zeitschrift, Magazin) [36] S., 42x29,5 cm, 2 Stück. ISBN/ISSN 0174-6944
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Ausstellungskatalog zur zweiteiligen Ausstellung im Goethe-Institut Paris:
1. Teil, Künstlerzeitschriften ab 26.02.1986
2. Teil, Schallplatten und Musikkassetten, 10.04.-15.05.1986
Ausstellung von Hubert Kretschmer mit Teilen des Archive Artist Publications.
Namen abracadabra / aq / Arnulf Rainer / artfusion / art information of / artuell / bad / Band-it / bateria / Bernard Heidsieck / chaos / charly wüllner / christoph mauler / circular / commonpress / de maa / der neger / Der Plan / der sprengreiter / der tod / die ausgabe / die gangtime / die stadtzeitung / Dieter Roth / Die tödliche Doris / dry / endless music / Eugen Gomringer / exit / ferdinands tor blatt / figaro pravda / flug/fluxblattzeitung / foto-copy-strip / frankfurter idee / fritz / gepein / Gerhard Rühm / glatteis / good news / graffiti / Henri Chopin / image / imago / infrarot / Inge Graf + ZYX / instant / kultuhr / kunststoff / martin walde / Maurizio Nannucci / medianews / Meret Oppenheim / Milan Knizak / mode und verzweiflung / narachan / neescha / nervenkritik / Nicolaus Einhorn / no / normal / originalton west / paramykologische rundschau / pep / pfau / plasma / plastic indianer / plus / prop / quer / Raoul Hausmann / salon / sand / schlau sein dabei sein / Schuldt / shvantz / shvantz axis / smile / solo / sos / Splendid / Streetlife / symbol / Synthetisches Mischgewebe / Tatel Tetel Titel Totel Tutel / the washmington post / ultra / umsturz / unart / undicht / unwelt / unzeitung / versuche / veränderungen für alle / vipecker raiphan / volksfoto / Wolfgang Neuss / würzburger blätter / x-stars / zeitschrift für alles / zeitung / zweifels tanz / zweitschrift
Sprache Deutsch / Französisch
Stichwort 1970er / 1980er / analog / Konkrete Poesie / Künstlerhefte / Künstlerschallplatten / Künstlerzeitschrift / Magazine / Medien / Musik / Privatsammlung / Sammlung / Sound Poetry
WEB www.icon-verlag.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/sekundaerliteratur/sekundaerliteratur-titel.htm#Instant
TitelNummer
000178K08 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Frick Annette / Frohnapfel Doris / Riechers Achim, Hrsg.
UND
Köln (Deutschland): Bürgerhaus Stollwerk, 1986
(Buch) [32] S., 20,8x29,4 cm,
Techn. Angaben Schweizer Broschur, mit Schwarz-Weiß Fotografien
ZusatzInformation Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung. 14.03.-26.03.1986, Annosaal Stollwerk, Köln.
Es werden Arbeiten von 11 Künstlern zu sehen sein, die mit technischen reproduzierenden Medien und vorgefundenem Material arbeiten, wie Film, Foto, Fotokopie, Schrift, Zeitung und Plakat. Der Masse der Bilder, die uns auf Grund der technischen Reproduktion täglich überflutet, fügt die klassische Malerei und Skulptur nur eine weitere Illusion hinzu. Im Gegensatz dazu wird in UND nicht versucht mit den technischen Medien eine Scheinwirklichkeit zu erzeugen, sondern über ihre Strukturen und Inhalte zu reflektieren und in die Arbeit mit einzubetten.
Text aus dem Buch.
Namen Birgit Hein / Christoph Bartolosch / Clemens Weckmann / Hille Köhne / Jürgen Rapp / Uwe Habermann / Wilhelm Hein
Sprache Deutsch
Stichwort 1980er / Arbeit / Ausstellung / Collage / Film / Fotografie / Medien / Natur / Politik / Reproduktion / Technik / Text / Vorstellung / Werbung / Xerografie / Zeichnung / Zeitung
Sponsoren FH Kunst und Design Köln / Kulturamt der Stadt Kökn / Land Nordrhein-Westfalen
TitelNummer
026926669 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

N. N.
SPRING #15 - ARBEIT - Magazin für Illustration
Hamburg (Deutschland): Mairisch Verlag, 2018
(Zeitschrift, Magazin) 228 S., 24x20 cm, ISBN/ISSN 978-3-938539-50-7
Techn. Angaben Klappbroschur, zweifarbiger Druck
ZusatzInformation Wir arbeiten, um Geld zu verdienen. Wir arbeiten, um uns selbst zu verwirklichen, um Erfolg zu haben und erzählen unseren Eltern von Berufen, die sie nicht verstehen, die modern und abstrakt wirken. Nichts scheint sich schneller zu verändern als unsere Arbeit und mit ihr die Arbeitsbedingungen. Und trotzdem verdienen in vielen Berufen Frauen immer noch weniger als Männer. Zugleich werden die Diskussionen rund um das bedingungslose Grundeinkommen größer und wir fragen uns: würde ich meinem Beruf nachgehen, wenn ich finanziell abgesichert wäre? ...
Text von der Webseite
Namen Birgit Weyhe / Carolin Löbbert / Doris Freigofas / Friederike Hantel / Jul Gordon / Katharina Gschwendtner / Katrin Stangl / Larissa Bertonasco / moki / Nina Pagalies / Paula Partzsch / Romy Blümel / Stephanie Wunderlich
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort Anthologie / Arbeit / Arbeitswelt / Beruf / Burnout / Comic / Emotion / Erfolg / Erholung / Familie / Finanzen / Frausein / Geld / Gesellschaft / Grundeinkommen / Gruppe / Identität / Illustration / Weiblichkeit
WEB http://www.springmagazin.de/index.php?/ausgaben/15-arbeit
WEB https://www.mairisch.de/programm/spring-15-arbeit
TitelNummer
027748784 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Goldberg Jim / Khelif Kamel
Jim Goldberg and Kamel Khelif
Dresden (Deutschland): Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 2015
(Plakat) 2 S., 14x21,5 cm,
Techn. Angaben mehrfach gefaltetes Blatt, beidseitig bedruckt, mit einigen Fotoabbildungen
ZusatzInformation Plakat lag in der Ausstellung "Conflict, Time, Photography", 31.07.-25.10.2015, im Albertinum aus.
Die von der Tate Modern konzipierte Ausstellung zeigt, in welcher Weise in der Fotografie seit dem 19. Jahrhundert kriegerische Ereignisse und deren Folgen vergegenwärtigt und reflektiert werden. Historische Reportagen, Dokumentaraufnahmen und Positionen zeitgenössischer Fotografie lenken den Blick auf die flüchtigen wie dauerhaften, die sichtbaren wie verwischten Spuren, die jeder Konflikt hinterlässt und die sich nicht nur in die kollektive Erinnerung, sondern auch in die realen Schauplätze des Geschehens eingeschrieben haben.
Weltweit und über die Zeiten hinweg ‒. vom amerikanischen Bürgerkrieg bis zum Irakkrieg ‒. offenbaren die Bilder von Menschen, Orten und Dingen die existenziellen Auswirkungen von Gewalt und Zerstörung als Sediment unserer modernen Zivilisation. Die ausgewählten Fotografien entstanden Momente, Tage, Wochen, Monate, Jahre oder Jahrzehnte nach dem Ereignis, auf das sie verweisen. Dieser Chronologie folgend spannt die Ausstellung einen zeitlichen Bogen von Aufnahmen, die unmittelbar nach der Atombombenexplosion in Hiroshima gemacht wurden, über Beobachtungen aus dem geteilten Berlin zu Zeiten des Kalten Krieges bis hin zu Fotos von Schauplätzen des Ersten Weltkrieges, die rund 100 Jahre später aufgenommen wurden. In der Zusammenschau aller Bilder entfaltet sich auf diese Weise eine eindrückliche, zeitlose Ikonografie des Krieges.
Text von der Webseite
Namen Agata Madejska / An-My Lê / Chloe Dewe Mathews / Diana Matar / Don McCullin / George N. Barnard / Harry Shunk / Hiromi Tsuchida / Jane / Jens Klein / Jerzy Lewczynski / Jim Goldberg / Jo Ractliffe / João Penalva / Jules Andrieu / János Kender / Kamel Khelif / Ken Domon / Kenji Ishiguro / Kikuji Kawada / Louise Wilson / Luc Delahaye / Matsumoto Eiichi / Michael Schmidt / Nick Waplington / Nobuyoshi Araki / Paul Virilio / Peter Piller / Pierre Antony-Thouret / Richard Peter sen. / Robert Capa / Roger Fenton / Sasaki Yuichiro / Shigeo Hayashi / Shomei Tomatsu / Simon Norfolk / Stephen Shore / Susan Meiselas / Susanne Kriemann / Taryn Simon / Thomas Höpker / Toshio Fukada / Ursula Schulz-Dornburg / Walid Raad
Geschenk von Xenia Fumbarev
Stichwort Dokumentation / Kriegsfotografie
WEB www.opensee.org
TitelNummer
017401618 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Theewen Gerhard
Die komplette Nudisten Sammlung
Frankfurt am Main (Deutschland): Salon im Verlag Kretschmer & Großmann, 1981
(Buch) Auflage: 2000, ISBN/ISSN 3-923205-72-4
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Jeder, der das Wagnis eingeht, sich in gedruckter Form zu präsentieren, setzt sich der Kritik aus, guter und schlechter. Gerhard Theewen bildet da keine Ausnahme.
Seine Photos von nudistischen Aktivitäten werden sofort lautstark und vehement von einer zum Glück kleinen Gruppe von Individualisten kritisiert, die es sich zur Aufgabe gemacht haben »diesen Kerl in Ordnung zu bringen« und Richtig von Falsch zu trennen. Was von diesen Leuten beachtet werden sollte, ist die Tatsache, daß der Photograph das Ereignis, das er ablichtet rein objektiv sieht.
Nudisten-Publikationen sind nämlich einer zweifachen Aufgabe gewidmet: das Neueste nudistischen Tuns für Nudisten zu publizieren und zum anderen die Geschichte des Nudismus in der interessantesten und attraktivsten Art denen anschaulich zu machen, die wir gerne für unsere Sache gewinnen wollen, den Nicht-Nudisten.
Wie er das macht, ist Sache des einzelnen Photographen, dem dabei natürlich Grenzen von den Herausgebern der einzelnen Publikationen gesetzt werden.
Eine ständig wiederkehrende Kritik an den Photos für Nudisten-Magazine sagt, daß die wahre Geschichte der einzelnen Anlagen nicht gezeigt wird... daß sie nicht gezeigt werden, wie sie wirklich sind, und daß Nicht-Nudisten sich deshalb zu rosige Vorstellungen davon machen, wie die Plätze sein könnten.
Aber das, was nicht existiert, kann man auch nicht photographieren, also sind die Aufnahmen echt.
Nudisten-Photograhie kann man in verschiedene Kategorien unterteilen. Gerhard Theewen hält sich mehr an die humorige Seite der Dinge. Wenn man ein Lächeln oder ein echtes Lachen vertragen kann, wird das Leben wesentlich amüsanter und lebenswerter.
Wenn jemand die beste Seite des Nudismus aus den Augen läßt, daß er nämlich existiert und sprunghaft an Bedeutung gewonnen hat, weil er lustig ist und die Leute sich ehrlich wohlfühlen in den Nudisten-Camps, dann hat er die Perspektive der Nudisten-Photographie, die unterstützt werden muß, verloren
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1970er / 1980er / Appropriation / Fotografie / Freikörperkultur / Körper / nackt / Nudismus
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/theewen-nudisten.htm
TitelNummer
004925007 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Kleist Reinhard
Castro
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 288 S., 24,5x17,3 cm, ISBN/ISSN 978-3-86497-000-0
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 01, Hardcover mit Bändchen
ZusatzInformation Es ist unmöglich, sich nach Lektüre dieser Graphic Novel von der Titelfigur Fidel Castro und dem Stück Geschichte, in das man hineingezogen wird, zu distanzieren. Auch Leser, die sich an die frühen sechziger Jahre, an die Revolution auf Kuba und an die weltpolitisch beunruhigenden Ereignisse in der Schweinebucht nicht erinnern können, werden sich mit Spannung durch die 275 prall gefüllten Seiten dieser Erzählung fressen. Selten dürfte ein Stück der jüngeren Weltgeschichte emotional so bewegend und zeichnerisch so überzeugend in Bildfolgen übersetzt worden sein.
Der deutsche Comic-Autor Reinhard Kleist, der schon in seiner Graphic Novel über den Countrysänger Johnny Cash einen dramatisch wie visuell wenig ergiebigen Stoff in ein preisgekröntes Bildgedicht umzuformen wusste, hat eine erzähltechnisch schlüssige Figur erfunden, um seine Leser an die einstige Kultfigur der europäischen Linken, an den heftig umstrittenen Politiker Castro heranzuführen und gleichzeitig den Abstand spürbar zu machen, der uns vom Ort des Geschehens, von den sozialen Zuständen auf Kuba, aber auch von den emotionalen Gesetzen der Karibik trennt.
Kleist schickt einen jungen deutschen Fotojournalisten, der von der kubanischen Revolution begeistert ist und Castro interviewen will, im Jahr 1960 nach Kuba, lässt ihn inmitten einer Partisanengruppe und an der Seite einer Frau, die er später heiraten wird, den Aufstand gegen das korrupte Batista-System miterleben und führt dann am Beispiel seiner Ehe die krassen Veränderungen vor, die sich in den Jahrzehnten des Sozialismus und während der von den USA verhängten Wirtschaftsblockaden im öffentlichen Leben Kubas ereignen.
Über ein kunstvolles System von Rückblenden schalten Kleist und sein idealistisch naiver Ich-Erzähler aus der Gegenwart immer wieder in die Jahre der revolutionären Umbrüche zurück. und eingestreute Binnenerzählungen öffnen Blicke in die Jugendjahre des Großgrundbesitzersohns Fidel. Vom Castro-Biographen Volker Skierka in allen Details fachlich sicher beraten, kann Kleist also auch versteckte Winkel in der Biographie des Máximo Lider und in der Entwicklungsgeschichte seines Landes ausleuchten. Wir kommen auf diese Weise mal dem charismatischen Revolutionsführer, mal dem rebellierenden Studenten, mal dem parolendreschenden Staatsmann nahe und werfen zum Abschied einen Blick auf den alterskranken, skeptisch gebrochenen Volkstribunen, der zugeben muss, dass sein revolutionärer Lebenstraum nicht in Erfüllung gegangen ist.
Mit extrem spontanem Strich wirft Kleist seine Figuren aufs Papier. Die zahllosen zeichnerischen Varianten machen dem Leser am Anfang das Wiedererkennen schwer, doch bald wird man als Leser süchtig nach den kleinen graphischen Pointen, in denen die (melo-)dramatischen Wandlungen des Geschehen lebendig mit- und nachzuschwingen scheinen. GOTTFRIED KNAPP
Sprache Deutsch
TitelNummer
008834054 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Ettlich Wolfgang
Die 68er Story - Eine Generation vor der Rente
München (Deutschland): Mediengruppe Schwabing, 1998
(CD, DVD) 19x13,5 cm,
Techn. Angaben DVD in Plastikhülle, 90 Min.
ZusatzInformation 30 Jahre ist es her, dass politische Demonstrationen der Studenten und kreativ-anarchistische Aktionen die Bürger verschreckten. Die später so definierte 68er Generation wollte Schluss machen mit dem beharrlichen Schweigen einer fröhlich konsumierenden Gesellschaft über eine schreckliche Vergangenheit, über Schuld und notwendige Wiedergutmachung. Es war die sich emanzipierende Generation der Söhne und Töchter, die damals den politisch, gesellschaftlichen und kulturellen Wechsel erzwingen wollte. Der Vietnamkrieg, die Notstandsgesetzgebung, die Hochschulpolitik – es gab genug Gründe, sich aufzulehnen und das Establishment abzulehnen. Ob das Aufbegehren der 68er politisch tatsächlich die Entwicklung der Bundesrepublik beeinflusste, ist bis heute umstritten. Aus der Distanz von 30 Jahren versucht der Film eine vorsichtige Bilanz zu ziehen – eine Bilanz, die sich mehr auf das subjektive Empfinden und die subjektive Einschätzung Einzelner als auf objektive Fakten beruft. Was ist aus denen geworden, die an vorderster Front gekämpft haben, was aus den Mitläufern. Was ist aus den Ideen und Idealen geworden, welche Strukturen haben sich geändert? Vor allem aber: Was wird diese scheinbar junge Generation in wenigen Jahren als persönliche Bilanz mit in die Rente nehmen können?

Text von der Website.
Namen John Weinzierl / Jürgen Hilpert / Karin Kerner / Kurt Holl / Michael Ruetz / Otto Schilly / Peter Brandt / Rosemarie Heinikel
Sprache Deutsch
Stichwort 68er-Bewegung / 1960er / 1970er / Deutschland / Film / Geschichte / Politik
WEB www.ettlich-film.de/produkt/die-68er-story
TitelNummer
025353645 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Götze Ekkeland
Kailas
München (Deutschland): Selbstverlag, 1999
(Mappe / Buchobjekt) 39x39x7 cm, Auflage: 108, signiert,
Techn. Angaben In Kartonschachtel, "KAILAS" beschriftet, signiert, nummeriert, mit rotem Stempel, in helloranges Seidentuch eingeschlagen, verknotet. 2 lose Holzdeckel, geschnitzt. Blätter zwischen die Deckel gelegt. Mit Karten und Erddrucken (Terragrafien)
ZusatzInformation Mit dem Segen von S.H. dem 37. Drikung Kyabgong Chetsang Rinpoche umrundete E.G. vom 13. bis 16. August 1999 den heiligsten Berg, den Nabel der Welt, auf dem seit Urzeiten benutzten Pilgerweg - die Kora, und gewann 12 ERDEN. Die daraus entstandenen 12 TERRAGRAFIEN, von ihm selbst auf BFK Rives 300 g gedruckt, sind Kern dieses "Tibetischen Buches". Es wird durch vier Textseiten ergänzt, die Drubpoen Sonam Jorphel Rinpoche in Kathmandu aus dem Buch "Der vollkommen klare Kristallspiegel - Eine kurze Zusammenfassung der Geschichte der frühen Ereignisse am Berg Kailas und Manasarovarsee" von S.H. Choekyi Lodroe, dem 34. Drikung Kyabgoen Chungtsang Rinpoche, (1868 - 1906), auswählte. Der Text wurde am 1. Tag des 12. Tibetischem Monats des Feuer-Affen-Jahres, 1896, in Khakhschung am Kailas beendet. Diese vier Textseiten wurden in Kathmandu von Hand in hölzerne Druckstöcke geschnitten und dann auf Lokta Paper 80 g gedruckt. Dieses handgeschöpfte Papier wird in traditioneller Weise aus der Rinde des Daphnestrauches im Himalaja hergestellt. Jimmy Thapa organisierte und überwachte die Herstellung dieser Seiten. Tara Kokta übersetzte in Kathmandu diesen Text ins Deutsche, Louise Patterson aus München ins Englische. Der Segen S.H. XIV. Dalai Lama, das Vorwort von S.H. Drikung Kyabgong Chetsang, das Konzept für das Werk, die Übersetzungen, die Karte des Pilgerweges, das Fundstellenverzeichnis und das Impressum wurden von E.G. ebenfalls auf Lokta Paper gedruckt. Die Holzdeckel des Buches wurden von Jimmy Thapa nach alten tibetischen Vorlagen gestaltet und unter seiner Leitung in Kathmandu aus dem Holz von Seasumbäumen aus Lumbini, dem Geburtsort Buddhas, handgeschnitzt. Von J.T. stammt auch eine Seite mit der Beschreibung der Realisierung des KAILAS-Projekts. Das Buch im Format 36 x 36 cm ist in chinesische Seide eingeschlagen und wurde in einer Auflage von 108 Exemplaren hergestellt. Die Zahl 108 hat für die Tibeter eine besondere Bedeutung: Aus 108 Bänden besteht die Übersetzung von Buddhas Schriften ins Tibetische, 108 Gebäude hat ein großes Kloster, 108 Perlen sind auf eine Gebetsschnur aufgereiht, 108 Zöpfe werden in das Haar einer Frau geflochten. Und nach 108 Pilgerfahrten um den Kailas steht dem Pilger die Tür zum Nirwana offen. Die Terragrafien sind vorderseitig mit einem Prägestempel signiert und auf der Rückseite nummeriert.
Text von der Webseite
Namen Louise Patterson (Übersetzung)
Sprache Deutsch / Englisch / Tibetanisch
Geschenk von Ekkeland Götze
Stichwort Asien / Berge / Buddhismus / Dalai Lama / Erddruck / Ethnografie / Hinduismus / Kailas / Land-Art / Malerei / Spiritualität / Spurensuche / Terragrafie / Tibet
WEB https://www.ekkeland.de/156.0.html
WEB www.ekkeland.de
TitelNummer
026711086 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Bombeck Sophie-Charlotte / Grebe Lea, Hrsg.
Liebling ich habe die Bilder geschrumpft - Ausstellung mit Studierenden der Klasse ehem. Prof. Kasseböhmer
München (Deutschland): super+Centercourt, 2019
(Heft) [80] S., 14,x10,5 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Begleitheft zur Ausstellung:
Ausgehend von der Überlegung, wie wir heute Bilder und insbesondere Malerei rezipieren präsentiert der super+CENTERCOURT die Ausstellung LIEBLING, ICH HABE DIE BILDER GESCHRUMPFT, 07.02.-02.03.2019, unter der neuen Leitung von Sophie-Charlotte Bombeck. Die Nutzung digitaler Medien, sozialer Netzwerke, wie Instagram und Facebook, und vor allem die Reproduktion von Bildern auf Smartphones, Tablets oder Laptop-Bildschirmen verändert unseren Umgang mit Kunst. Dabei dominiert Zweckrationalität zugunsten der unmittelbaren Erfahrung. Die Komplexität der Werke, wichtige Details und Informationen, gehen zum Wohl einer einfachen Konsumierbarkeit verloren.
Da erscheint die Frage mehr als berechtigt, wie diese Infosphären unseren Alltag, unsere Wahrnehmung und unser Denken verändern. Die Gruppenausstellung präsentiert 29 verschiedene Malereipositionen von Künstler*innen der Akademie der Bildenden Künste München. Die Ausstellung greift dabei die zunehmenden digitalen Normierungen unserer Alltagswelt auf und führt den Betrachter*innen gleichzeitig ihre Sehgewohnheiten vor Auge. Die präsentierten Arbeiten sind jeweils im Hochformat 15 x 10 cm. Die Künstler*inn lassen sich spielerisch in ihrer Arbeitsweise auf das Format ein und verfolgen dennoch das ihnen eigene Interesse an der Malerei.
Text von der Webseite.
Namen Adrine Ter-Arakelyan / Aleksandar Radicevic / Amarin Scherer / Cheng Hsin Chiang / Daniel Geiger / Dorina Csiszár / Eunyoung Lee / Felix Waldherr / Fjodor Krasnikow / Hyun Jeong / Jan Hashagen / Jasmin Mittner / Jayhyung Kim / Ji-Yeon Kim / Jie Li / Johannes Kiel / Julius Jurkiewitsch / Karolina Vocke / Lovis-Marie Scherer / Marcel Kovarik / Meng Hsuan Chin / Nataliya Borushchak / Paula Nino / Roman Cherezov / Rutene Merk / Sakiko Fukaya / Sophie Gerhardt / Stefan Krausen / Yuan Xu
Sprache Deutsch
Geschenk von Xenia Fumbarev
Stichwort Grafik / Malerei
WEB https://www.adbk.de/de/aktuell/aktuell-kategorieblog/2064-liebling-ich-habe-die-bilder-geschrumpft.html
TitelNummer
026764734 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Blumenschein Tabea / Kruse Käthe / Müller Wolfgang / Utermöhlen Wolfgang
Das typische Ding
Berlin (Deutschland): Die tödliche Doris, 1981
(Musik-Kassette, MC)
Techn. Angaben Musikkassette
ZusatzInformation Das Typische Ding spielt mit zentralen Themen wie Leiden, Scham, Tod und Schuld in einem Balanceakt zwischen Ernst und Ironie. Ich bin schuld - du bist schuld - das ist die Schuldstruktur!
Text von der Webseite
Stichwort 1980er
TitelNummer
000901000 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

kunstzone-1971
kunstzone-1971
kunstzone-1971

von Loewenfeld Wilfried, Hrsg.: Kunstzone München 1971 Katalog, 1971

von Loewenfeld Wilfried, Hrsg.
Kunstzone München 1971 Katalog
München (Deutschland): Kunstmarkt München, 1971
(Buch) 29,7x21 cm, Auflage: 4000, 2 Stück.
Techn. Angaben Broschur mit Leinenband, Aufkleber auf dem Cover, Originalbeiträge vieler beteiligter Künstler, verschiedene Papiere und Techniken. Die letzten 9 Blätter verkehrt herum eingebunden
ZusatzInformation Katalog der ersten freien Produzentenmess 07.-12.09.1971 auf dem Jakobsplatz München, nach einer Initiative des Genossenschaftlichen Kunstvertriebs zehn neun
Namen Abraham David Christian / Achim Goehr / Albrecht D. (Dietrich Albrecht) / Alessandro Carlini / Alexander Schröter / Alix Unger-Basch / Amon Düül ll / Andrea Volo / Angelika Benedikt / Annalies Klophaus / Anthony Scott / Antonio C. Navalon / Arbeitsgruppe Akademie München / Arcelli & Comini / Arja-Aulikki Nagei-Toivonen / Arthur Vögel / Arwed Albrecht / Ase Aabot / Barry Flanagan / Bast/Maertin / BB-Straßentheater / Berengar Laurer / Bernard Lassus / Bernd Bohmeier / Bernd Böhner / Bernd Freter / Bernd Kastenholz / Bernd Koeppen UNIT / Bernd Löhbach / Bernhard Manz / Bertram Graf / Birgit Forster-Birth / Birgit Pausch / Bolko v. Czettritz / Branco-Siobodan Dimitrijevic / Brigitte Karg / Bruno Demattio / Bruno Gassner / Can / Carlo Ambrosoli / Cesar Salsamendi / Checkpoint Charlie / Christiane Meyer-Rogge / Christoph Müller / Christoph Rehbach / Christoph Treutwein / Claudio Parmiggiani / Claus-Wolfgang Meyer / Cluster / Colletivo Controinformazione / Constance Murdock / Dadamaino / David Aukin / Detlef Weiss / Dieter & Klaus Buhmann / Dieter & Ulrike Trüstedt / Dieter Hagenbach / Dieter Häussler / Dieter Liese / Dieter Reick / Dieter Seeßelberg / Dieter Wagner / Doleres Piper / Dora Maurer / Doris Haas / Eberhard Rach / Eckart Moshammer / Edgar Wachter / Edwin Kreuzinger / Egon Mantow / Elisabeth Schaffer / Elke Steinmetz-Rothmund / Embryo / Emil R. Menzel / Enrico Pedrotti / Eric Andersen / Erich Fries / Erich Horndasch / Erna & Friedrich Voigt / Ernst-Günter Gröschel / Ernst Jakob / Ernst Rebe! / Erwin Wartelkamp / Fernando Tonello / Florian Aigner / Form Factory Group / Franeo Mazzucchelli / Frank Hoffmann / Franz Falch / Franz Ferdinand Wörle / Franz Hirsch / Free Music Group / Frerk Müller / Fridolin Frenzel / Frieder Hitzer / Friederike Pezold / Frieder Stöckle / Friedhelm Drautzburg / Friedrich Scheuer / Fritz Hirzel / Fritz Schwegler / Gebhart Eirich / Gerhard Daniel Neumann / Gerhard Rachl / Gerhard Trommer / Gerhard Wagner / Gerlinde Ulner / Gerta Fietzek-Kröll / Geza Perneczky / Giacomo Baragli / Gilles de Karversau / Giseta Lihi-Kuscher / Gruppe Kwarz / Gruppe Pro / Gruppo Space Re (v)action / Guido Laszlo / Guru Guru / Gyula Pauer / Günter Dietz Dietz-Offizin / Günther Knipp / Günther Rupp / H.J . Gartner / H.P. Alvermann / H.W. Kalkmann / Hans-Gregor Schulz / Hans-Jürgen Backhaus / Hans-Peter Sickert / Hans-Peter Zimmer / Hans Baumeister / Hans Deutschmann / Hans Rucker / Hartmut Friedrich / Heiner Göbel / Heinrich Baudisch / Heinz Decker / Heinz J. Watzke / Heinz Stocker / Helene Schindler-Kempkes / Helmut Lex / Helmut Silbermann / Henry Walz / Herbert Klophaus / Herbert Schneider / Herbert Somplatzki / Herbert Späth / Hermann Lücke / Hermann Nitsch / Hilmar Liptow / Horst Reichle / Horst Tress / Huber/Neumann / Hubert Koppers / Hubert Kretschmer / Iris Käsbauer / J. Messky / Jakob Forthuber / Janos Nadasty / Janos Urban / Jan Prein / Jean-Ciaude Bedard / Jean Knut Vils / Jens Trimpin / Jerome Waltherskirchen / Jiri Furbach / Joachim Knorpp / Jobst Kroeger / Jochen Gerz / Jochen Sengteider / Jockel Heenes / Johannes Constantinides / Johannes Göhl / Jorrit Tornquist / Josef Anton Riedl / Josef Bauer / Josef Hampl / Jules Baker / Jungsozialisten / Jürgen Rahn / Jürgen Schmid / K-L Schmaltz / K.F. Günther / Karl Bauerreiß / Karl Bohrmann / Karl Heinz Franke / Karl Imhoff / Karl J. Schwalbach / Karl Kostka / Katharina Moll-Werz / Katharina Werner / Keith Brocklehurst / Kinderstraßentheater / Klaus Groh / Klaus Göhling / Klaus Krüger / Klaus Staeck / Konni Kurz / Konrad Balder Schäuffelen / Kuno Dümler / Kurt Merk / Kurt Saalmann / Kurt Steinacher / Künstlerkollektiv Häussler / Kürbiskern / L.W. Bruckmayer / Landesfilmdienst / Laszlo Lakner / Limbus / llse Petranek / lmanuel Poos / lngeborg Higgins / lngo Kümmel / Lore Becher-Kösling / Luc Ferrari / Luciano Fabro / Ludwig Huber / Ludwig Martin / Luiz Penteado / Lukas Wunderer / Lutz Reis / M. Grossenbacher / Mahirwan Mamtani / Manfred Lohse / Manuela Schwankt / Mare Kuhn / Margrit Hefft-Michel / Maria Reuter / Mario Mondani / Mark Noe / Martin Disler / Matej Svoboda / Mauricio Kagel / Max Condula / Maximilian Krips / Max Nyffeler / Men4 / Michael Binder / Michael Glüder / Miralda - Selz / Monika Klotz / Monika Manz / Mora Spangenberg / Musisches Zentrum / Münchner Sati (e)rschutzverein / Münchner Songgruppe / Narziß / Nicolaus A. Huber / Nino Gianmarco / Norbert Höchtlen / Norman Ogue Mustill / Otto & Gerda Zimmermann / Otto Dressler / Otwin Arntz / Out of Focus / Paola Lanzani / Paul Brand / Peter Ackermann / Peter Bell / Peter Bradtke / Peter Brunke / Peter Dockley / Peter Dworak / Peter Fischer / Peter Herkt / Peter Kuttner / Peter Mell / Peter Michael Hamel / Peter Pilz / Peter Reuss / Peter Sorge / Pit Cuerlis / Poly-Positionen / Prop-Alternative e.V. / R. Kurt Henning / Rainer Schinzel / Rainer Schmals / Rarnon Pelinski / Rebbit / Reimer Riediger / Reinhard Ebker / Reinhold Pfeufer / Renate Herbst / Renate Kempf / Renato Mambor / Richard Sedlacek / Riza Topal / Rober Mahkorn / Robin Klassnik / Roland Knauer / Rolf Englert / Rolf Hannes / Rolf Hinse / Rolf Reiner Gehlhaar / Rolf Riehm / Rolf Sturm / Rolf Weber / Rose Fiedler / Rudolf & Tilmann Mühlhaus / Ruth Kiener-Flamm / Sameti / Samuel Buri / Scarabäus / Schmidt-Vahlensieck / Siegfried Neuenhausen / Sophrosyne / Sozialist. Jugend 'Die Falken' / Steffen Missmahl / Susanne Varga / Sylvia Roubaud / TamS / Tautropfen / tendenzen / Theater an der Elbchaussee / Theater K / Theodor Kempkes / Thomas Bayrle / Thomas Peiter / Thomas Richter / Tibor Gayor / Tillmann Scholl / Timm Ulrichs / Tom J. Gramse / Ton Steine Scherben / Uli Weiche / Ulrich Martin Otto / Ulrike Kahle / undependent film center / UNIT / Urban Kobil / Ursula Dechene / Ursula Knobel / Uwe Kersten / Uwe Streifeneder / Vincent Schab / Vlado Kristl / Walter Lüdeke / Walter Schreiber / Walter Storms / Waltraud Markmann-Karwinski / Werkstatt-Quality-Ballett / Werner Beulecke / Werner Kausch / Werner Kleinhanns / Werner Schulz / Wilhelm Dieter Siebert / Wilhelm Weißbarth / Wilma Behrens / Wolfgang Dauners ETCETERA / Wolfgang Denk / Wolfgang Griffig / Wolfgang Wüllfarth / Wolfram Dietze / Wolf Spier / Y. Fongi / Yohio Nakajima / zehn neun Genossenschaft Kunstvertrieb / Zentrifuge
Sprache Deutsch
Stichwort 1970er / Aktion / Chance / Computergrafik / Elektronische Musik / Film / Freiheit / Künstler / Malerei / Markt / Messe / Performance / Produzent / Provokation / Selbsthilfe / Skulptur / Straßentheater / Unabhängigkeit / Video
TitelNummer
003621233 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

von Gaffron Klaus, Hrsg.
FINIR EN BEAUTÉ - Bustamente years
München (Deutschland): BBK München und Oberbayern, 2017
(PostKarte) 2 S., 21x9,7 cm,
Techn. Angaben Einladungskarte
ZusatzInformation Ausstellung in der Galerie der Künstler. Ausstellungsdauer 31.05.-23.06.2017.
In einem großen Finale lassen die ehemaligen Studenten den Geist der Klasse spüren. Jean-Marc Bustamante ist zum Direktor der Ecolé des Beaux Arts in Paris berufen. Die Studenten stehen am Beginn ihrer Karrieren. So steht dem "finir" ein Anfang entgegen - "en beauté"! Text von der Webseite.
Namen Alina Birkner / Annabelle Mehraein / Anna Tourla / Anna Weidenhammer / Antje Zeiher / Caro Jost / Carolin Cosima Oel / Catalin Pislaru / Claudio Matthias Bertolini / Doris Feil / Elina Uschbalis / Francois Huber / Georg Schatz / Guido Miranda / Guillermo Alonso Soroa / Irina Ojovan / Isabelle Tondre / Ismael Duá / Jaime Gajardo / Jakob Gilg / Jean-Marc Bustamante / Jonathan Drews / Julia Smirnova / Jungmin Park / Katharina Naimer / Maria Justus / Marius Diab / Mark Killian / Pernilla Henrikson / Raphael Weilguni / Robert Rudigier / Sabine Franczuski / Samaya Almas Thier / Sebastian Gumpinger / Veronika Hilger / Viola Relle / Xenia Fumbarev
Sprache Deutsch
Geschenk von Xenia Fumbarev
Stichwort Fotografie / Malerei / Siebdruck / Skulptur / Videokunst
WEB www.bbk-muc-obb.de/galerie-der-kuenstler/rueckschau
TitelNummer
024073701 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Wanner Franz
Secret Guide - Intelligence 101 - Basics for Agents - Lesson 3_The Interrogation - Lesson 4_The Outposts
München (Deutschland): Münchner Kammerspiele, 2018
(Flyer, Prospekt / Plakat) 29,7x11 cm, Auflage: 500,
Techn. Angaben ein Bogen 58,6 x 90 cm, gefaltet, 1 Falz längs, 8 quer, Rückseite Stadtplan
ZusatzInformation Erschienen zu Public Art Munich (PAM) 2018, The Interrogation, 19.-22.07.2018. Der Geheimdienst der Bundesrepublik Deutschland ist älter als die Bundesrepublik Deutschland selbst. Unter US-Kontrolle wurde er 1946 als „Organisation Gehlen“ gegründet. Zu einem großen Teil bestand er aus ehemals ranghohen Nationalsozialisten. 1956 benannte er sich um in „Bundesnachrichtendienst“. Neben den Zentralen in München-Pullach und Berlin betreibt der BND weltweit etwa 200 geheime Dienststellen, die Hälfte davon in Deutschland. Viele dieser häufig wechselnden Außenposten befinden sich in München. Sie tragen Tarnnamen wie „Bundesvermögensverwaltung Abteilung Sondervermögen“ und erfüllen unterschiedlichste Funktionen – von der Herstellung falscher Papiere bis zur Observation von Journalist*innen und der Einrichtung getarnter Funkkreise, deren Sende- und Empfangsanlagen an signifikanten Orten wie dem nördlichen Glockenturm der Münchner Frauenkirche untergebracht sind. Eine Produktion der Münchner Kammerspiele in Kooperation mit Public Art Munich. Mit freundlicher Unterstützung der EMPFANGSHALLE.
Text von der Webseite
Namen Cordula Schütz (editing) / Cynthia Hall (Übersetzung) / Doris Maximiliane Würgert (Design) / Erich Schmidt-Eenboom (Quelle) / Kilian Blees (image editing) / Michaela Andrae (Assistenz) / Warren Niesluchowski (editing)
Sprache Englisch
Geschenk von Albert Coers
Stichwort BND / Geheimdienst / Kunst im öffentlichen Raum / München / PAM Karte / Public Art / Secret Service / Stadtplan
Sponsoren Kulturstiftung des Bundes / Landeshauptstadt München
WEB http://www.launayau.de/index.php/2018/10/10/franz-wanner/
WEB https://pam2018.de/artists/franz-wanner/?PHPSESSID=3555afc8035e6e5c425b89c600ecf790
TitelNummer
026258727 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

N. N.
Spring #16 - SEX - Magazin für Illustration
Hamburg (Deutschland): Mairisch Verlag, 2019
(Zeitschrift, Magazin) 256 S., 24x20 cm, ISBN/ISSN 978-3-938539-54-5
Techn. Angaben Broschur, zweifarbiger Druck
ZusatzInformation ... In der aktuellen Ausgabe von SPRING stellen sich 14 Zeichnerinnen dieser Herausforderung. In ihren Comics, Illustrationen und Texten schildern sie die Evolutionsgeschichte der Sexualität, lassen uns an persönlichen Erlebnissen aus der Pubertät teilhaben, berichten vom alltäglichen Sexismus, fragen, was eigentlich die Abwesenheit von Körperlichkeit mit uns macht, und setzen sich generationenübergreifend mit weiblicher Identität auseinander. Unterhaltsam und offen flanieren sie visuell durchs Thema, erzählen uns von digitalen Vulven, von der Verschmelzung in der Malerei und vom japa­nischen Fest der Liebe. ...
Text von der Webseite
Namen Aisha Franz / Birgit Wehye / Carolin Löbbert / Doris Freigofas / Jul Gordon / Katharina Gschwendtner / Katharina Serles / Kati Szilagyi / Katrin Stangl / Larissa Bertonasco / marialuisa / moki / Nadine Redlich / Nina Pagalies / Stephanie Wunderlich
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort Anthologie / Comic / Emotion / Evolution / Frausein / Gruppe / Identität / Illustration / Körper / Penis / Pubertät / Schicksal / Sex / Sexualität / Vulva / Weiblichkeit
WEB http://www.springmagazin.de/index.php?/ausgaben/16-sex
WEB https://www.mairisch.de/programm/spring-16-sex
TitelNummer
027745784 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Lischka Gerhard Johannes, Hrsg.
Alles und noch viel mehr. Das poetische ABC. Die KatalogAnthologie der 80er Jahre
Bern (Schweiz): Benteli Verlag, 1985
(Buch) 1008 S., 23x16 cm, ISBN/ISSN 3-7165-0511-0
Techn. Angaben Kartonbroschur, mit Griffregister nach ABC, Autoren-/Künstlerbiographien, Namensregister
ZusatzInformation Erschienen anlässlich der Ausstellung 12.04.-02.06. 1985 in der Kunsthalle Bern. Mit Besitzername Petzold im Schmutztitel
Namen AI Wong / Alain Arias-Misson / Alain Fleischer / Albert Hien / Alex Hahn / Andreas Coerper / Annette Messager / Annie Wright / Arleen Schloss / Arnie Zane / Arno Steffen / Audio Arts / Axel Schäffler / Balthasar Burkhard / Barbara Bloom / Barbara Kruger / Bazile Bustamante / Bernard Borgeaud / Bernard Marcade / Bernhard Johannes Blume / Bertrand Lavier / Bette Gordon / Bill Fontana / Bill T. Jones / Bill Woodrow / Bob Perelman / Bonnie Marranca / Boris Nieslony / Boyd Webb / Brigitte Bühler / Brigitte Wartmann / Bryan Rogers / Charles Amirkhanian / Charles Bernstein / Charly Banana / Christa Gamper / Christian Boltanski / Christina Kubisch / Christine Brodbeck / Christoph Derschau / Clark Coolidge / Claude Sandoz / Dadarama / Daniel Charles / Dany Bloch / David Garcia / David Hecht / David Ireland / David Mach / David Moss / David Rosenbloom / David Weiss / Dennis Timm / Diamanda Galas / Dieter Froese / Dieter Hormel / Dieter Rühmann / Die Tödliche Doris / Dominik Steiger / Doug Hall / E. Stansfield / Elizabeth LeCompte / Elizabeth Streb / Else Hooykaas / Emmanuel Pereire / End Art / Eric Fischl / Ericka Beckman / Erik Grawert-May / Ernie Gehr / Ernst Buchwalder / Eugenia Balcells / Eva Maria Schön / Federico Winkler / Felix Philipp Ingold / Ferran Garcia Sevilla / Floris M. Neusüss / Francesco Torres / Fritz Andre Kracht / Fritz Schwegler / Gabor Body / Gerwald Rockenschaub / Gilles Mahe / Gitta Gsell / Glen Baxter / Glenn Branca / Gunter Demnig / Gunter Göring / Günter Schulte / Hanna Frenzel / Hannes Bohringer / Hannes Vogel / Hans Christoph von Tavel (Mitarbeit) / Hans Peter Ammann / Heidi Paris / Heike-Melba Fendel / Heinz Brand / Heinz Emigholz / Heinz Gappmayr / Helene Cixous / Herbert Rometsch / Hermann Bohmert / Hermann Pitz / Herwig Kempinger / Hilka Nordhausen / Holger Hiller / Howard Brookner / Jacki Apple / James Benning / James Turrell / Janis Lipzin / Jean-Hubert Martin / Jean-Luc Parant / Jean-Pierre Bertrand / Jean Dupuy / Jean Hubert Martin (Mitarbeit) / Jenny Holzer / Joe Jones / Johannes Muggenthaler / John Giorno / John Hilliard / John M Armleder / John Massey / Judith Barry / Julius / Justen Ladda / Jügen Partenheimer / Jürgen Klauke / Jürg Laederach / Kees Mol / Ken Kobland / Kiev Stingl / Kilian Dellers / Klaus Peter Dencker / Klaus vom Bruch / Klaus Wyborny / Komar & Melamid / Konrad Balder Schäuffelen / Krzystof Wodiczko / Kuno Lindenmann / lan Breakwell / Leigh Landy / Lenny Kaye / Leslie Thornton / Linda Moncano / lnfermental / Loredana Parmesani1 / Loys Egg / Luce lrigaray / Lyn Hejinian / M. Hawley / M. Raskin Stichting / Magazzini Criminali / Malcolm Goldstein / Marcel Odenbach / Margaret Jenkins / Marie-Jo Lafontaine / Marie-Luise Syring / Marie Lucier / Markus Raetz / Matthyas Jenny / Maurizio Nannucci / Meredith Monk / Michael Brewster / Michael Buthe / Michael Glasmeier / Michael Palmer / Michael Peppe / Michel Jaffrennou / Michel Sauer / Michel Waisvisz / Min Tanaka / Moira Roth / Molissa Fenley / Morgan OHara / Muriel Olesen / Nancy Karp / Ned Sublette / Neescha / Nigel Rolfe / Norbert Klassen / Olivier Richon / Orlan / Pat Oleszko / Patrick Hughes / Paul & Limpe Fuchs / Pauline de Groot / Paul Kos / Performance Olympics / Peter Fischli / Peter Frank / Peter Gence / Peter Gidal / Peter Gilles / Peter Gordon / Peter Josef Abels / Peter Meyer / Peter Nadin / Peter Rose / Peter van Riper / Peter Volkart / Peter Weibel / Peter Zec / Pieter Laurens Mol / Pooh Kaye / Raffael Rheinsberg / Raimund Kummer / Renate Bertlmann / Renate Heyne / Rene Berger / Richard Kostelanetz / Rita Myers / Rod Summers / Roland Fischer / Romana Scheffknecht / Ron Padgett / Ron Silliman / Rotraut Pape / Rune Mields / Sally Banes / Serge Lador / Serge Spitzer / Sigmar Polke / Silke Grossmann / Sophie Calle / Stefan de Jaeger / Stephan Huber / Stephan Kern / Stephen Laub / Stephen Willats / Stille Helden / Studio Azzurro / Su Friedrich / Susan Mosakowski / Teh Hsieh / The Schismatics / Thomas Huber / Thomas Kapielski / Timothy Buckley / Tom-Puckey / Tom Marioni / Tony Cragg / Tony Labat / Toto Frima / Turi Werkner / Ugo Carrega / Ulay & Marina Abramovic / Ulises Carrion / Ulrich Eller / Ulrike Ottinger / UnknownmiX / Urs Luthi / Urs Peter Schneider / Valie Export / Verena von Gagern / Vincenzo Ferrari / Vito Acconci / Volker Wilczek / Vollrad Kutscher / Walter Fähndrich / Walter Pfeiffer / Walter Seitter / White Noise / William Hellermann
Sprache Deutsch
Stichwort 1980er / Anthologie / Dokumentarfilm / Drama / Erzählung / Experimentalfilm / Experimentelle Musik / Film / Fotografie / Installation / Klang / Lyrik / Malerei / Objekt / Performance / Philosophie / Plastik / Skulptur / Sofortbild / Tanz / Theorie / Video / Visuelle Poesie / Ästhetik
Sponsoren Kanton Bern
TitelNummer
027013764 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden



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