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Ergebnis der erweiterten AAP Katalogsuche nach Ursula von der Leyen

Kategorie: Alle Kategorien, Sortierung: Autor, aufsteigend. 50 Treffer


Fischer Christian / Rädel Michael, Hrsg.
Leo München Ausgabe 142
Berlin / München (Deutschland): blu media network, 2017
(Zeitschrift, Magazin) 68 S., 28x19,3 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, mit eingelegter Werbebroschüren der europa apotheke und Infoblatt zu Hepatitis C
ZusatzInformation Kostenloses schwules Münchner Stadtmagazin, Themen: "Ehe für alle", Einweihung "Denkmal für die in der NS-Zeit verfolgten Lesben und Schwule", Hans-Sachs-Straßenfest, HIV, Interview mit Ursula von der Leyen zu LGBTIQ*-Themen in der Bundeswehr, Interview mit Diane Keaton, Veranstaltungskalender, Horoskop, u.a.
Namen Diane Keaton / Ursula von der Leyen
Sprache Deutsch
Stichwort Kultur / Kunst / LGBTIQ* / Lifestyle / Mode / Musik / Politik / Reise / schwul / Stadtmagazin
TitelNummer 024034661 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.leo-magazin.de

Klos Susy / Klos Yvonne
Igitte Nr. 22/2010 Uschi von der Leyen sagt, Alkohol gehört nicht zum Grundbedarf: ...
München (Deutschland): tomatoloco art & fun Verlag, 2010
(Zine) 20 S., 29,7x21 cm, Auflage: 50-100, 2 Stück.
Techn. Angaben Farbfotokopien, Drahtheftung
TitelNummer 007774343 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.facebook.com/klos.susyvonne

Fuhr Lisa / Jeshel Ursula
Mein Laden - mein leben, Handel und Wandel in München
München (Deutschland): Buchendorfer Verlag, 2005
(Buch) 118 S., 22x21 cm, Auflage: 2500,
ISBN/ISSN 978-3-937090-10-8
Techn. Angaben Hardcover
ZusatzInformation Die Fotografin Lisa Fuhr und die Autorin Ursula Jeshel zeigen die immer noch lebendige Vielfalt des Kleingewerbes und seiner Läden anhand von 21 Beispielen in München.
Neben alteingesessenen Geschäften mit traditions- und leistungsbewusstem Angebot entdeckt man in diesem Buch Realisationen innovativer Geschäftsideen, die die Infrastruktur der Stadt mit Kreativität und Weltoffenheit bereichern.
Im Buch werden intime Blicke auf Lebens- und Arbeitsbereiche frei gegeben, denn immer sind die Geschichten der Läden eng mit den persönlichen Geschichten der Besitzer verwoben

Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 009366260 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.mein-laden-mein-leben.de

Sautmann Ulla
Mit Gedichten gegen die Vulgarität des Herzens - Ursula Haeusgen sammelt Lyrik
München (Deutschland): LiteraturSeiten München, 2014
(Presse, Artikel) 4 S., 41,8x29,7 cm,
Techn. Angaben Beitrag über die Sammlerin von Lyrik und Künstlerbüchern, Ursula Haeusgen. S. 2
ZusatzInformation Februar 2014
TitelNummer 011445401 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.muenchner-literaturbuero.de

Feuerstein Thomas / Lischka Gerhard Johannes, Hrsg.
Selbst:Darstellung
Bern (Schweiz): Benteli Verlag, 2003
(Buch) 136 S., 17,4x10,5 cm,
ISBN/ISSN 3-7165-1329-6
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Der Band dokumentiert die Beiträge des Symposiums "Selbst:Darstellungen" vom 22.03.2003 im Kunstraum Innsbruck, organisiert vom Büro für intermedialen Kommunikationstransfer "medien.kunst.tirol".
Namen Annette Hünnekens / Gerhard Johann Lischka / Holger Hoffmann / Katharina Gsöllpointner / Stefan Bidner/Elke Krystufek / Thomas Feuerstein / Ursula Frohne / Ursula Hentschschläger
Geschenk von Thomas Feuerstein
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 013483496 Einzeltitelanzeige (URI)

Probst Ursula Maria
blackpages #09 Ursula Maria
Wien (Österreich): blackpages, 2010
(Zeitschrift, Magazin) 16 S., 21x15 cm, Auflage: 300,
Techn. Angaben Drahtheftung, mit durchgestanztem Loch, im
TitelNummer 008072247 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.blackpages.at

Farenholtz Alexander / Völckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2011
(Zeitschrift, Magazin) 44 S., 42x29,7 cm, Auflage: 26.000,
Techn. Angaben Blätter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Im Juni 2012 veranstaltet die Kulturstiftung die mehrtägige interdisziplinäre Tagung Kulturen des Bruchs. Dort werden sich Experten aus Wissenschaft und Kunst mit der Frage nach den "Grenzen des Wachstums" in der Kultur beschäftigen und darüber diskutieren, wie stark unsere Kultur von der Macht der Vergangenheit und einer forcierten Erinnerungskultur geprägt ist. Inwieweit kann und darf sich unsere kulturelle Praxis zugunsten unserer Zukunftsfähigkeit von der Verpflichtung auf die Tradierung lösen? Lässt sich dem Bruch mit Traditionen auch etwas Positives abgewinnen, lassen sich Kulturen des Bruchs denken und demokratisch legitimieren? In Interviews haben sich der Althistoriker Christian Meier und der Autor und Filmemacher Alexander Kluge diesem Fragenkomplex gestellt. Ein Essay des Historikers Per Leo und ein literarischer Beitrag der Schriftstellerin Kathrin Röggla runden den Themenschwerpunkt ab.
Zwei ungewöhnliche Perspektiven auf die bundesrepublikanische Geschichte nehmen die Beiträge von Gerd Koenen und Wolfgang Kraushaar ein. Anlässlich der Ausstellung BILD Dir Dein Volk – Axel Springer und die Juden im Frankfurter Jüdischen Museum beleuchtet der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar die Reaktion der Linken auf Axel Springers pro-israelisches Engagement in den 1960er und 70er Jahren. Der Publizist Gerd Koenen widmet sich der immer noch wenig untersuchten Rezeptionsgeschichte der sowjetischen Gulags. Die Kulturstiftung des Bundes fördert eine Wanderausstellung, die den Spuren des Gulags 1929–1956 folgt.
Gegen Ende des Kleist-Jahres 2011 und aus Anlass des 200. Todestages Heinrich von Kleists am 21.11.2011 findet im Maxim Gorki Theater Berlin ein großes, von der Kulturstiftung gefördertes Theaterfestival statt, bei dem unter anderem alle Dramen Kleists zur Aufführung kommen. Der international renommierte ungarische Schriftsteller und Kleist-Experte László F. Földényi würdigt den Dichter als Komet der Literatur.
Artur Zmijewski, Kurator der 7. Berlin Biennale, die von der Kulturstiftung als "kultureller Leuchtturm" gefördert wird, erklärt, was er unter politischer Kunst versteht.
Der britische Wachstumskritiker Tim Jackson hat mit seinem Buch "Wohlstand ohne Wachstum – Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt" große Aufmerksamkeit in Deutschland erlangt. Das Interview mit ihm entstand im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes "Werden wir die Erde retten? – Gespräche über die Zukunft von Technologie und Planet". Die siebenteilige Veranstaltungsreihe findet von Dezember 2011 bis Juni 2012 statt und gehört zum Themenschwerpunkt "Nachhaltigkeit", zu dem die Kulturstiftung unter anderem im August 2011 das Festival Über Lebenskunst im Berliner Haus der Kulturen der Welt veranstaltet hat. Die Bilder des Fotojournalisten Sebastian Bolesch geben einen atmosphärischen Eindruck von diesem Festival wieder, dessen große Resonanz beim Publikum und in den Medien optimistisch stimmt

TitelNummer 008257050 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.kulturstiftung-bund.de

Goldberg Jim / Khelif Kamel
Jim Goldberg and Kamel Khelif
Dresden (Deutschland): Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 2015
(Plakat) 2 S., 14x21,5 cm,
Techn. Angaben mehrfach gefaltetes Blatt, beidseitig bedruckt, mit einigen Fotoabbildungen
ZusatzInformation Plakat lag in der Ausstellung "Conflict, Time, Photography", 31.07.-25.10.2015, im Albertinum aus.
Die von der Tate Modern konzipierte Ausstellung zeigt, in welcher Weise in der Fotografie seit dem 19. Jahrhundert kriegerische Ereignisse und deren Folgen vergegenwärtigt und reflektiert werden. Historische Reportagen, Dokumentaraufnahmen und Positionen zeitgenössischer Fotografie lenken den Blick auf die flüchtigen wie dauerhaften, die sichtbaren wie verwischten Spuren, die jeder Konflikt hinterlässt und die sich nicht nur in die kollektive Erinnerung, sondern auch in die realen Schauplätze des Geschehens eingeschrieben haben.
Weltweit und über die Zeiten hinweg ‒ vom amerikanischen Bürgerkrieg bis zum Irakkrieg ‒ offenbaren die Bilder von Menschen, Orten und Dingen die existenziellen Auswirkungen von Gewalt und Zerstörung als Sediment unserer modernen Zivilisation. Die ausgewählten Fotografien entstanden Momente, Tage, Wochen, Monate, Jahre oder Jahrzehnte nach dem Ereignis, auf das sie verweisen. Dieser Chronologie folgend spannt die Ausstellung einen zeitlichen Bogen von Aufnahmen, die unmittelbar nach der Atombombenexplosion in Hiroshima gemacht wurden, über Beobachtungen aus dem geteilten Berlin zu Zeiten des Kalten Krieges bis hin zu Fotos von Schauplätzen des Ersten Weltkrieges, die rund 100 Jahre später aufgenommen wurden. In der Zusammenschau aller Bilder entfaltet sich auf diese Weise eine eindrückliche, zeitlose Ikonografie des Krieges.
Text von Webseite

Namen Agata Madejska / An-My Lê / Chloe Dewe Mathews / Diana Matar / Don McCullin / George N. Barnard / Harry Shunk / Hiromi Tsuchida / Jane / Jens Klein / Jerzy Lewczynski / Jim Goldberg / Jo Ractliffe / João Penalva / Jules Andrieu / János Kender / Kamel Khelif / Ken Domon / Kenji Ishiguro / Kikuji Kawada / Louise Wilson / Luc Delahaye / Matsumoto Eiichi / Michael Schmidt / Nick Waplington / Nobuyoshi Araki / Paul Virilio / Peter Piller / Pierre Antony-Thouret / Richard Peter sen. / Robert Capa / Roger Fenton / Sasaki Yuichiro / Shigeo Hayashi / Shomei Tomatsu / Simon Norfolk / Stephen Shore / Susan Meiselas / Susanne Kriemann / Taryn Simon / Thomas Höpker / Toshio Fukada / Ursula Schulz-Dornburg / Walid Raad
Geschenk von Xenia Fumbarev
Stichwort Dokumentation / Kriegsfotografie
TitelNummer 017401618 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.opensee.org

N. N.
Tausend Bilder - eine Ausstellung
München (Deutschland): Hochschule für Angewandte Wissenschaften, 2012
(Flyer, Prospekt) 18 Stücke.
Techn. Angaben 18 diverse Papiere in Umschlag, gesammelt bei der Ausstellungseröffnung am 4.2.2012 von Matthias Stadler
ZusatzInformation Studierende der Fakultät für Design stellen sich in ihrem Illustrationsprojekt dem Thema "Tausend Bilder"
Tausend Bilder - eine Ausstellung. Das ist wörtlich gemeint: Die Studierenden erarbeiten in Zeichnungen, Fotografien und Filmen ihre ganz eigenen tausend Bilder und finden dabei auch ein Stück sich selbst.
"Hier werden jetzt tausend Bilder gemalt, gezeichnet, gebastelt, gekritzelt, geknipst, gedreht, geklaut, gedruckt, geblasen, gebatzt, gepinselt, geschmiert, ausgespuckt und hingepieselt und hingekotzt, ausgeleckt und hingeschmissen, aus den Abgründen der Seele hinausgeworfen, der Sehnsucht, der Unruhe, der Einsamkeit, der Verzweiflung, dem Wahnsinn, der Wut, der Ehrfurcht, den Träumen, den Zweifeln, dem Schmerz und dem Elend abgerungen, durchnummeriert und zur Seite gelegt." A. Andreasova
Ausgestellt im Farbenladen des Feierwerks: Arbeiten von Lina Augustin, Irmela Klöpper, Sally Kotter, Alexandra Andreasova, Elvira Bernhardt, Annemarie Otten, Tatjana Heinz, Maria Grimm, Rita Kocherscheidt, Amelie Heinrichmeyer, Laura Schmid, Ursula Brandl, Kristina Busch, Isabella Hoenig, Regina Biberger, Katrina Günther, Julia Emslander, Anna Armann, Thomas Sigl sowie Hendrik Terwort.
Die Junge-Leute-Seite der SZ begleitet dieses Projekt seit einigen Wochen auf ihrer Internetseite

TitelNummer 008552052 Einzeltitelanzeige (URI)

von Bose Hans-Jürgen
Schlachthof 5
München (Deutschland): Bayerische Staatsoper, 1996
(Heft) 174 S., 23,5x16,5 cm,
Techn. Angaben Softcover, Broschur, Programmheft der Staatsoper eingelegt,
ZusatzInformation Programmheft zur Uraufführung Schlachthof 5 von Hans-Jürgen von Bose am 1.07.1996 im Nationaltheater München. Mit Bildern u. a. von Stefanie Hoellering, Gerhard Altenbourg, Bruce Naumann, Ursula, Marina Abramovic, Michael Sowa, Duane Hanson, Louise Bourgeois, Volker Sammet, Carsten Nicolai
Geschenk von Norbert Herold
Stichwort 1990er Jahre
TitelNummer 014961548 Einzeltitelanzeige (URI)

Balkenhol Bernhard / Demme Werner / Olbrich Jürgen O., Hrsg.
Poetische Positionen
Kassel (Deutschland): Kasseler Kunstverein, 2004
(Buch) 72 unpag. S., 27x21 cm,
ISBN/ISSN 3927942379
Techn. Angaben Broschur,
ZusatzInformation Zur Ausstellung 19.05.-18.07.2004, mit Daniel Behrendt, Julien Blaine/Doc(k)s, Birgit Brenner, cARTed, Adib Fricke, Norbert Klassen, Rémy Markowitsch, Ursula Stremlow, Emmett Williams, Michael Winkler.
Der Kasseler Kunstverein zeigt 10 Poetische Positionen, sehr verschiedene künstlerische Arbeiten, die jede auf ihre Art die Möglichkeiten der beiden Systeme Bild und Sprache aufeinander beziehen. Dabei geht es nicht darum, die Grenzen zueinander aufzuheben, sondern im Gegenteil, gleichsam synergetische Effekte zu erzielen, die beides, die Geschichten, wie das Geschichten-Erzählen, als Gegenstand der künstlerischen Wahrnehmung aufladen.
Text von der Webseite

Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort Kunst / Nullerjahre / Poesie / Sprache
TitelNummer 003755013 Einzeltitelanzeige (URI)

Hübner Klaus
Kleines Format und große Kunst - Arte Postale in der Akademie der Künste Berlin
Köln (Deutschland): Atelier Verlag Ursula Frizsche, 2013
(Presse, Artikel) 32 S., 35,2x25,5 cm, Auflage: 171600,
ISBN/ISSN 1866-542X
Techn. Angaben Artikel in der kunst:art Nr. 33 September-Oktober 2013, anlässlich der Ausstellung "Arte Postale. Bilderbriefe, Künstlerpostkarten, Mail Art", S. 3
ZusatzInformation von Peter Engel: Die Kunst des Sammelns (24) - Künstler als Sammler
TitelNummer 010818K09 Einzeltitelanzeige (URI)

Karlstetter Simon / Kirchlechner Leon / Kreier Florian / Lohscheidt Matthias, Hrsg.
Der Greif Ausgabe 05 Dezember 2011
Augsburg (Deutschland): Der Greif , 2011
(Zeitschrift, Magazin) 98 S., 35x25 cm, Auflage: 2000, Nr. 0878,
ISBN/ISSN 2191-4524
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Was ist DER GREIF?
DER GREIF kuratiert Fotografien und Texte aus aller Welt. Jeder kann Arbeiten einreichen.
DER GREIF ist mobile Galerie und gleichzeitig Forum für die ausstellenden Künstler.
DER GREIF ist thematisch frei. Er lebt von der Kombination der eingesendeten Arbeiten.
DER GREIF steht einem Buch näher als einem herkömmlichen Magazin. Die Spannung der inszenierten Arbeiten wird nicht durch Werbung unterbrochen.
DER GREIF bildet und und konserviert eine zeitgenössische Vorstellung von Fotografie, Literatur und Ästhetik.
DER GREIF ist ein Experiment…
Wie funktioniert der Greif?
Fotografen und Autoren aus allen Teilen der Welt reichen über ein Upload-Formular auf der Magazin-Website bis zu 10 Arbeiten ein. Die Redaktion kuratiert die Einsendungen, kombiniert sie miteinander und stellt daraus neue Bild- und Textkompositionen zusammen. Demnach ist DER GREIF kein Portfolio-Magazin, sondern findet seinen Inhalt aus einer Fülle künstlerischer Arbeiten. Er lebt vom Vertrauen der Künstler in die sensible Kuration und Zusammenstellung durch die Redaktion des Magazins.
Warum gibt es den Greif?
Die Kuration und Gestaltung des Magazins ist ein intensiver Arbeitsprozess, die Intensität wird für den aufmerksamen Betrachter spürbar. DER GREIF ist somit ein Ruhepol in der täglichen Flut aus Bildern und Informationen. Er fordert zum genauen Betrachten, Verweilen, Nachdenken auf – er freut, schockiert, berührt, kurz: DER GREIF entfaltet sich erst voll durch die Emotionen und Gedanken der Betrachter. DER GREIF mäandert zwischen Märchenbuch, Ausstellungsraum und Reflexionsvorlage. Er steht in starker Verbindung zum Netz, bietet der Geschwindigkeit und der daraus resultierenden Oberflächlichkeit Kontra, vor allem durch einen entscheidenden Punkt: Er schafft Raum, der gefüllt werden darf mit eigenen Ideen, Perspektiven und Phantasien

TitelNummer 008542052 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.dergreif-online.de

Wohlrab Lutz, Hrsg.
Rehfeldt Robert - Kunst im Kontakt
Berlin (Deutschland): Verlag Lutz Wohlrab, 2009
(Buch) 96 S., 24x17 cm,
ISBN/ISSN 978-3-9814296-0-2
Techn. Angaben Broschur mit Klappumschlag. In Versandtasche
ZusatzInformation Robert Rehfeldt erhob den Briefverkehr zur Kunst und war Schaltstelle zwischen Künstlern in Ost und West. Von Ost-Berlin aus wurde er der wichtigste deutsche Mail Artist. Dieses Buch würdigt Leben und Werk des 1993 Verstorbenen.
Text von der Webseite

Namen Bernd Kuhnert / Birger Jesch / Claus Löser / Dieter Goltzsche / Dietrich Schneider / Edgar Binder / Eugen Blume / Gerd Börner / H. R. Fricker / Harald Metzkes / Joachim John / Joachim Pohl / Jürgen Schweinebraden / Karla Sachse / Klaus Staeck. / Leonard Frank Duch / Lothar Böhme / Lutz Wohlrab / Matthias Wegehaupt / Oskar Manigk / Roger Servais / Ruth Wolf-Rehfeldt / Thea Herold / Ursula Strozynski / Valeri Scherstjanoi / Viola Sandberg / Wolfgang Leber
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 014708531 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.wohlrab-verlag.de

Theewen Gerhard
Die komplette Pin-Up Sammlung
Frankfurt am Main (Deutschland): Salon im Verlag Kretschmer & Großmann, 1982
(Buch) Auflage: 2000,
ISBN/ISSN 3-923205-71-6
ZusatzInformation Gerhard Theewen ist einer der großen Photographen unserer Zeit. Sein Erfolg in der Pin-Up Photographie beruht auf einer Kombination von verschiedenen Eigenschaften und Fertigkeiten, die ihn zu einem der besten Vertreter dieser schwierigen Sparte machen.
Neulich erzählte er mir von seinem großen Wunsch, die Photographie als eine Kunstform zu unterstützen, die gleichberechtigt neben der Bildhauerei, der Malerei und der Musik stehen sollte. Während nämlich Aktgemälde in Museen und Galerien gesammelt werden und Skulpturen von nackten Körpern auf öffentlichen Plätzen zu finden sind und akzeptiert werden, sind Photographien von Pin-Ups teilweise geradezu unverantwortlichem Argwohn ausgesetzt. Wenn er dann über die Schwierigkeiten bei der Auswahl von Modellen und Umgebungen, der Auswahl von Accessoires und ihrer Anordnung, dem langen Warten auf das für seine Zwecke geeignete Licht erzählt, wird etwas von der geistigen Anspannung deutlich, die die physische Anstrengung einer manchmal bis spät in die Nacht dauernden Aufnahmereihe begleitet. So ganz nebenbei zollt er auch der Agfa-Isola 1 und der Dacora-Digna 1 einen bedeutenden Tribut, wenn er offenbart, daß alle Aufnahmen in der vorliegenden Sammlung mit diesen beiden kleinen, wandlungsfähigen Kameras gemacht wurden. Darüberhinaus, und das ist charakteristisch für ihn, mißt er Kameras grundsätzlich keine weitere Bedeutung bei, "weil sie nur Werkzeuge sind, kleine Instrumente, die sofort meinen Befehl ausführen und ein Bild in dem Moment festhalten wenn ich es sehe". Trotz dieser scheinbaren Absage an das Handwerk ist Theewen ein ausgezeichneter Techniker. Das wird allen Photographen deutlich werden, die dieses Buch Seite für Seite mit großem Interesse studieren werden und das nicht nur wegen der Schönheit der Modelle und der raffinierten Anordnung. Aber mehr noch als der technische Fachverstand, der unter Photographen keine Seltenheit ist, besitzt Gerhard Theewen die Gabe in perfektem Einklang mit seinen Modellen arbeiten zu können. Er tut dies ohne die ganze Sinnlichkeit des Subjekts zu verringern und das ist es, was Gerhard Theewen zu einem großen Künstler macht.

Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 004924007 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/theewen-pin-up.htm

Berr Christiana Maria
Lust auf Lyrik - Im Lyrik Kabinett in der Amalienstraße warten 50 000 Bücher auf Menschen, die dem Zauber der Gedichte verfallen wollen.
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2013
(Presse, Artikel)
Techn. Angaben Artikel in der SZ Nr. 148 vom 29./30. Juni, R8
ZusatzInformation Ursula Haeusgen hat die Bibliothek 1989 gegründet und als Treffpunkt der Poesie etabliert
Sprache Deutsch
TitelNummer 010285353 Einzeltitelanzeige (URI)

Röder Kornelia, Hrsg.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 5 - Topologie und Funktionsweise des Netzwerks der Mail Art. Seine spezifische Bedeutung für Osteuropa von 1960 bis 1989
Köln (Deutschland): Salon Verlag, 2008
(Buch) 304 S., 23,5x16,5 cm, 2 Stück.
ISBN/ISSN 978-3-89770-280-6
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation "Beim Netzwerk der Mail Art handelt es sich um das erste World Wide Web, lange bevor es das Internet gab. Die Post wurde als weltweites Kommunikationssystem genutzt. Es entwickelte sich aus einem kunstgeschichtlichen Kontext heraus und brachte ein neuartiges Beziehungsgeflecht von Kunst, Kultur und Gesellschaft hervor. Zum einen stellte es eine der sich mit der Grenzüberschreitung der Kunst entwickelnde neue Produktions-, Kommunikations- und Vermittlungsform dar. Zum anderen wurde mit ihm die bisherige Funktionsweise von Kunst kritisch hinterfragt, vor allem deren Warencharakter bzw. deren ideologische Vereinnahmung wie in Osteuropa. Es warf grundlegende Fragen nach dem Stellenwert von Original und Autorenschaft auf, denn an die Stelle der Genialität des einzelnen Künstlers trat das Gemeinschaftswerk. Ob Künstler oder Laie, jeder konnte sich an Projekten beteiligen und selbst neue initiieren. Mit dem Netzwerk der Mail Art entwickelten sich spezifische Ausdrucksformen wie Postkarte, Assemblings, Rubber Stamps, Künstler-Briefmarke und Magazine, die zugleich den Vernetzungsprozess beförderten. Es kann als Erscheinungsform einer sich in den 1960er Jahren entwickelnden Bewegung zur Demokratisierung der Kunst angesehen werden. Aufgrund der speziellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gewann es für die Länder Osteuropas eine spezifische Bedeutung. Es bot eine der wenigen Möglichkeiten, weltweit und über die Systemgrenzen hinaus, Ideen und Kunst auszutauschen und die Verbindung zum internationalen Kunstgeschehen während der Zeit des Kalten Krieges aufrecht zu erhalten. Initiativen von osteuropäischen Künstlern und Mailartisten stehen im Mittelpunkt. Deren Dokumentation trägt dazu bei, einen differenzierteren Blick auf die Kunst, die bis zur Öffnung der Grenzen im Jahr 1989 entstand, zu entwickeln und fokussiert künstlerische Leistungen, die es vor dem Vergessen zu bewahren gilt." (Text von Website) Diese Veröffentlichung lag dem Promotionsausschuss Dr. phil. der Universität der Universität Bremen vor. Herausgeber der Schriftenreihe sind: Forschungsverbund Künstlerpublikationen für Universität Bremen, Jacobs University, Hochschule für Künste, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Veröffentlicht in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts ICS an der Züricher Hochschule der Künste
Stichwort Mail Art / Netzwerk
TitelNummer 006201229 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.salon-verlag.de

Gierig Timm, Hrsg.
URSULA (Schultze-Bluhm) - Werke aus den Jahren 1970 bis 1996
Frankfurt am Main (Deutschland): Verlag Werkstätten Galerie Timm Gierig, 1996
(Buch) 64 S., 17,5x24,5 cm, Auflage: 1000,
Techn. Angaben Hardcover und transparentem Schutzumschlag, Vorsatzpapier sowie Textseiten sind in altrosa, die farbigen Abbildungen auf weißem Papier
ZusatzInformation Publikation entstand im Zusammenhang mit der Ausstellung in der Galerie Timm Gierig, 12.10.-23.11.1996. Mit einem Text von Karl ruhrberg
Stichwort Abstraktion / Figuren / Malerei
TitelNummer 016857586 Einzeltitelanzeige (URI)

Groos Ulrike / Hess Barbara / Wewers Ursula, Hrsg.
Fernsehgalerie Gerry Schum - videogalerie schum - Ready to Shoot
Düsseldorf (Deutschland): Kunsthalle Düsseldorf, 2003
(Buch) 336 S., 29,9x22,5 cm,
ISBN/ISSN 3-936859-06-X
Techn. Angaben Klappbroschur
ZusatzInformation Eine umfassende Werkschau der Produktionen der Fernsehgalerie Gerry Schum (1968-1970) und der videogalerie schum (1970-1973)
Sprache Deutsch
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 012225443 Einzeltitelanzeige (URI)

von Bonin Cosima
Rabbit at Rest
Kraichtal (Deutschland): Ursula Blickle Stiftung, 2000
(Buch) 64 S., 29,5x22 cm,
ISBN/ISSN 3-930043-17-3
Techn. Angaben Softcover
ZusatzInformation zur Ausstellung vom 17.09.-15.10.2000, Herausgegeben von Yilmaz Dziewior
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 012079440 Einzeltitelanzeige (URI)

Bogh Mikkel, Hrsg.
SUM 04 magazine for contemporary art - How much money would you need in 1month in order not to do anything?
Berlin (Deutschland): Revolver Publishing, 2009
(Zeitschrift, Magazin) 112 S., 27x20 cm,
ISBN/ISSN 978-3-86588-456-5
Techn. Angaben Broschur. ein mehrfach gefaltetes Blatt von Jeuno JE Kim, 2 Postkarten
ZusatzInformation Beiträge von Ursula Biemann, Jeuno JE Kim, Maryam Jafri, Metropolitan Repressions
Sprache Dänisch / Englisch / Englisch
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 015055556 Einzeltitelanzeige (URI)

Kleist Reinhard
Castro
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 288 S., 24,5x17,3 cm,
ISBN/ISSN 978-3-86497-000-0
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 01, Hardcover mit Bändchen
ZusatzInformation Es ist unmöglich, sich nach Lektüre dieser Graphic Novel von der Titelfigur Fidel Castro und dem Stück Geschichte, in das man hineingezogen wird, zu distanzieren. Auch Leser, die sich an die frühen sechziger Jahre, an die Revolution auf Kuba und an die weltpolitisch beunruhigenden Ereignisse in der Schweinebucht nicht erinnern können, werden sich mit Spannung durch die 275 prall gefüllten Seiten dieser Erzählung fressen. Selten dürfte ein Stück der jüngeren Weltgeschichte emotional so bewegend und zeichnerisch so überzeugend in Bildfolgen übersetzt worden sein.
Der deutsche Comic-Autor Reinhard Kleist, der schon in seiner Graphic Novel über den Countrysänger Johnny Cash einen dramatisch wie visuell wenig ergiebigen Stoff in ein preisgekröntes Bildgedicht umzuformen wusste, hat eine erzähltechnisch schlüssige Figur erfunden, um seine Leser an die einstige Kultfigur der europäischen Linken, an den heftig umstrittenen Politiker Castro heranzuführen und gleichzeitig den Abstand spürbar zu machen, der uns vom Ort des Geschehens, von den sozialen Zuständen auf Kuba, aber auch von den emotionalen Gesetzen der Karibik trennt.
Kleist schickt einen jungen deutschen Fotojournalisten, der von der kubanischen Revolution begeistert ist und Castro interviewen will, im Jahr 1960 nach Kuba, lässt ihn inmitten einer Partisanengruppe und an der Seite einer Frau, die er später heiraten wird, den Aufstand gegen das korrupte Batista-System miterleben und führt dann am Beispiel seiner Ehe die krassen Veränderungen vor, die sich in den Jahrzehnten des Sozialismus und während der von den USA verhängten Wirtschaftsblockaden im öffentlichen Leben Kubas ereignen.
Über ein kunstvolles System von Rückblenden schalten Kleist und sein idealistisch naiver Ich-Erzähler aus der Gegenwart immer wieder in die Jahre der revolutionären Umbrüche zurück. und eingestreute Binnenerzählungen öffnen Blicke in die Jugendjahre des Großgrundbesitzersohns Fidel. Vom Castro-Biographen Volker Skierka in allen Details fachlich sicher beraten, kann Kleist also auch versteckte Winkel in der Biographie des Máximo Lider und in der Entwicklungsgeschichte seines Landes ausleuchten. Wir kommen auf diese Weise mal dem charismatischen Revolutionsführer, mal dem rebellierenden Studenten, mal dem parolendreschenden Staatsmann nahe und werfen zum Abschied einen Blick auf den alterskranken, skeptisch gebrochenen Volkstribunen, der zugeben muss, dass sein revolutionärer Lebenstraum nicht in Erfüllung gegangen ist.
Mit extrem spontanem Strich wirft Kleist seine Figuren aufs Papier. Die zahllosen zeichnerischen Varianten machen dem Leser am Anfang das Wiedererkennen schwer, doch bald wird man als Leser süchtig nach den kleinen graphischen Pointen, in denen die (melo-)dramatischen Wandlungen des Geschehen lebendig mit- und nachzuschwingen scheinen. GOTTFRIED KNAPP

Sprache Deutsch
TitelNummer 008834054 Einzeltitelanzeige (URI)

Flikowski Richard / Stadler Matthias, Hrsg.
tamtam magazin 01
München (Deutschland): TAM TAM, 2012
(Zeitschrift, Magazin) 27x21 cm, Auflage: 500, 2 Stück.
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Visuelle Interpretation von TAM TAM: Richard Flikowski
Namen Andreas Lech / Andreas Steuber / Annemarie Otten / Catharina Rancho / Christin Zwarg / David Heimerl / Elvira Bernhard / Florian Geiss / Franz Rudolf / Hubert Kretschmer / Jonas Bachmann / Krach der Roboter / Lina Augustin / Matthias Stadler / Meera Weiland / Richard Flikowski / Rike Scholle / Silke Dietrich / Ursula Commandeur
Stichwort Künstler-Kollektiv
TitelNummer 009101260 Einzeltitelanzeige (URI)

Haeusgen Ursula
Durchgangsrätsel ... Durchgangslösung
München (Deutschland): Lyrik Kabinett, 2012
(Heft) 12 S., 21x14,8 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Drahtheftung. Texte aus dem Zugang von der Amalienstraße in den Hinterhof
TitelNummer 009324282 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.lyrik-kabinett.de

Block Ursula / Glasmeier Michael C., Hrsg.
Broken Music - Artists' Recordworks
Berlin (Deutschland): Berliner Künstlerprogramm des DAAD, 1989
(Buch mit Schallplatte o. CD) 279 S., 26x21 cm,
ISBN/ISSN 3-89357-013-6
Techn. Angaben eine Seite mit eingesteckter Schallplatte "Broken Music" von Knízák Milan,
ZusatzInformation Katalog zur Ausstellung 1989 in der daadgalerie Berlin, dem Gemeentemuseum Den Haag und dem Magasin Grenoble
Sprache Deutsch / Englisch / Französisch
Geschenk von Christoph Mauler
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 011712418 Einzeltitelanzeige (URI)

Haffke Tilmann
der wolkenfürst
Hamburg (Deutschland): Textem Verlag, 2012
(Buch) 192 S., 23x16,5 cm, Auflage: 600,
ISBN/ISSN 978-3-86485-018-9
Techn. Angaben Broschur, phosphoreszierendes Softcover
ZusatzInformation Künstlerkatalog mit Texten von Ursula Panhans-Bühler, Dr. Johannes Spallek und Tilmann Haffke
TitelNummer 012442437 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.textem.de

Bender Renate, Hrsg.
IKARUS - der zweite Versuch - Über den richtigen Einsatz von Wachs
München (Deutschland): Galerie Renate Bender, 2016
(Flyer, Prospekt) 12 unpag. S., 20,8x9,8 cm,
Techn. Angaben geheftet
ZusatzInformation Ausstellungsflyer, 11.03.-30.04.2016. Mit Edda Jachens, Bim Koehler, Thomas Mükisch, Ursula Neugebauer, Sybille Neumeyer, Robin Rose und Timm Ulrichs
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Timm Ulrichs
TitelNummer 015417601 Einzeltitelanzeige (URI)

Gomringer Eugen
Acht Reden zu Kunst, Kultur und Dichtung
Rehau (Deutschland): IKKP / Institut für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie, 2007
(Heft) 48 unpag. S., 21x15 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Auswahl von Reden 05.11.2006-27.01.2007, u. a. über Dietmar Pfister, Henry van der Velde, Ursula Benker-Schirmer, Günter Walter, Fred Hochstrasser
Geschenk von Dietmar Pfister
Stichwort Konstruktive Kunst
TitelNummer 016525594 Einzeltitelanzeige (URI)

Zmijewski Artur, Hrsg.
ArtWiki:Manifesto - Open Data for the Arts
Berlin (Deutschland): Berlin Biennale, 2012
(Text) 2 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Ausdrucke von der Webseite
ZusatzInformation Offener Zugang zur Kunst
Nahezu 5.000 Künstlerinnen und Künstler, die einem Open Call folgten, nehmen anlässlich der 7. Berlin Biennale an einem einzigartigen Projekt teil: ArtWiki. Unter diesem Namen figuriert eine Plattform, auf der neben dem eigentlichen Inhalt, den digitalen Abbildungen von Kunstwerken, Biographisches und Aussagen zum künstlerischen und/oder politischen Selbstverständnis zugänglich sein werden. Die künstlerischen Curricula werden auf diese Weise zu einer netzbasierten Datenbank für die zeitgenössische Kunstproduktion und offerieren damit zugleich ein allen im weitesten Sinne Kunstinteressierten zugängliches Rechercheinstrument. Somit überträgt ArtWiki die Prinzipien des offenen Internets auf die Kunstwelt, wobei allein die Künstler bestimmen, was von und über sie der Öffentlichkeit zugänglich sein soll. Die Nutzung von ArtWiki ist kostenfrei.
Jedes künstlerische Curriculum zeichnet sich durch eine Vielzahl von Personen, Orten und Projekten aus, die als Begegnungen, Stationen und Tätigkeiten Verknüpfungspunkte zu den anderen Curricula ergeben, die diese mit jenem gemeinsam haben. Das somit entstehende Netz von Verbindungen generiert nach einem differenzierten Regelwerk eine künstlerische Reputation, die sich sowohl durch qualitative Attribute wie auch statistisch-quantifizierend abbilden lässt. Auf diese Weise wirken biographische Data und Aussagen zum künstlerischen Selbstverständnis in Form textueller Prosa zurück auf den Künstler und sein Werk, was dem Ansatz von Linked Data entspricht. Eine solche Rückkopplung mit seiner verstärkenden Wirkung auf die Rezeption von Kunst referenziert die Werke, ohne dabei die zentrale Funktion des Kunstwerks zu unterlaufen, sondern vielmehr dessen Diskursivierung zu intensivieren. Die so stattfindende Verlängerung des künstlerischen Prozesses steuern die Künstler ausschließlich selbst, und sie sind es auch, denen in dieser Internetbibliothek jederzeit die uneingeschränkte Kontrolle über die darin enthaltenen Dokumente obliegt. Aus den technischen Möglichkeiten, auf denen die offene Kunstwerk-KünstlerInnen-Datenbank basiert, erwächst für die Künstlerinnen und Künstlern ein Organon, das zu Quelle und Medium von Wissen über sie und ihre wie generell die Kunstproduktion ihrer Zeit avanciert: ArtWiki ist ein einfacher wie auch demokratischer Zugang zu zeitgenössischer Kunst.
Galerien und andere Einrichtungen des Kunstmarktes regeln bis heute den Zugang zum Kunstwerk in seiner physischen Materialität. Als Torwächter eines quasi-geschlossenen Systems, innerhalb dessen Kunstwerke zirkulieren, steuern Jurys und Vorselektoren mittels gewisser Mechanismen Institutionen bzw. Organisationen, um den so als offen dargestellten Kunstmarkt kontrollieren zu können. Die öffentlich verfügbaren Informationen über Kunst, wie sie teilweise im Internet zu finden sind, sind meistens dürftig und oberflächlich. Lokal privilegierten Sammlern und Besuchern von Ausstellungseröffnungen, Kunstmessen etc. bleibt es vorbehalten, sich auf dem Laufenden zu halten. Das freie Zirkulieren digitaler Darstellungen und Beschreibungen von Originalwerken und deren Urhebern hingegen, wie es durch ArtWiki im Netz statthaben wird, ergänzt das konventionelle Angebot der Institutionen und belebt jenseits von ihnen nachhaltig den Kunstmarkt.
Darüber hinaus wirkt ArtWiki revolutionär auf die kuratorische Praxis: Entscheidungen finden und, wie nötig auch immer, sie zu legitimieren, war bisher ein höchst umstrittenes Verfahren. Mit ArtWiki steht jetzt online das Material aller Künstler, die unserem Open Call gefolgt sind, als Referenz zur Verfügung, wodurch Nachvollzug und Validierung gewährleistet ist. Damit wird ArtWiki nicht nur zur Entscheidungshilfe, sondern ebenso Werkzeug, das etwaige Zensurbestrebungen zu umgehen und diskursive Macht zu unterhöhlen vermag. Gleichfalls ermöglicht sie auch andere Sicht- und Betrachtungsweisen, die zu einer neuen Narrativität von Kunst führen und damit Einfluss auf akademische Gelehrsamkeit sowie Forschung nehmen. Nicht zuletzt – und wie bereits in anderen Fällen – werden somit die Pfade des Plagiierens und der künstlerischen Innovation für alle nachvollziehbar. ArtWiki – in seiner Konstituierung durch KünstlerInnen sowie sein Wirken auf Experten und Kunstfreunde, das wiederum äußerst komplex auf die KünstlerInnen und ArtWiki zurückwirkt – wird damit in seiner äußersten Konsequenz zum aktuellsten Kapitel in der Geschichte zeitgenössischer Kunst, das sich einer digitalen Historiographie verdankt, die zugleich konsequent kollaborativ ist

Sprache Deutsch / Englisch
TitelNummer 008899304 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.artwiki.org/ArtWiki

Stein Gustav / Trier Eduard, Hrsg.
Junger Künstler 67/68 - 5 Monographien deutscher Künstler der Gegenwart
Köln (Deutschland): Verlag M. DuMont Schauberg, 1967
(Buch) unpag. S., 25,6x20,3 cm,
Techn. Angaben Hardcover, im Auftrag des Kulturkreises der Deutschen Industrie e.V
Namen Arnold Leissler / Bazon Brock / Detlef Birgfeld / Dietrich Helms / Horst Egon Kalinowski / Horst Richter / Jan Voss / Rolf Wedewer / Ursula Schultze-Bluhm / Wieland Schmied
Stichwort 1960er Jahre
TitelNummer 009387271 Einzeltitelanzeige (URI)

Dercon Chris / Lorz Julienne, Hrsg.
Made in Munich. Editionen von 1986 bis 2008
Köln (Deutschland): Verlag der Buchhandlung Walther König, 2011
(Buch) 368 S., 24,8x19,5 cm,
ISBN/ISSN 978-3-86560-662-4
Techn. Angaben Katalog zur Ausstellung im Haus der Kunst 2009, mit Installationsansichten von Wilfried Petzi und Objektfotografien von Jann Averwerser, Schutzumschlag aus gefaltetem Plakat
ZusatzInformation Vorwort von Chris Dercon. Essay von Julienne Lorz.
"Ich bin interessiert an der Verbreitung von physischen Vehikeln in Form von Editionen, weil ich an der Verbreitung von Ideen interessiert bin." Joseph Beuys / München gilt als heimliche Hauptstadt von Editionen und Multiples. "Made in Munich. Editionen von 1968 bis 2008" bietet einen anderen Blick auf die Geschichte des Münchner Kunsthandels. Im Vordergrund stehen die Produzenten von Multiples und Editionen, die über einen Zeitraum von 40 Jahren in und um München entstanden sind. Darunter sind Editeure wie die Galerie Heiner Friedrich, Galerie Fred Jahn, Galerie Bernd Klüser, Sabine Knust und ihr Maximilian Verlag, Galerie van de Loo und Edition Schellmann, sowie Aktionsraum A1, ECM Records, edition x, Kunstraum München, P.A.P. Kunstagentur Karlheinz & Renate Hein, s press tonband verlag und zehn neun. Neben Druckgraphiken finden sich Editionen und Multiples verschiedenster Art nebeneinander: von fotografischen Mappenwerken, Plattencover Skulpturen, Videos und Tonkassetten, 16 mm-Filme, bis hin zu eigens an den Raum angepassten Kunstwerken.
"I am interested in the circulation of physical vehicles in the form of editions, because i am interested in the circulation of ideas." Joseph Beuys / Since the beginning of the 1970s, Munich along with New York and London, was leading with regards to editions and multiples. This catalogue shows works from 1968 to today, which were initiated and produced by a.o. dedicated munich galleries and "editeurs". "Made in Munich" shows outstanding works by international as well as german artists a.o. by Georg Baselitz, Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Dan Flavin, Lucio Fontana, Richard Hamilton, Carsten Höller, Jeff Koons, Hermann Nitsch, Blinky Palermo, Gerhard Richter, Dieter Roth and Andy Warhol.
Text von der Webseite

Namen Andy Warhol / Bernd Klüser / Blinky Palermo / Carsten Höller / Dan Flavin / Dieter Roth / Fred Jahn / Georg Baselitz / Gerhard Richter / Heiner Friedrich / Hermann Nitsch / Jann Averwerser / Jeff Koons / Joseph Beuys / Lucio Fontana / Marcel Broodthaers / Richard Hamilton / Sabine Knust / Wilfried Petzi
Stichwort Aktionsraum A1 / ECM Records / edition x / Kunstagentur Karlheinz & Renate Hein / Kunstraum München / P.A.P. / s press tonband verlag / zehn neun
TitelNummer 008280259 Einzeltitelanzeige (URI)

Gfeller Reinhard, Hrsg.
Carte Blanche
Basel (Schweiz): R. Gfeller, 1982
(Buch) 42x29,5 cm, Auflage: 300,
Techn. Angaben Mit Originalbeiträgen von Ph. Hauri Valentin, Stadelmann Urs, Gfeller Reinhard, Bachmann Anita, Kemter Fabian
ZusatzInformation In Zusammenarbeit mit Nyffenegger Samuel, Spillmann Heinrich, Linder Kaspar, Zehnder Ursula, Gisi Lukas, Luisoni Enrico, Robbiani Daniele
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 003080056 Einzeltitelanzeige (URI)

Tappa Sergio
Pneumata Incarnatio
Zürich (Schweiz): Edition Howeg, 1992
(Buch) signiert, 2 Stück.
ISBN/ISSN 3857361115
Techn. Angaben in Schuber, Lithografien hinter Passepartouts mit Gedichten von Ursula Lindau, Einband aus Transparentpapier
Stichwort 1990er Jahre
TitelNummer 004864013 Einzeltitelanzeige (URI)

Husslein-Arco Agnes, Hrsg.
belvedere Magazin 2013
Wien (Österreich): Belvedere, 2013
(Zeitschrift, Magazin) 40 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben mit einem Beitrag über das Video Archiv von Ursula Blickle. Wendeheft, Drahtheftung
TitelNummer 010222359 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.belvedere.at

Zink Thomas, Hrsg.
aspekte - l'objet trouvé - Fundstücke 2013
Regensburg (Deutschland): Donau-Einkaufszentrum, 2013
(Heft) 28x21 cm,
ISBN/ISSN 978-3-9816269-0-2
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation mit Texten von Anjalie Chaubal, Ursula Bolck-Jopp und Thomas Zink
Geschenk von Matthias Stadler
TitelNummer 011064389 Einzeltitelanzeige (URI)

Gilbert Annette, Hrsg.
nichts für schnell-betrachter und bücher-blätterer. Eugen Gomringers Gemeinschaftsarbeiten mit bildenden Künstlern
Bielefeld (Deutschland): Kerber Verlag, 2014
(Buch) 232 S., 23x22,8 cm,
ISBN/ISSN 978-3-7356-0024-0
Techn. Angaben Hardcover
ZusatzInformation Zusammenarbeiten verschiedener Künstler
Namen Andreas Brandt / Anton Stankowski / Christoph Freimann / Diet Sayler / Françoise Pierzou / François Lafranca / Gerhard Frömel / Gisela von Bruchhausen / Günther Uecker / HD Schrader / Heinrich Siepmann / Heinz-Günter Prager / Heinz Gappmayr / Hellmut Bruch / Jo Enzweiler / Josef Linschinger / Ludwig Gebhard / Marcel Wyss / Max Bill / Robert S. Gessner / Rolf Schroeter / Rupprecht Geiger / Ursula Benker-Schirmer / Vera Röhm
Stichwort Konkrete Poesie / Visuelle Poesie
TitelNummer 012524467 Einzeltitelanzeige (URI)

Deller Katharina / Weber Franz-Josef, Hrsg.
Geldkunst / Kunstgeld - 19 Objekte von 22 Künstlerinnen und Künstlern
Siegen (Deutschland): Galerie S, 1992
(Objekt, Multiple) 22x14,1x4,5 cm, Auflage: 500,
Techn. Angaben Schwarze Schachtel aus Wellpappe, Heft, 19 Karten, rotes Band
ZusatzInformation Zur Ausstellung 9.10.-27.11.1992 im Kunstverein Siegen.
Namen Angela Pützstück / Angelika Kreutter-Hogl / Bernd Heinemann / Cornelia Theis / Eberhard Stroot / Gerd Gottschalk / Günter Hähner / Heinz Michels / Helga Seekamp / Klaus Schnutz / Klaus Süßmann / lngo Schultze-Schnabl / Ludwig Dransfeld / Petra Klimek / Rolf Stein / Ulrich Bender / Ulrich Fleischhauer / Ulrich Langenbach / Ursula Kalleicher / Uwe Pieper / Werner Seekamp / Wolfgang Weiss
Geschenk von Jürgen O. Olbrich
Stichwort 1990er Jahre
TitelNummer 014390511 Einzeltitelanzeige (URI)

Wevers Ursula
Photogaphien
Freiburg im Breisgau (Deutschland): Kunstverein Freiburg, 1992
(Buch) 19x23,8 cm,
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Texte von Stephan Berg und Susanne Wedewer
Geschenk von Jürgen O. Olbrich
Stichwort 1990er Jahre
TitelNummer 014443497 Einzeltitelanzeige (URI)

Rusch Gebhard / Schmidt SJ (Schmidt Siegfried J.), Hrsg.
Delfin VIII - Eine deutsche Zeitschrift für Konstruktion Analyse und Kritik
Rheda-Wiedenbrück (Deutschland): Poisis Verlag, 1987
(Zeitschrift, Magazin) 72 S., 24x17 cm,
ISBN/ISSN 0724-2689
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Gestaltung Kurt Weidemann. Mit Texten, zum Teil Erstveröffentlichungen, von Karl Baier, Ursula Baatz, Fritz Bergler, Anselm Glück, Gerhard Grössing, Andreas Hapkemeyer, Fria Elfen, Ferdinand Schmatz, Ed Sommer, Volker Zotz
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 014488515 Einzeltitelanzeige (URI)

Pitzen Marianne, Hrsg.
SELF - Neue Selbstbildnisse von Frauen
Bonn (Deutschland): frauenmuseum, 1987
(Flyer, Prospekt) 4 unpag. S., 20,9x14,7 cm,
Techn. Angaben Einladungsflyer
ZusatzInformation zur Ausstellung vom 19.06.-26.07.1987 im Frauen Museum, Bonn
Namen Alice Odilon / Annegret Soltau / Annette Frick / Barbara Hammann / Birgit Kahle / Bischoff/Brockhausen / Colette / Diana Blok / Edithe Lechtape / Gabriele Muschel / Gina Pane / Kathariana Sieverding / Monika Loh / Natalia LL / Rune Mields / Sabina Lessmann / Ulrike Rosenbach / Ursula Kraft / Valie Export
Geschenk von Annette Frick
Stichwort 1980er Jahre / Fotografie / Frauenbewegung / Frauenkunst
TitelNummer 015919601 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.frauenmuseum.de

Hüttner Bernd, Hrsg.
Archive von unten - Bibliotheken und Archive der neuen sozialen Bewegungen und ihre Bestände
Neu-Ulm (Deutschland): AG-SPAK Bücher, 2003
(Buch) 177 S., 20,7x12,9 cm,
ISBN/ISSN 978-3-930830-40-4
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Vorwort des Autors: Dieses Verzeichnis soll bei der Suche nach Material aus und über neue soziale Bewegungen helfen und die vielfältige Szene der Archive von unten mit ihren einmaligen Sammlungen bekannter machen. Veröffentlichungen der neuen sozialen Bewegungen und der politischen und kulturellen Opposition werden von staatlichen Archiven, die immer noch sehr an "amtlichem" Schriftgut orientiert sind, gar nicht bzw. nicht durchgängig gesammelt. Dabei sind diese, oft nur in einer kleinen Auflage verbreiteten Materialien, zum einen wichtige Quellen zum Verständnis gesellschaftlichen Wandels, zum anderen ist ihre Kenntnis eine Ausgangsbedingung für die kritische Aneignung der Geschichte von politischem Protest durch die heute politisch aktiven Menschen.
Die einzigen Orte, an denen Materialien dieser Art gesammelt werden, sind - neben einer Handvoll institutionalisierter Spezialarchive - die Archive, die die Bewegungen selbst ausgebildet haben. Diese Archive leiden jenseits des klassischen Mangels an Geld vor allem an einer zu geringen Präsenz in der Öffentlichkeit. Der Vorliegende Reader erleichtert den Zugang zu Materialien, die in diesen selbstorganisierten Archiven lagern. Er will denen eine kleine Unterstützung geben, die zu den vielfältigen Bewegungen der letzten Jahrzehnte recherchieren und arbeiten wollen - egal ob für das Studium an der Uni oder im Rahmen politischer, sozialer oder kultureller Aktivitäten. Das letzte vergleichbare Verzeichnis, das auch ausführliche Selbstdarstellungen der Archive enthielt, der Reader der anderen Archive, ist vor dreizehn Jahren erschienen. Im aktuellen Verzeichnis werden nun insgesamt 278 Archive aufgeführt. Einführend werden Archive sozialer Bewegungen kurz vorgestellt. In einem weiteren Beitrag werden kritische Geschichtszeitschriften daraufhin überprüft, inwieweit sie zu einer Geschichtsschreibung der Linken und der neuen sozialen Bewegungen beitragen können und wollen. Zum Schluss finden sich einige Literatur- und Internettipps.
Wer also zu einem Thema recherchiert oder einfach mal nur in alten Materialien stöbern will, hat mit diesem Reader der Archive von unten ein Hilfsmittel an der Hand. In diesem Sinne - viel Erfolg und viel Spaß!

Stichwort Adressen / Theorie / Verzeichnis
TitelNummer 016486599 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.agspak-buecher.de/Bernd-Huettner-Archive-von-unten

Haeusgen Ursula, Hrsg.
Stiftung Lyrik Kabinett
München (Deutschland): Lyrik Kabinett, 2009
(Flyer, Prospekt) 21x14,8 cm,
Techn. Angaben Infoblatt über die Stiftung, in der auch Künstlerbücher zu finden sind
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 006233032 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.lyrik-kabinett.de

Baur Wolfgang / Dengler Gerd / Gildein Hans / Hitzler Franz / Häusler Gerd / Imhof Karl, u. a.
Umsonst - 50.000 Grafiken verschenkt
München (Deutschland): D.P. Druck, 1981
(Buch) 29,7x21 cm,
ISBN/ISSN 3-88410-007-6
Techn. Angaben Dokumentatation der Aktion, eingelegt die Lithografien. Mitgemacht haben ferner Katharina Ponnier und Ursula Zeidler
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 006780147 Einzeltitelanzeige (URI)

Reinhardt Helmut, Hrsg.
Die Weltbühne - Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft - 88. Jahrgang / Heft 21
Berlin (Deutschland): Verlag der Weltbühne, 1993
(Zeitschrift, Magazin) 32 S., 20,8x14,7 cm,
ISBN/ISSN 0043-2598
Techn. Angaben Drahtheftung, oranger Umschlag, mit Adressaufkleber
Namen Dorothee Sölle / Frank Grützbach / Georg Fülberth / Otl Aicher / Ursula Reinhold
Sprache Deutsch
Geschenk von Klaus Groh
Stichwort 1990er Jahre / europäische Geschichte / Kunst / Literatur / Politik / Volkswirtschaft
TitelNummer 023447654 Einzeltitelanzeige (URI)

Hochherz Olaf
Pets EP
Berlin (Deutschland): naivsuper, 2007
(CD, DVD) 13x13 cm, Auflage: 200,
Techn. Angaben naivsuper Nr 009, Musik-CD mit 6 Blättern aus Transparentpapier in transparenter Kunststoffhülle, cover art: Olaf Hochherzd
ZusatzInformation recorded in 2004 - 2007.
Pets EP is the first record by Olaf Hochherz. Four extraordinary and rich compositions and one spoken word piece.
Sculpted with self-coded computer programs and lots of love for detail.
2004 wurde Olaf von einer Hochschule für Musik vor die Tür gesetzt: Die Ansichten der Lehrenden wirkten seinen Vorstellungen von dem was elektroakustische Musik sein könnte ungut entgegen. Just am gleichen Tag traf er einen Teamangehörigen von naivsuper, und man beschloss dass er seine Musik dort veröffentlichen sollte, da sich hier Ideen von elektroakustischer Musik produktiv begegneten.
"Pets sind 5 Stücke einer CD oder der Versuch eine geräuschbasierte Lebensform zu beschreiben. Eine die sich in die Nische zwischen Natur und Kultur zu klemmen scheint. pets sind die akustischen Bewohner von ´nature-culture´, haarige Staubknäul, die erst ohne Grund hin und her eilen und sich dann ganz plötzlich tot stellen. Überlebende also. Überlebende die angeschoben werden, sich aber manchmal selbst bewegen, mal schnell mal langsam, die unerwartet sprechen und unsanft verstummen. Es sind Klangkreaturen aus der Welt der Kleinstrobotik, die uns ihre akustischen Zustände und ihre kommunikationslose Sprache überbringen, durch Lautsprecher und Sprecher, letztlich nur um doch ihre Vergänglichkeit willkommen zu heissen.
Die Klänge enstehen mit Hilfe eines selbstgeschriebenen Programms, welches eine technische Analyse des Ausgangsmaterials (Sprechen, Geklapper und Geschmatze) durchführt. Diese computergestützte Analyse findet aber in einem andern Verständnis von dem was wesentlich an den Klängen sei, statt: Nicht dass, was man hört ist für den Computer entscheidend, sondern die Struktur, die von ihm erzeugt wird. Es kommt also zu einer Verschiebung zwischen dem Ausgangsmaterial und seiner Darstellung durch den Computer. Dennoch bleicht ein gebrochener Bezug zum Ausgangsmaterial erfahrbar. Die Bearbeitung fÜhrt so zu Ergebnissen die willkürlich erscheinen, die aber bisweilen Regelmässigkeiten aufweisen, welche Verständnis vermitteln.
Entscheidend ist, dass aus dieser Methode der Klangerzeugung, Klänge und Sequenzen entstehen, die ihre eigenen Regeln mitbringen. Dies ist auch der Schnittpunkt zwischen den elektronischen Kompositionen und dem Stück, welches den Klang der Sprache herausstellt. Hier zeigt sich Sprache als Klangereigniss losgelösst von Grammatik und Inhalt. Die Grammatik die die klangliche Bewegung in eine Struktur zwängt wird ausgeschaltet und übrig bleibt der Spass einer klanglichen "Willkür".
Anders formuliert ist pets eine Antwort auf die Frage, was die Dinge und Gegenstände unseres Lebensraums, nach der Emanzipation von ihrer Funktionalität für Geräusche und Klänge von sich geben würden

Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 008569267 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.naivsuper.de

Lukatsch Wilma / Schmit Tomas
Dreizehn Montagsgespräche
Berlin (Deutschland): Wiens Verlag, 2008
(Buch) 408 S., 27x21,5 cm,
ISBN/ISSN 978-3-9811288-1-9
Techn. Angaben Klappumschlag
ZusatzInformation Die Dreizehn Montagsgespräche fanden von Juni bis Dezember 2005 in Berlin statt. Mit erfrischendem Sprachwitz, gleichzeitig ernst und unterhaltsam, wird man in die biographischen Daten und künstlerischen Fragen und Prinzipien von Tomas Schmit eingeführt. Dazu zählen vor allem „Zurücknahme“, „Spiel“ und „sachen m a c h e n “. Das Neue an der Kunst der 60er Jahre (die Beschäftigung mit Indeterminismus, Chaos und Ordnung, aleatorischem Prinzip), die Aktionszeit und die besondere Form des Schreibens und Zeichnens, für die sich Tomas Schmit entschieden hatte, werden genauso besprochen wie Literaten, Musiker oder Wissenschaftler, die für ihn von Bedeutung waren. Dazu gehörten Gertrude Stein, Franz Kafka, Robert Walser, Karl Valentin, John Cage, Morton Feldman, Georg Christoph Lichtenberg und William Hogarth. Im Anhang finden sich Texte von Tomas Schmit, die in den Gesprächen eine besondere Rolle spielen und die entweder schwer zugänglich sind oder bisher unveröffentlicht waren. Die 288 farbigen Abbildungen dokumentieren die meisten der besprochenen Werke.
Tomas Schmit gehörte zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung in den frühen 60er Jahren. Er hat die radikale Infragestellung der bürgerlichen Kunst und die Ansätze zu einer neuen Ästhetik wesentlich mitgeprägt. Sein Briefwechsel mit George Maciunas führte dazu, daß eine theoretische Auseinandersetzung mit den politischen und ästhetischen Vorstellungen der Fluxuszeit möglich geworden ist. Er hat an Fluxusevents teilgenommen, die heute als Meilensteine der Kunst der 60er Jahre gelten. Als Veranstalter organisierte er das Event „20. Juli TU Aachen“ 1964. Sein Text „über f.“ (1982) ist eine der wenigen profunden Einschätzungen der Fluxusideen.
Tomas Schmit hat sich früh von der Fluxusaktion zurückgezogen – er war gegen die Verwässerung des radikalen Potentials. In diesem Potential gründete sein wohl wichtigstes Arbeitsprinzip: „was ich, neben vielem anderen, von f. gelernt habe: was man mit einer plastik bewältigen kann, braucht man nicht als gebäude zu errichten. was man in einem bild bringen kann, braucht man nicht als plastik zu machen. was man mit ner zeichnung erledigen kann, braucht man nicht als bild zu bringen. was man auf nem zettel klären kann, braucht keine zeichnung zu werden. und was man im kopf abwickeln kann, braucht nichtmal einen zettel!“ Freunde und Kollegen, wie Nam June Paik, George Brecht, Arthur Köpcke, Ludwig Gosewitz, Emmett Williams und Dieter Roth haben ihn besonders für diese konsequente künstlerische Haltung geschätzt.
Seit Anfang der 70er Jahre entwickelte er ein Werk, das mehrere tausend Zeichnungen umfaßt, veröffentlichte Editionen und Bücher, in denen er sich mit Sprache, Logik, Paradoxie, Biologie, Verhaltensforschung, Wahrnehmung und anderem beschäftigte. Dabei ist er immer von konkreten Beobachtungen ausgegangen und hat sich mit Neugier und Lust widersprüchlichen oder unerklärlichen Phänomenen gestellt. Er nannte es „Scharren am Zaun“. Mit seinem Buch „erster entwurf (einer zentralen ästhetik)“ (1989) hat er eine in der Wissenschaft anerkannte Einführung in die Gehirnforschung geliefert

Namen Arthur Köpcke / Dieter Roth / Emmett Williams / Franz Kafka / Georg Christoph Lichtenberg / George Brecht / George Maciunas / Gertrude Stein / John Cage / Karl Valentin / Ludwig Gosewitz / Morton Feldman / Nam June Paik / Robert Walser / William Hogarth
Stichwort Aktionskunst / Fluxus / Nullerjahre
TitelNummer 008532264 Einzeltitelanzeige (URI)

Mathieu Marc-Antoine
Gott höchstselbst
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 128 S., 24,5x17,3 cm,
ISBN/ISSN 978-3-86497-002-3
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 03, Hardcover mit Bändchen
ZusatzInformation Wer von Gott erzählen will, sollte ihn Fleisch werden lassen. Der französische Comic-Zeichner Marc-Antoine Mathieu vertraut auf diese Regel, nicht anders wie sich in spätantiker Zeit die Autoren des Neuen Testaments mit dem bekannt nachhaltigen Erfolg auf eine Inkarnation des höchsten Wesens verlassen haben. Die ersten Schwarz-Weiß-Bilder von „Gott höchstselbst“ zeigen eine Warteschlange modern gekleideter Menschen, Teilnehmer einer großen, wahrscheinlich weltweiten Volkszählung. Unter denen, die geduldig anstehen und schließlich vor den Schreibtisch eines bebrillten Bürokraten treten, ist einer, der sich mit Vor- und Nachnamen „Gott“ nennt und außer seinem Körper keinen Nachweis seiner weltlichen Existenz erbringen kann.
Eine Bilderzählung zehrt von den Gesichtern, die sie in ihre Schaukästchen, in ihre Panels, bannt. Und in einem Umkehrschluss kann man sagen, dass die Verweigerung eines Gesichts eine besondere Spannung, einen Sog der Bilderwartung, erzeugt. Über fünfzig Seiten, fast 300 Einzelbilder lang, wird das Antlitz Gottes nicht zu sehen sein. Wir erkennen nur die Rückseite eines kleinen, leicht gebeugten Mannes, dessen langes, volles Haar durch einen Mittelscheitel geteilt ist.
Geradezu exzessiv werden dagegen die Gesichter derjenigen in Szene gesetzt, denen Gott in die Hände fällt: Funktionsträger, Machthaber, kleine und große Händler der medialen Waren. Mathieu versteht sich darauf, die Verwandlung eines individuellen Gesichts zur funktionalen Visage in der Schwebe zu halten. Wie hier Beamte, Ärzte, Physiker oder Journalisten dem in die Welt gekommenen Gott, den fast immer anwesenden Kameras und dem Leser entgegenblicken, möchte eigentlich niemand aus der Wäsche gucken. Aber weil diese Gesichter nie völlig in die beruhigende Simplizität der Karikatur umkippen, entsteht der quälende Verdacht, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis das ganz normale Leben jedem von uns ein derartiges Lemurenantlitz verpasst hätte.
Wer von Gott erzählen will, muss ihn zu Wort kommen lassen. Und zu den großen Stärken dieser Graphic Novel gehört, dass sie einen an die Sätze ihrer Gottgestalt glauben macht. Was Gott einer gottgierigen Welt, die zweifellos die unsere ist, mitteilt, geschieht in Wechselrede. Lakonisch bündig und himmlisch einfallsreich antwortet der Allerhöchste auf die Jargons der Wissenschaften, die Herrschaftsrede von Politik und Wirtschaft und die Pseudofragen der Medienvertreter. Eine kleine Kostprobe? Gott definiert: „Der Zufall, das ist Gott, wenn er inkognito spielt.“ Das stammt eigentlich von Albert Einstein, klingt aber, im rechten Moment gesagt, göttlich gewitzt!
GEORG KLEIN nga

Sprache Deutsch
TitelNummer 008835054 Einzeltitelanzeige (URI)

Freitag Peter / Giovinco Steve / Rogg Ursula
Bilder, 174
Wien (Österreich): Fotogalerie Wien, 2001
(Zeitschrift, Magazin)
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 001191030 Einzeltitelanzeige (URI)

Krinzinger Ursula
Images de la France / Bilder aus Frankreich
Innsbruck (Österreich): Galerie Krinzinger, 1984
(Buch) 2 Stück.
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 002417003 Einzeltitelanzeige (URI)

Krinzinger Ursula
Images de la France / Bilder aus Frankreich
Innsbruck (Österreich): Galerie Krinzinger, 1984
(Buch) 2 Stück.
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 002418000 Einzeltitelanzeige (URI)



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